Dienstag, 31. Dezember 2013

"Dinner for one" oder mit Weisheit und Humor in das neue Jahr

Jahr für Jahr "the same procedure" an Silvester. Miss Sophie und Butler James beim Geburtstagsritual zuzuschauen wurde selbst zum Ritual am Jahresende. Warum dieser Sketch ausgerechnet an Silvester gezeigt? Spiegelt sich darin der Wunsch von uns Menschen, das Jahr auf jeden Fall humorvoll zu beenden? Oder geht es darum, in die richtige Partystimmung zu kommen?
Das Spiel von James und Miss Sophie ist tiefgründiger als es auf den ersten Blick erscheint. Am Silvestertag blickt man auf das alte Jahr zurück und zieht Bilanz. Was ist dir geglückt? Worüber bist du unglücklich? Was hast du erreicht? Welche negativen Erlebnisse möchtest du loslassen und auf keinen Fall mit in das neue Jahr nehmen?
Miss Sophie und Butler James können gute Anregungen geben, das alte Jahr zu bilanzieren und kraftvoll in die Zukunft zu blicken.

1. Sei gelassen und kreativ im Umgang mit den Stolpersteinen und Hindernissen auf deinem Weg.
Mindestens Neunmal stolpert James über den Kopf des Tigers. Einmal gleitet er zufällig und überraschend elegant daran vorbei. Einmal jedoch hüpft er über den Kopf und freut sich, den Tiger überlistet zu haben.

Fazit: Jeder trifft im Leben immer wieder auf seine Baustellen und Stolperfallen. Ständig stapfst du in die gleichen Fettnäpfchen und ärgerst dich darüber. James würde dir raten, gnädig mit dir umzugehen und über dein eigenes Stolpern hin und wieder zu lachen. Wenn du gelassen mit deinen Schattenseiten umgehst wirst du kreative Möglichkeiten finden, mit deinem Schatten auch einmal zu spielen, ihn anzunehmen, umzuwandeln und damit gnädig sein.

2. Überprüfe die überholten "Prozeduren" in deinem Leben und verabschiede dich von der einen oder anderen.
"The same procedure as last year?" ist die begleitende Frage von James während der gesamten Aufführung. Die vier Herren sind längst gestorben, spielen aber Dank des Butlers brav ihre Rolle weiter. Wir bedauern und amüsieren uns über den armen James, der ständig in deren Rollen schlüpfen muss.
Fazit: Auch wir pflegen unsere längst überholten "Prozeduren", weil wir uns davon nicht trennen können. An Weihnachten pflegen wir als Erwachsene nicht mehr stimmige Bräuche aus Kindertagen. Wir verschenken Pralinen an jemanden, der seit Jahren keine solche aus Diätgründen mehr isst. Ehefrauen bewahren die Kleidung des verstorbenen Mannes noch ewige Zeit in ihrem Schrank auf. Wir buchen Jahr für Jahr unseren Urlaub im gleichen Hotel, dass "früher" einmal besonders toll war. Welche Prozeduren hältst du künstlich am Leben? Vielleicht wird es Zeit, sich von der einen oder anderen zu verabschieden. 

3. Du entscheidest selbst, was du im Leben musst oder nicht. Entdecke deine Freiheiten.
Butler James in Vertretung von Admiral von Schneider wird genötigt zum zackigen "Skol" mit den Worten: "Must I say it this year, Miss Sophie?" Miss Sophie besteht auf die Einhaltung eines genauen Protokolls. James ist Butler vom Wesen her und erfüllt alle Wünsche seiner Herrin.

Fazit: Du bist von deinem inneren Wesen her kein Butler. Du musst nicht gehorchen als Sohn oder Tochter, als Ehemann oder Ehefrau, als Mutter oder Vater, als Arbeitgeber oder als Arbeitnehmer. Du hast immer die Wahl! Will ich das oder will ich das nicht, und bin ich bereit, die Folgen zu tragen? Da gibt es solche Überzeugungen wie: "Ich muss meine Mutter an Weihnachten besuchen, das bin ich ihr schuldig!" "Ich muss zum Geburtstag meines Chefs, das erwartet er!" "Ich muss meiner Tochter das Geld für den Führerschein geben, sie ist ja schließlich meine Tochter. Töchter lässt man nicht im Stich!" Überprüfe einmal deine "Muss"-Sätze und entscheide dich neu!

4. Freue dich über deine erprobten und stärkenden Rituale, die dich durch das Jahr hindurch begleiten.
Miss Sophie und James wissen, was auf sie zukommt an ihrem Geburtstag. Beide können sich in ihrem festen Drehbuch darauf vorbereiten und einstimmen. Die verstorbenen Gäste sorgen sogar für ein noch höheres Maß an Sicherheit, dass alles reibungslos ablaufen wird. Die Toten werden nämlich nicht zufällig krank und bleiben fern.

Fazit: In Krisenzeiten helfen klare und zuverlässige Rituale. Auch in Stresssituationen sind entlastende Rituale hilfreich. Die Mußestunde am Nachmittag mit der Tasse Kaffee, ein Spaziergang rund um den Block und ein kurzes Telefonat mit dem Freund. Wir haben mehr Rituale als wir denken. Gehe doch mal deinen Tag in Gedanken durch. Mit welchem Bein stehst du zuerst auf und in welcher Reihenfolge kommt dann was dran? In welchen Situationen ziehst du unbedingt deinen Lieblingspulli an und was darf nicht fehlen auf dem Frühstückstisch. Du wirst merken, dass ganz schön viele Rituale deinen Alltag prägen und Halt und Orientierung geben. Sei dankbar dafür!


5. Überprüfe deine Freundschaften!
Das sind die Freunde von Miss Sophie: Sir Toby, Admiral von Schneider, Mr. Winterbottom und Mr. Pommeroy. Alle Herren sind tot und ob da auch noch Damen oder Ehefrauen zu existieren wissen wir nicht. Immerhin ist Miss Sophie die unverheiratete "Miss" und nicht "Mrs". Das lässt vermuten, dass es sich bei den vier Herren um ihre Verehrer handelt.

Fazit: Wir mögen uns über die Freundschaften der Miss Sophie amüsieren. Doch wie steht es mit unseren eigenen? Vielleicht gibt es da auch den einen oder anderen "Toten", jemanden, den wir aus den Augen verloren haben. Du könntest dir eine Liste machen und alle Namen aufschreiben, die dir in den Sinn kommen als Freund oder Freundin. Hinter jedem Namen wählst du aus einer Skala mit den Zahlen von 1 bis 10 aus, wie tief du die Freundschaft empfindest. Zahl 10 heißt "dicke Freundschaft" und die 1 heißt "schon fast tot". Der nächste Schritt besteht darin, sich zu entscheiden, wie sich die Freundschaften im kommenden Jahr weiterentwickeln sollen. Möchtest du darin investieren oder eher nicht! Wenn ja, wie kannst du das umsetzen?

6. Mach das Beste aus deinem Leben in jedem Alter und in jeder Situation
Miss Sophie feiert ihren 90igsten Geburtstag und James hat sein Pensionsalter schon längst überschritten. Dennoch genießen beide den Tag. Das Essen schmeckt und Getränke sind reichlich vorhanden. Der Tisch ist festlich gedeckt und die Freude blitzt aus ihren Augen. Kein Anzeichen von Lebensmüdigkeit. Sogar die fehlenden Gäste sind kein Hindernis zum Feiern.

Fazit: Was sagt uns das für unser eigenes Leben? Es ist immer noch etwas möglich. Und wenn du denkst, da geht nichts mehr dann ist wieder noch etwas möglich. Zum Beispiel: Wenn du keine Freunde hast dann kannst du dafür vielleicht gut mit dir allein sein. Wenn du keine Freunde hast und nicht gut mit dir allein sein kannst, dann kannst du wenigstens noch die Tasse Kaffee genießen. Wenn du keine Freunde hast und nicht gut mit dir allein sein kannst und der Kaffee dir nicht mehr schmeckt kannst du dich freuen über die Kleidung, die du trägst. Du merkst schon, irgend etwas wird möglich sein!


7. Für die Freude im Leben braucht es weniger als du denkst
Im Laufe des Stückes fließt bekanntlich reichlich Alkohol, passend zu jedem Gang. Irgendwann verwechselt James den Trinkbecher und vergnügt sich mit dem Blumenwasser.

Fazit: Auch mit dem Blumenwasser lassen sich Partys feiern. Warum nicht! Zur Freude reichen tote Gäste, ein Tigerfell über das man stolpert und die Vorfreude auf ein skurriles Fest. Was brauchst du zur Freude? Sind es die großen Dinge des Lebens wie ein Haus oder eine Fernreise? Oder reicht dir der Duft auf der Straße von frisch gebackenem Brot und ein blauer Himmel.  

8. Achte auf die unbewussten Signale aus deinem Inneren.
James serviert als ersten Gang Mulligatawnysoup. Über viele Jahre habe ich mich gefragt, um was für ein Gericht es sich da wohl handelt. In meinem Kopf setzte sich aus unerfindlichen Gründen Schildkrötensuppe fest. Immer, wenn James mit dieser "Schildkrötensuppe" auftauchte dachte ich an die armen Tiere und mir wurde übel.  Inzwischen weiß ich, dass es sich bei Mulligatawny im Ursprung um eine indische Sauce handelte. Dahinter verbergen sich die tamilischen Worte "Mullaga" und "Thanni" was nach Wikipedia so viel heißt wie "Pfefferwasser". Mulligatawny ist letztlich also eine edle Form von englischem Pfefferwasser.

Fazit: Überprüfe einmal, an welchen Stellen im Sketch du unbehagliche Gefühle bekommst und gehe dem nach. Hältst du die Luft an, wenn James über den Tiger stolpert? Kräuseln sich deine Geschmacksnerven, wenn er aus der Blumenvase trinkt? Welche Botschaften sendet dein Unbewusstes in bestimmten alltäglichen Situationen dir zu? Wo besteht der Bedarf, endlich das Verdrängte an die Oberfläche zu holen?  Erforsche mal wieder deinen Schatten als Projekt für das neue Jahr. 

Das "Dinner for one" ist auch im übertragenen Sinne gedacht für eine Person. Du bist diese Person und dein geistiges Silvestermahl ist angerichtet. Viel Freude und Vergnügen in der Anwendung der Weisheiten aus dem "Dinner for one".

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Montag, 30. Dezember 2013

WhatsApp

Bei einer Geburtstagsfeier saß ich am Tisch mit lauter jungen Leuten. Alle hielten ihr Smartphone in der Hand und "kommunizierten" damit. Ständig ging die Aufmerksamkeit dahin. Piept oder klingelt es gerade? Die Finger huschten und trippelten liebevoll und schlafwandlerisch über das Display. Manchmal zeigten sie sich gegenseitig ihre Geräte und lachten über irgend etwas. Ich verstand nur Bahnhof. Ich fühlte mich ausgeschlossen. Niemand sprach mit mir. Wenn, dann nur so nebenbei.

Meine Nichte hat mich jetzt darüber aufgeklärt, was da los war. Das ist "WhatsApp". Du kannst da ständig mit allen Freundinnen Bilder und Nachrichten austauschen. Das machst du dann den ganzen Tag. Von meiner Nichte habe ich mitbekommen, dass man sich auch völlig überflüssige und nebensächliche "Nachrichten" und "Photos" austauscht. "Ich bin jetzt hier oder da." "Schau mal dieses Eis hier an, cool oder!" "Ist nichts los hier!" "Bis später!" "Ja, bis später!" "Bin schon wieder da, mir ist langweilig!" "Dir auch? Mir auch!" Hauptsache, man ist in Verbindung.

Ich bin ein Dinosaurier der Kommunikation. Ich rede gerne mit einem Menschen direkt mir gegenüber. Ich nehme seinen Gesichtsausdruck wahr, den Klang der Stimme und die Bewegungen des Körpers. Da bleibt mir keine Zeit, auf ein Display zu schauen. Wenn ich das täte, wäre ich nicht mehr im Gespräch.

Ich kann nicht gleichzeitig im Smartphone sein und bei meinem Gegenüber. "WhatsApp" - du bist mein Konkurrent und mein neues Feindbild. Neidisch sehe ich zu, wie die Hand meiner Nichte dich streichelt und dir Zuwendung schenkt. Ein flüchtiger Blick zu mir und ich komme mir uralt vor. Ich bin eben doch schon ein alter Onkel, der sich noch bei facebook aufhält und lange Texte in einem Blog schreibt.

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Sonntag, 29. Dezember 2013

Liebe nach Laotse




Pflicht ohne Liebe mach verdrießlich
Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos
Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart
Wahrheit ohne Liebe macht kritiksüchtig
Erziehung ohne Liebe macht widerspruchsvoll
Klugheit ohne Liebe macht gerissen
Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch
Ordnung ohne Liebe macht kleinlich
Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch
Macht ohne Liebe macht gewalttätig
Ehre ohne Liebe macht hochmütig
Besitz ohne Liebe macht geizig
Glaube ohne Liebe macht fanatisch

Samstag, 28. Dezember 2013

Wer sagt die Wahrheit?

Ich treffe Frau Schubert auf der Straße. Sie klagt mir ihr Leid über ihren jetzt pensionierten Mann. "Seit er in Rente ist sitzt er nur auf dem Sofa herum und klagt, dass er nichts zu tun hat. Ständig sage ich ihm, er könnte doch mal all die Reparaturen machen, die er aufgeschoben hat. Außerdem kann er mir auch im Haushalt helfen. In meinem Alter bekomme ich die Sachen auch nicht mehr so gut hin. Jetzt konnte ich ihn gerade mal überreden, zweimal in der Woche für mich einzukaufen. Das ist immerhin ein Anfang."
Ein paar Tage später treffe ich Herrn Schubert auf der Straße. Er klagt mir sein Leid über seine Ehefrau. "Seit ich in Rente bin muss ich mir das ständige Jammern meiner Frau anhören. Da sitzte ich mal für einen Moment zum Ausruhen auf dem Sofa, da jagt sie mich schon wieder hoch. Ich kann ihre Klagen kaum noch ertragen. Da biete ich meine Mithilfe an und sie winkt nur ab. Jetzt habe ich sie endlich überredet, dass ich ihr zweimal in der Woche den Einkauf abnehmen darf. Das ist ja immerhin schon ein Anfang."
Die Moral von der Geschichte: Höre mindestens zwei Seiten an, bevor du dir eine Meinung bildest. Und besser noch, du bildest dir gar keine Meinung, weil die Wirklichkeit immer subjektiv ist. Jeder lebt seine eigene subjektive Wahrheit und Wirklichkeit.

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Freitag, 27. Dezember 2013

Vom Aufbrechen und Ankommen


Na? Bist du schon angekommen? Was meine ich mit ankommen, könntest du jetzt fragen. Du hast ein Dach über dem Kopf und im weitesten Sinne eine Familie. Also bist du irgendwo im Leben angekommen. Dabei ist die Frage gar nicht abwegig. Wenn du in deinem Leben schon einmal umgezogen bist weißt du, wovon ich spreche. Du ziehst an einen dir fremden Ort und sensible Menschen fragen dich, ob du schon angekommen bist. Der Körper mag zwar vor Ort sein, aber das Herz und die Seele sind noch am alten Standort oder unterwegs. Du musstest einmal im Berufsleben ankommen, im Rentnerdasein, im Urlaub, in deiner „Seele“.
Über das Ankommen möchte ich heute ein wenig mit dir nachdenken. Immerhin feiern wir an Weihnachten die „Ankunft“ des Kindes in der Krippe. Mir kommt in den Sinn, dass es da einen Dreischritt gib, der im Leben immer wieder auftaucht und sich im Advent auch abzeichnet. Die drei Schritte heißen für mich aufbrechen, unterwegs sein und ankommen. Viele Menschen die ich kenne, haben mindestens mit einem der Schritte so ihre Schwierigkeiten. Manchen fällt der Aufbruch schwer aufgrund vieler Hindernisse, andere finden das heimatlose Umherirren schwierig oder finden keinen passenden neuen Platz.
Wenn du aufbrichst, musst du dich von Vertrautem verabschieden und loslassen. Da gibt es die Sätze wie: „Eigentlich müsste ich … aber“ und dann tauchen die vielen Hindernisse im Kopf auf, warum das nicht geht. Außerdem macht es nur Sinn aufzubrechen, wenn du ein lohnenswertes Ziel vor Augen hast. Du suchst z.B. eine andere Wohnung, weil die Jetzige nicht mehr passt oder weil du eine andere Arbeitsstelle bekommen hast. Manche halten auch lieber am Alten fest obwohl sie richtig leiden, weil das Neue zu ungewiss und beängstigend ist. Lieber bekanntes und vertrautes Leiden als das unkalkulierbare Neue. Dennoch ist es wichtig für die persönliche Weiterentwicklung, immer wieder aufzubrechen und nicht mehr Stimmiges und Abgestorbenes hinter sich zu lassen. Wie mag der Entstehungsgedanke und der Prozess in Gott gewesen sein bevor es zum Kind in der Krippe kam? Welche Notwendigkeiten sah er und was war sein Ziel? War es leicht für ihn, aufzubrechen in die menschliche Gestalt?
Der zweite Schritt nach dem Aufbruch liegt im „unterwegs sein“. Für eine Zeit bewohnst du keinen festen inneren oder äußeren Ort. Du musst ausprobieren, Erfahrungen sammeln, finden und wieder loslassen. Du schaust dir verschiedene Wohnungen an, du denkst dir neue Berufsleben aus, du erfindest neue Rituale und Sprechweisen in deiner Ehe oder deiner Familie oder du hangelst dich von Gottesbild zu Gottesbild. Dabei spürst du vielleicht auch die tausend Möglichkeiten und Freiheiten, die dir damit gegeben sind. Diese zeigen sich erst im Gehen des Weges. „Ah, da gibt es eine Abzweigung und da noch eine. Welche nehme ich denn jetzt?“ Wenn du nie aufbrichst, bleibt dir das Auswählen der vielen Wege erspart.
Irgendwann möchtest du oder wirst du irgendwo ankommen. Es sei denn, du gehörst zu denen, die dauerhaft irgendwie unterwegs sind. Kennst du solche Menschen, die bei dir den Eindruck vermitteln, dass sie wie getrieben sind? Wie die Hummeln verweilen sie nur kurz und sind mental schon wieder weg, bevor der Körper sich auch auf den Weg macht. Vom Leben Jesu kennen wir eigentlich nur die Zeit der „Unterwegs-sein-Phase“. Die Geschichten aus den Evangelien wirken auf mich aber immer wie eine Kombination aus „Ankommen im Unterwegs sein.“ Aufbrechen, unterwegs sein und ankommen wirken bei ihm verbunden.
Ich hoffe, du bist wenigstens einmal im Leben wirklich angekommen. Wirklich mit Körper, Geist und Seele, fast ohne jede Einschränkung mit einem völlig klaren „Ja“. Vielleicht fällt es dir aber auch schwer, dich hinzusetzen, wo immer du bist, die Hände in den Schoß zu legen und dir zu sagen: „Jetzt bin ich angekommen, jetzt bin ich da!“ Ich glaube, dass es im Leben immer nur so ungefähre Momente dieser Art gibt. Wirklich angekommen sind wir, wenn wir es ohne jede Einschränkung fühlen und sagen können. Wahrscheinlich in aller Endgültigkeit nicht in diesem irdischen Leben.
Weihnachten lädt dazu ein, die Sehnsucht nach dem Ankommen stärker in den Blick zu nehmen. Am Unsere Aufmerksamkeit geht auf den Stall zu Bethlehem, den Ankunftsort Jesu. Die Menschen an der Krippe kommen dort an, kommen an diesem Ort zu Ruhe, machen in der Gottesbegegnung die Erfahrung der „Erleuchtung durch den Stern von Bethlehem“ und den Frieden in der Seele mit dem göttlichen Kind.
Bis dahin machst du die merkwürdige Erfahrung einer oft angespannten Gleichzeitigkeit. Gleichzeitig brichst du mit bestimmten Lebensthemen auf, bist mit anderen Themen schon länger unterwegs und bist schon irgendwie angekommen. Du bist vielleicht angekommen an deinem Arbeitsplatz, brichst aber auf in eine neue Beziehung und bist unterwegs auf der Suche nach dem tieferen Sinn in deinem Leben. Manchmal scheint es dich zu zerreißen und manchmal erlebst du das Geschenk, dass alles synchron schwingt und innere Ruhe einkehrt. Gelassenheit breitet sich in deinem Inneren aus. So lädt Weihnachten dich ein, dass du einfach vor der Krippe sitzt und einmal nichts machst und stattdessen geschehen lässt was immer auch mit dir geschieht.

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Donnerstag, 26. Dezember 2013

Die fünf Weihnachtsgeheimnisse


Wolfgang Steinberg: Dein Herz hat tauschend Fenster




Vier Wochen sind wir durch den Advent gegangen. Dann kam der Heilige Abend mit Familie, Geschenken, leckerem Essen und vielleicht einem Gottesdienstbesuch. In den Tagen danach stehen Verwandtenbesuche an.

Was bleibt von Weihnachten? Gehen die Gedanken schon nach Silvester? Es wäre schade, wenn die Weihnachtsgeheimnisse so schnell untergehen würden. Weihnachtsgeheimnisse? Hast du noch nie etwas von denen gehört? Wer den Weg zur Krippe geht, dort verweilt und sich öffnet, dem zeigen sich die sogenannten Weihnachtsgeheimnisse.
Diese brauchen Zeit zum Entfalten und zur Weiterentwicklung. Du hast sie als Geschenke empfangen, die in dir wirken werden.

1. Weihnachtsgeheimnis: Du gehörst zur göttlichen Familie

Es mag sein, dass du alleine wohnst, keine tolle leibliche Familie hast oder der Gedanke an deine Herkunftsfamilie dich zurückschrecken lässt. Vielleicht hast du Angst, Mitglieder deiner jetzigen dich glücklich machenden Familie zu verlieren. Du erfährst Entlastung in dem Wissen, du gehörst zur Familie Gottes. Du gehörst dazu ohne dafür zu arbeiten und ohne Gegenleistung. Egal, was du im Leben sonst noch machst positiv oder negativ. Du gehörst dazu!

2. Weihnachtsgeheimnis: Das Licht erreicht auch deine dunkelste Nacht

Es mag sein, dass du viele Lebensnächte in innerer Dunkelheit und Einsamkeit verbracht hast. Es mag sein, dass dich immer wieder Zweifel überfallen, richtig auf dieser Welt und im Leben zu sein. Du magst den Eindruck haben, dass niemand dein einsames Leben wirklich verstehen und in der letzten Tiefe mit dir teilen kann. Das zweite Weihnachtsgeheimnis sagt dir, dass Gott unbedingt in dieser Situation bei dir ist und deinen dunklen Raum erleuchtet.

3. Weihnachtsgeheimnis: Du musst nicht mehr suchen, du bist gefunden

Du magst denken, dass du Gott suchen musst und dass du ihn nur schwer finden kannst. Gott ist so groß und so anders und so jenseits deiner Vorstellungen und Bilder. Du glaubst, dass du mindestens so klug wie dein Religionslehrer sein musst um eine Ahnung von Gott zu haben. Du magst denken, dass Gott sich vor allem vor dir versteckt hat, weil du ihn so wenig spürst. Das dritte Weihnachtsgeheimnis sagt dir, dass du nicht länger suchen musst. Du wirst von Gott gefunden. Du bist entlastet und musst dich nicht länger mehr anstrengen. Egal wo du bist, Gott findet dich schon.

4. Weihnachtsgeheimnis: Gott begegnet dir im Kinde und befriedet dein Herz

Du magst viele Sorgen und Probleme haben. Du suchst nach Lösungen und strengst deinen Verstand an. Du glaubst, weil dein Leben so kompliziert ist müssen auch die Lösungen langwierig sein. Das vierte Weihnachtsgeheimnis erzählt dir von einer anderen Art, mit den Sorgen und Problemen umzugehen. Du schaust das Kind an und dein Herz wird leicht. Du freust dich und du liebst! Du spürst eine Energie in dir, die grenzenlos erscheint. Mit dieser Energie des liebenden Herzens wirst ganz anders an die Dinge des Alltags herangehen. Du hast die Quelle der Kreativität entdeckt.

5. Weihnachtsgeheimnis: In der Einfachheit liegt die Erlösung

Vielleicht stehen dir die vielen Aufgaben vor Augen, die du erledigen musst. In Gedanken bist du schon bei morgen und übermorgen. Du spürst nicht mehr deinen Körper, deinen Atem und deinen Herzschlag. Du bist nicht mehr bei den Menschen, mit denen du gerade beisammen bist. Das fünfte Weihnachtsgeheimnis sagt dir, dass du an der Krippe einfach nur sitzen und dasein darfst. Es gibt nichts zu tun und viel zu Sein. Sei da mit deiner Freude, sei da mit dem, was dich ausmacht. Sei da mit deiner Angst und sei da mit deinen Überlastungen. Sei da mit deiner Energie und sei da mit deiner Kraftlosigkeit. Sei einfach!

Es gibt sicherlich noch viel mehr Weihnachtsgeheimnisse, die für dein Leben gelten. Entdecke sie, behüte sie und entwickel sie weiter.

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Mittwoch, 25. Dezember 2013

Wenn alle Türen geöffnet sind und das Geheimnis sich zeigt


In den Tagen des Adventes habe ich mit dir 24 Türen geöffnet. Im Geiste stehe ich nun mit dir vor der Krippe und nehme wahr, was geschieht. Wenn wir aufbrechen und losgehen sind wir selber aktiv. Wir bewegen unseren Körper und kommen Schritt für Schritt voran. Auch in unseren Gedanken und in unserem Herzen waren wir unterwegs. Da gab es die Einladungen, mal sein Denken und Handeln zu überprüfen. Der Adventsweg hat etwas vom Pilgern. Immer wieder sammelst du Erfahrungen, die sich setzen. Du ruhst aus und brichst wieder auf. Du bist zwischendurch erschöpft und müde und bekommst von irgendwo her wieder Energie zum Weiterlaufen.
Jetzt schaust du auf die Krippe und bist am Ziel angekommen. Jetzt gibt es nichts mehr zu tun. Du kannst von dir aus nichts mehr selber machen. Deine Hände sind noch unruhig und wollen arbeiten. Dein Herz ist aufgeregt und wartet auf das Spannende, das jetzt geschieht.
Und dann? Es geschieht nichts! Du stehst und schaust und lässt geschehen. Das Kind schaut dich an und erwärmt dein Herz. Es sagt zu dir ohne Worte: "Komm zur Ruhe. Sei einfach da!" So wünsche ich dir, dass das Geheimnis des Lebens sich dir mitteilt und zeigt und dass du gestärkt deinen Weg weitergehen kannst.

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Dienstag, 24. Dezember 2013

24. Tür im Advent - Sei Bethlehem

Heute ist der vierundzwanzigste Tag und der Vormittag im Advent. 24 Türen haben wir geöffnet und durchschritten. Wir sind noch nicht angekommen. Die letzte Tür ist noch zu öffnen. Diese geheimnisvolle Tür öffnet sich in der Nacht wie von selbst. Du wachst am frühen Morgen auf , die Tür ist weit geöffnet und dir zeigt sich das Geheimnis, auf das du zugewartet hast.

Mein Impuls für den Tag:
Sei Bethlehem

Eine merkwürdige Aufforderung und Einladung, die ich da an dich richte, nicht wahr? Bethlehem heißt übersetzt: "Haus des Brotes". Die Besucher damals konnten im Stall das Licht sehen, das Kind anfühlen, es auf dem Arm halten und die Wärme empfangen. Das Kind ist im übertragenen Sinne ein geistiges Brot, das Brot, das die Seele nährt. Wenn du selbst Bethlehem bist, dann empfängst du das heilende Licht Gottes und strahlst es aus. Das kannst du nicht machen oder herstellen. Sei in der kindlichen Freude des Staunens über das neue Leben im Stall und in dir. So wünsche ich dir gerade an diesem Tag der großen "familiären Erwartungen" Frieden und Gelassenheit.

 
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Montag, 23. Dezember 2013

23. Tür im Advent - Schenk dir eine Traumauszeit

Heute ist der dreiundzwanzigste Tag im Advent. Visionen und Träume helfen dir dabei, dein Leben zu deuten und der Zukunft zu vertrauen. Josef hörte auf seine Träume und konnte so in den widrigen Umständen seinen Weg finden.

Mein Impuls für den Tag:
Schenk dir eine Traumauszeit!

Die Träume kannst du nicht machen. Sie kommen jede Nacht und "entführen" dich in eine andere Wirklichkeit. Mit Hilfe der Träume bekommst du Zugang zu den unterbewussten und unbewussten Anteilen in dir. Es tauchen in Bildern Botschaften auf, die deinem Leben eine erweiternde Richtung geben. Was erträumst du dir vom Leben? Hast du Zugang zu deinen Träumen? Bitte dein Inneres um Unterstützung, deine Träume besser wahrnehmen zu können. Gerade kurz vor Weihnachten ist es wichtig, nicht in plötzliche Torschlusspanik zu verfallen, sondern sich eine Traumauszeit zu nehmen, damit der Kern von Weihnachten nicht verlorengeht. Der Gegensatz dazu sieht ja leider oft so aus, dass du vor lauter Terminen und Planungen keine ruhige Minute mehr findest. So wünsche ich dir eine intensive Traumzeit.


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Sonntag, 22. Dezember 2013

22. Tür im Advent - Geh in die Nacht

Heute ist der zweiundzwangzigste Tag im Advent. Die Nächte dauern lang und das Zeitmaß der Dunkelheit fühlt sich noch sehr ausgedehnt an. Darum macht es Sinn, sich der Nacht zu stellen. Was schenkt sie uns wohl?

Mein Impuls für den Tag:
Geh in die Nacht 

Wir sprechen von Weihnachten in dem Sinne, dass diese "Nacht" geweiht und gesegnet ist. Das Fest beginnt mit dem Heiligen Abend als dem Beginn der Nacht. Vielleicht hast du schon einmal ganz allein und für dich einen Nachtspaziergang gemacht jenseits der Lichter der Stadt. Auf einmal bist du mit dir selbst da und deine Ängste kriechen hoch. Möglicherweise fühlt es sich auch ganz friedlich an. Die außergewöhnliche Zeit, der Ort und das fehlende Licht kann die Sehnsucht in dir wecken nach Verwandlung von Dunkel in Licht, und von Angst in den Frieden. Immerhin geht Gott auch in die Nacht und "weiht" sie. Ich wünsche dir den Frieden und das Licht für deine inneren Dunkelheiten und Nächte.

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Samstag, 21. Dezember 2013

21. Tür im Advent - Räume auf!

Heute ist der einundzwanzigste Tag im Advent. Aufräumen, den Weihnachtsbaum aufstellen, das Haus schmücken - all diese und andere Vorbereitungen gehören zu einem Fest dazu. Vielleicht wecken Aufräumaufforderungen unliebsame Kindheitserinnerungen in dir. Dann wäre es gut, mal ganz entspannt da dran zu gehen.

Mein Impuls für den Tag:
Räume auf!

Wenn sich zu viel angesammelt hat in deiner Wohnung verlierst du irgendwann den Überblick. Wenn du zu viele Gedanken und Sorgen in deinem Inneren angesammelt hast, dann plappert es papageienartig in deinem Kopf herum und du verlierst die Klarheit des Denkens. Vor dir liegen Tage mit vielen Begegnungen, Familientreffen, Geschenken und mehr. Da macht es Sinn, im Innen und Außen aufzuräumen und zu sortieren. Was brauche ich nicht mehr und kann weg. Was brauche ich im Augenblick nicht und wo lege ich es ab. Was brauche ich jetzt ganz dringend und wo lege ich es hin, damit ich es zur Hand habe wenn ich es benötige. Das gilt für Gegenstände und Gedanken. Ich wünsche dir die Muße und die Freiräume, die es für diese Arbeit braucht.


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Freitag, 20. Dezember 2013

20. Tür im Advent - Verschenke aus deiner unerschöpflichen Quelle

Heute ist der zwanzigste Tag im Advent. Die Zeit bis zum Weihnachtsfest kannst du schon überblicken. Wie steht es mit deinen Geschenken? Hast du Wünsche und weißt du, was du wem schenken möchtest. Neben den materiellen Dingen möchte ich dich erinnern an die Kategorie von Geschenken, die kaum noch jemand kennt. Für mich erschließt sich dort das eigentliche Geheimnis von Weihnachten.

Mein Impuls für den Tag:
Verschenke aus deiner unerschöpflichen Quelle

Folgendermaßen möchte ich meinen Gedanken herleiten. In der Regel kaufst du vor dem Weihnachtsfest von deinem Geld ein Geschenk für deine Familienmitglieder und deine Freunde. Das Geld hast du dir vorher verdient mit deiner Arbeit. Vom Erlös deiner Arbeit kannst du es dir leisten, Geschenke einzukaufen je nach Großzügigkeit und der Größe deines Geldbeutels. Deine Geldmittel sind begrenzt, darum setzt du dir ein Limit, wie viel Geld du ausgeben möchtest.
Jetzt stell dir einmal im Unterschied zu deinen begrenzten Geldmitteln die Sonne vor. Ihre Strahlen erreichen dich jeden Tag und wirken wie eine Quelle, die nie versiegt. Du lebst von dieser Energie der Sonne. Sie scheint von außen auf deinen Körper.
So, wie die Sonne dich von außen regelmäßig bescheint, bist du auch innerlich verbunden mit der göttlichen Quelle der Liebe. Auch diese Quelle ist unerschöpflich. Wenn du dich im Strom der Liebe bewegst, befindest du dich im unendlichen Glücksraum. Spüre diese Liebe in dir und verschenke sie weiter. Sie kostet dich quasi nichts, nur die Herzensöffnung. Setze dich für einen Moment hin und lass wie in einem Film alle Menschen der Welt vorbeiziehen. Du fängst mit deiner Familie an, deine Freunde, deine Arbeitskollegen, die Menschen in deiner Stadt, in deiner Region, in deinem Land, in Europa, in den anderen Kontinenten der Welt. Jedem schenkst du einen Moment der inneren Aufmerksamkeit und Zuwendung aus der göttlichen Quelle, die durch dich fließt. Du wirst tiefes Glück in dir spüren und dazu beitragen, dass es ein friedliches Weihnachtsfestes gibt. Ich wünsche dir eine gute Verbindung mit deiner göttlichen Quelle.

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Donnerstag, 19. Dezember 2013

19. Tür im Advent - Folge deinem inneren Stern

Heute ist der neunzehnte Tag im Advent. Der Stern zu Bethlehem wurde berühmt. Die Hirten folgten ihm ebenso die Weisen aus dem Morgenland. Der Stern erleuchtet den dunklen Weg. Als Wanderer musst du dich aber mit den Sternen auskennen und wissen, welcher von den vielen Sternen dein Stern ist.

Mein Impuls für den Tag:
Folge deinem inneren Stern! 

Manchmal bist du ganz sicher in deinen Entscheidungen und weißt genau, was zu tun ist. Bauch, Herz und Kopf gehen in die gleiche Richtung und stimmen da völlig überein. Da gibt es aber auch die immer wiederkehrenden Situationen, in denen du ratlos bist. Mache ich es so oder doch lieber anders? Kannst du dir vorstellen, dass da in deinem Inneren ein Stern funkelt, den du befragen kannst? Dazu musst du mit deiner Aufmerksamkeit nach innen gehen. Wenn du eine Entscheidung treffen willst, dann hältst du die vielen Möglichkeiten vor deinem inneren Stern. Er wird die Möglichkeit beleuchten, die für dich die Richtige ist. Ich wünsche dir einen guten Kontakt mit deinem inneren Stern mit herzlichen Grüßen von mir.

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Mittwoch, 18. Dezember 2013

18. Tür im Advent - Sprich mal wieder Englisch

Heute ist der achtzehnte Tag im Advent. Immer wieder tauchen im Advent und in der Weihnachtszeit Engel auf. Gabriel offenbart Maria, dass sie schwanger wird. Die Engel verkünden große Freude auf den Feldern und Josef folgt der Botschaft des Engels in seinem Traum. Natürlich sprechen Engel Englisch, wie auch anders!

Mein Impuls für den Tag:
Sprich doch mal Englisch! 

Im Alltag sprechen wir oft von "müssen" und "sollen". "Du solltest mal wieder aufräumen, du müsstest mal wieder zum Friseur." Wir appellieren viel: "Mach doch mal hier und tu doch mal da!" Der Begründer der gewaltfreien Kommunikation Marshall Rosenberg nennt diese Art zu sprechen Wolfssprache. Wolfssprache überfällt, vereinnahmt, wertet, verurteilt. Die Alternative nennt Rosenberg "Giraffensprache". Ich wandle sein Wort heute christlich um in "Engelsprache". Wie spricht wohl dein Engel zu dir? Redet er vom "müssen" oder "sollten"? Ich glaube, er ist zugewandt, aufmerksam, zuhörend, einfühlend, verbindend, verständnisvoll und freilassend. Höre deinen Engel zu dir sprechen und nimm seine Sprache in deinem eigenen Reden auf. Dann sprichst du wie automatisch Englisch. So wünsche ich dir viel Freude beim Neuentdecken und Entwickeln deiner "Englischen Sprache". 

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Dienstag, 17. Dezember 2013

17. Tür im Advent - lebe deine Ochsenqualität

Heute ist der siebzehnte Tag im Advent.Ochs und Esel stehen an der Krippe und gehören dazu. Dienen sie nur als Schmuckfiguren oder haben sie eine Botschaft für uns. Was können sie uns erzählen?

Mein Impuls für den Tag:
Lebe deine Ochsenqualität

Der Ochse ist geduldig, kann schwere Lasten tragen und steht für Stabilität, Ausdauer und Halt. Die Bibel erzählt, dass er weiß, wo er hingehört. Er kennt seinen Platz. Vielleicht ist auch in dir diese Qualität vorhanden, die den Ochsen ausmacht. Spürst du angesichts der Stürme in dir und um dich herum den festen Anker und Halt in dir? Was macht dich stabil und standfest in diesen Tagen? Stell dich mal für ein paar Minuten einfach hin und spüre, dass du mit deinen "Hufen" fest verwurzelt bist. Probiere einen stabilen Stand dabei aus und sage dir: "Jetzt stehe ich hier und ich bin verbunden mit meiner Kraft." Dass diese Ur(ochsen)energie zu spüren ist, wünsche ich dir für diesen Tag.   

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Montag, 16. Dezember 2013

16. Tür im Advent - Geh mit der Weisheit des Esels

Heute ist der sechzehnte Tag im Advent. Der Legende nach begleitete der Esel Maria und Josef nach Bethlehem. Der Esel zählt zu den ältesten Haustieren der Menschheit. So war er lange der treueste und zugleich eigenwilligste tierische Freund der Menschen. Auch er hat eine Botschaft zu sagen.

Mein Impuls für den Tag:
Geh mit der Weisheit des Esels

Esel laufen schneller als man denkt (bis zu 70 km/h), finden trittsicher den Weg durch jedes Gelände, wittern die Gefahren schon von weitem und warnen sich gegenseitig. Sie können Wasserquellen riechen und gelten als fleißig und genügsam. Der Esel hat seinen Platz gefunden in der Bibel. So finden wir ihn im Stall zu Bethlehem und beim Einzug Jesu in Jerusalem. Er ist ein treuer Begleiter und Unterstützer von Jesus. Er lässt sich von Gott wortwörtlich führen und weiß so, welchen Weg er gehen soll. Im Erleben, von Gott durch alle Gefahren geführt zu werden, liegt des Esels tiefe Weisheit. Du könntest von seiner Weisheit lernen indem du fragst, was heute Gottes Plan mit dir ist. So kann es geschehen, dass du auf einmal stehenbleibst und mit jemandem sprichst, an dem du sonst vorbeigelaufen wärest. Ich wünsche dir das Gespür dafür, dass du heute und immer geführt wirst.

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Sonntag, 15. Dezember 2013

15. Tür im Advent - Lasse Belastendes los

Heute ist der fünfzehnte Tag im Advent. Mehr als die Hälfte der Strecke bist du gegangen und viele Türen hast du geöffnet. Der Trott, der sich einschleichen könnte verleitet zu Unaufmerksamkeit. Werde wach und komme ins Hier und Jetzt.

Mein Impuls für den Tag:
Lasse los, was du nicht halten willst


Gehörst du auch zu den Sammlern? Du kannst materielle Gegenstände sammeln wie DVD's, Porzellan oder Briefmarken. Du hast Freude daran und die Dinge sind für dich wertvoll, meistens jedenfalls. Du kannst aber auch im innere Werte sammeln wie Gedanken, Erkenntnisse, Vorwürfe oder unzufrieden stimmende Erinnerungen. Manches bereichert dich und manches wird dich belasten. Hast du einmal daran gedacht, dass du auch etwas loslassen könntest? Nicht jede belastende Erinnerung musst du festhalten. Nicht jede Kränkung muss ständig dein Bewusstsein besetzen. Manchmal merkst du gar nicht, wie das Festhalten dich verkrampfen lässt. Dann sagt dir auf einmal deine Familie: "Hey, was ist mit dir los? Du bist so komisch! Du meckerst den ganzen Tag nur herum und nichts kann man dir richtig machen."  Spätestens dann könnte dir klar werden, dass du da eine Last mit dir herumschleppst. Spür einmal nach, wo du gerade jetzt in diesem Augenblick verkrampfst und festhältst. Ich wünsche dir, dass du heute mit einem großen Gefühl der Erleichterung etwas von deinen inneren und äußeren Sammlungen los lassen kannst und Platz findest für das Neue!


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Samstag, 14. Dezember 2013

14. Tür im Advent - Beachte das Unscheinbare

Heute ist der vierzehnte Tag im Advent. Das Kleine und Geringe birgt ungeahnte Kräfte und Möglichkeiten. Schau hin!

Mein Impuls für den Tag:
Beachte das Unscheinbare!

Du bist auf der Suche nach einem großartigen Geschenk für den liebsten Menschen, den du hast. Du planst das wunderbarste Menü für den wichtigsten Festtag im Jahr. Du träumst vom großen Lottogewinn und dem absoluten Glück auf Erden. Vielleicht erfüllt sich alles, vielleicht aber auch nicht.
Achte heute einmal auf das Unscheinbare. Da hängt an einem winterlich kahlen Baum noch ein grünes Blatt zum Zeichen der Hoffnung. Da begrüßt dich im Bäckerladen die Verkäuferin ganz herzlich trotz der vielen wartenden und ungeduldigen Kunden. Da strahlt dich ein Kind auf der Straße an, weil es sich gerade freut. Wenn du selbst wach bist für das Unscheinbare, wirst du dich darüber freuen. Die Freude wird sich so groß anfühlen wie der Lottogewinn. Ich las mal einen Roman mit dem Titel: "Der Gott der kleinen Dinge". Mir gefiel einfach der Buchtitel. Das Krippenkind im unscheinbaren Stall kannst du leicht übersehen. Es liegt abseits aller Wunderwege und "Paparazzikameras". Ich wünsche dir einen aufmerksamen Blick für die vielen Geschenke aus dem Unscheinbaren!

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Freitag, 13. Dezember 2013

13. Tür im Advent - Erwarte das Ersehnte

Heute ist der dreizehnte Tag im Advent. Den Advent erleben viele als eine Zeit des Wartens. Es lohnt sich, dieses Warten an sich oder die "Erwartung" in den Blick zu nehmen.


Mein Impuls für den Tag:
Erwarte das, was du ersehnst!


Im Vorgang des Arbeitens erarbeitest du dir etwas. Im Akt des Kämpfens erkämpfst du etwas oder erforschst eine Sache. Es geht mir dabei um die Silbe "er". Diese "er..." deutet an, dass du aktiv etwas machst, um am Ende ein Ergebnis oder einen Erfolg zu verbuchen. Beim Warten scheint es anders zu sein. Du sitzt und machst nichts. Du hast den Eindruck der Passivität. Aber wie ist das, wenn du erwartest. Dann gehst du in ein höchst aktives und aufmerksames Warten, du erwartest dir etwas. Das Eigentliche, worauf du wartest, kommt dabei wie etwas Unverfügbares auf dich zu. Du machst es nicht! Dass Christus kommt, kannst du nicht machen. Dass ein Geschenk für dich kommt, kannst du auch nicht machen. Aber im Erwarten schaltest du deine Sehnsucht und dein Liebesvermögen ein mit allen Fasern deines Wünschens und Hoffen. So kommst du in einen Körper- und Geisteszustand, der völlig passiv hingebend und höchst aktiv zugleich ist. Du verwandelst das ohnmächtige und passive Warten in ein innerlich aktives und sehnsuchtsvolles "Er"-warten. Ich wünsche dir einen Tag voller Bewusstheit für deine Erwartungen.

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Donnerstag, 12. Dezember 2013

12. Tür im Advent - Leuchte von innen

Heute ist der zwölfte Tag im Advent. Die Hälfte des Weges sind wir fast gegangen. Bei einer Wanderung tut es gut, bei Halbzeit eine Pause einzurichten. Ausruhen und sich stärken!


Mein Impuls für den Tag:
Leuchte von innen!


Im Advent zünden wir häufiger als sonst Kerzen an und machen es uns gemütlich mit dem flackernden Licht. Das Licht erleuchtet die dunkle Nacht. Oft achten wir nur auf das Licht im Außen. Wir nehmen die Sonne, den Mond, die Sterne wahr. Wir verlassen uns auf das von Menschen geschaffene Licht für die Stunden der Nacht.
Du selbst kannst aber auch von innen her leuchten. Wenn du dich über etwas freust, dann strahlt es durch dich hindurch nach außen. Dieses innere Licht wirkt heilsam für dich und für die Menschen in deinem Umfeld. Schau nach innen und nimm wahr, was da leuchtet oder ins Licht kommen möchte. Ich wünsche dir einen Tag voller Licht und Wärme!


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Mittwoch, 11. Dezember 2013

11. Tür im Advent - Höre auf die Stille

Heute ist der elfte Tag im Advent. Auf den Weihnachtsmärkten und in den Kaufhäusern werden wieder alle Weihnachtsschlager rauf und runter gespielt. Vielleicht hast du mal Lust auf ein Kontrastprogramm.

Mein Impuls für den Tag:
Höre auf die Stille

Da gibt es den Augenblick, wo kein Autogeräusch von außen dich mehr erreicht. Da hört das Telefon auf zu klingeln und kein Geräusch dringt mehr dein Ohr. Da gibt es den Moment, wo du aufhörst zu denken. Du stellst das Grübeln ein und bittest deinen Verstand um eine Gedankenpause. Dann wird alles still um dich herum und in dir. Höre in die Stille hinein ohne an etwas bestimmtes zu denken und ohne etwas zu wollen. Dieser Augenblick mag nur eine Sekunde oder kürzer dauern. Vielleicht kannst du diese Zeitspanne auch noch ein wenig ausdehnen. Welche Erfahrung wirst du dabei machen? Es wird jedenfalls zu einem starken Kontrastprogramm zur äußeren Weihnachtsbeschallung.  Ich wünsche dir im Hören auf die Stille den inneren Frieden.

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Dienstag, 10. Dezember 2013

10. Tür im Advent - Vereinfache deinen Tag!

Heute ist der zehnte Tag im Advent. In der Vorbereitung auf Weihnachten machen wir uns das Leben oft kompliziert. Tausende Dinge sind noch zu erledigen. Da wird diese "stille" Zeit schnell stressig.

Mein Impuls für heute:
Vereinfache deinen Tag!

Manchmal verkomplizieren wir die Dinge statt sie zu vereinfachen. Da schrauben wir dann Sätze,  die so klingen wie: "Jetzt wo ich dich sehe wollte ich dir noch sagen von gestern her als ich beim Einkaufen war und mir wieder einmal bei  meiner Vergesslichkeit nicht einfiel..." Du kennst sicherlich auch Menschen, die so reden. Oder, du überlegst dir eine Mahlzeit und du möchtest es besonders gut machen für deine Lieben. Je komplizierter das Rezept, desto größer deine Liebe. Das Ergebnis sieht dann so aus: Die Herrlichkeit ist in wenigen Minuten nahezu kommentarlos verputzt.

Schalte mal bewusst einen Einfachtag ein. Heute keine komplizierten Saucen, sondern gebratene Kartoffeln mit Gemüse in der Pfanne, alles naturbelassen. Sage, was du zu sagen hast klar heraus in einfachen Sätzen und ohne Umschweife. Heute könnte dein "Weniger" zu einem "Mehr" werden. Genieße den Freiraum, der dir dadurch entsteht. Ich wünsche dir einen Tag voller Klarheit und Geradlinigkeit.

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Montag, 9. Dezember 2013

9. Tür im Advent - Segne jeden!

Heute ist der neunte Tag im Advent. In der Heiligen Nacht verkünden die Engel den Frieden auf Erden. Wir können ganz viel dazu beitragen, indem wir einander segnen.

Mein Impuls für den Tag:
Segne jeden, den du siehst

Segnen heißt auf lateinisch benedicere, wortwörtlich "gutes sagen". Du kannst im Stillen jeden auf der Straße segnen und etwas Gutes wünschen. Vielleicht schaut jemand besorgt drein oder ärgerlich. Innerlich sagst du: "Gott segne dich." Wenn du dich traust, sage es auch laut. Du wirst dich wundern, wie dadurch sich deine Sicht auf das Leben verändert und wie der Friede wächst. Ich wünsche dir in diesem Sinne für heute einen gesegneten Tag.


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Sonntag, 8. Dezember 2013

8. Tür im Advent - Sei wie ein Hirte

Heute ist der achte Tag im Advent. Zum Bild einer Krippe gehören die unterschiedlichsten Figuren. Letztlich können wir darin eigene Seelenanteile entdecken. Im Anschauen eines Krippenbildes entdecken wir auf der unbewussten Ebene unser eigenes inneres Lebensbild.

Mein Impuls für den Tag:
Sei im Innern wie ein Hirte

Hirten heißen so, weil sie hüten. Sie hüten die Schafe und achten darauf, dass alle wohlbehalten und gut versorgt durch den Tag kommen. In Ihrem Behüten sind sie wahrhaft mütterlich. Sie waren die ersten Besucher an der Krippe zu Bethlehem. Auch du bist eine Hüterin und ein Hüter von Dingen, Tieren und Menschen. Manchmal meldet sich in dir der Kritiker, der unbarmherzig klagt über die eigene Unvollkommenheit. Wenn der Kritiker in dir aktiv wird, wird er auch im Außen sichtbar. Du wirkst mürrisch und behandelst dein Umfeld dementsprechend. Wenn du die Hirtenqualität in dir entdeckst, entwickelst du Wohlwollen und Barmherzigkeit. Ich wünsche dir ein wachsames Auge für deine Bedürfnisse und die in deinem Umfeld.

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Samstag, 7. Dezember 2013

7. Tür im Advent - Geh hinab vom Kopf ins Herz!

Heute ist der siebte Tag im Advent. Wir legen weite Strecken zurück. Manchmal ist der schwierigste Weg vom Kopf ins Herz.

Mein Impuls für den Tag:
Geh vom Kopf ins Herz!

Wir denken viel über vieles. Dann rotiert es da oben im Kopf. Die Gedanken kreisen und kreisen... Manchmal gilt es schlicht zu fühlen anstatt zu denken. Versuche, mit deinem Bewusstsein vom Kopf in das Herz zu rutschen und die Welt von da aus wahrzunehmen. Du wirst sehen - du wirst weniger denken und mehr fühlen. Es kann sein, dass sich für dich dadurch die ganze Welt verändert. Vor manchen Gefühlen haben wir jedoch Angst und wandern lieber zurück in den Kopf. Dort scheint es sicherer zu sein. Ich wünsche dir eine gute Verbundenheit heute mit deinem Herzen.


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Freitag, 6. Dezember 2013

6. Tür im Advent - Teile und heile

Heute ist der sechste Tag im Advent und der Gedenktag des Bischofs Nikolaus. Bis Weihnachten möchte ich dir für jeden Tag einen kleinen Impuls schenken. Manche "Baustellen" im Herzen hindern dich daran, gut bei dir und bei den Menschen zu sein.

Mein Impuls für den Tag:
Teile und heile!

Es gibt so vieles, was noch geheilt werden könnte in uns und unter uns Menschen. Wie viel Kränkungen belasten uns und machen das Leben schwer. Nikolaus stand für den zugewandten und heilenden Aspekt des Evangeliums. Teile eine Nuss oder eine Mandarine in zwei Hälften und teile sie mit einem Menschen, der dir am Herzen liegt. Vielleicht fällt dir jemand ein, mit dem du dich noch versöhnen könntest. So heilst du dich und diesen Menschen. Ich wünsche dir für diesen Tag ein versöhnliches Herz.


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Donnerstag, 5. Dezember 2013

5. Tür im Advent - Sei aufmerksam

Heute ist der fünfte Tag im Advent. Wieder möchte ich dir einen kleinen Impuls schenken, indem ich eine neue Tür öffne. Dabei geht es heute um die Aufmerksamkeit.

Mein Impuls für den Tag:
Iss mit Aufmerksamkeit!

Du arbeitest und in deinen Gedanken bist du schon beim nächsten Ereignis. Oder oft nehmen wir unsere Mahlzeiten wie nebenbei ein. Es kann zwar schön und angenehm sein, wenn du am Tisch nicht alleine sitzt, sondern in Gemeinschaft gemütlich plaudern kannst. Dabei gerät das Essen manchmal jedoch in den Hintergrund. Nimm heute wenigstens eine Mahlzeit einmal bewusst ein. Sei ganz mit deiner Aufmerksamkeit beim Zubereiten, beim Riechen, beim Schmecken, Kauen und Genießen. Jetzt spüre ich das... Ich wünsche dir eine genussvolle Mahlzeit am heutigen Tag. 

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Mittwoch, 4. Dezember 2013

4. Tür im Advent - Nutze den Tag

Heute ist der vierte Tag im Advent. Bis Weihnachten möchte ich dir für jeden Tag einen kleinen Impuls schenken. Ich finde es wunderschön, Türen zu öffnen. Hinter jeder Tür verbirgt sich eine Welt, die du entdecken und bestaunen kannst. Manchmal sagst du "Ah!" oder "Oh!" und du freust dich über das gerade Entdeckte.

Mein Impuls für den Tag:
Nutze den Tag als sei es dein letzter!

Ein Grundgedanke im Advent beschäftigt sich mit der Wiederkunft Christi und nimmt das Ende allen Lebens in den Blick. Sollte heute der heutige Tag der letzte Tag deines irdischen Lebens sein, was möchtest du heute noch erleben oder was würdest du heute noch unbedingt erledigen? Wähle von den vielen Möglichkeiten eine gezielt aus und setze sie um. Ich wünsche dir einen klaren und versöhnlichen Blick auf dein Leben!

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Dienstag, 3. Dezember 2013

3. Tür im Advent - Lächle

Heute ist der dritte Tag im Advent. Bis Weihnachten möchte ich dir für jeden Tag einen kleinen Impuls schenken. Ich finde es wunderschön, Türen zu öffnen. Hinter jeder Tür verbirgt sich eine Welt, die du entdecken und bestaunen kannst. Manchmal sagst du "Ah!" oder "Oh!" und du freust dich über das gerade Entdeckte.

Mein Impuls für den Tag:
Lächle dir zu!

Manchmal gehen wir sehr unfreundlich mit uns selber um. Wir sind unzufrieden mit dem Ergebnis der momentanen Arbeit. Wir sind unfreundlich mit unserem Körper und muten ihm Nahrungsmittel zu, die er kaum bewältigen kann. Lächle dir also einfach mal zu! Ich wünsche dir einen warmen und freundlichen Umgang mit deinem Herzen, mit deinen Organen und mit all deinen Körperteilen!

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Montag, 2. Dezember 2013

2. Tür im Advent - Unterbrich

Heute ist der zweite Tag im Advent. Bis Weihnachten möchte ich dir für jeden Tag einen kleinen Impuls schenken. Ich finde es wunderschön, Türen zu öffnen. Hinter jeder Tür verbirgt sich eine Welt, die du entdecken und bestaunen kannst. Manchmal sagst du "Ah!" oder "Oh!" und du freust dich über das gerade Entdeckte.

Mein Impuls für den Tag:
Unterbrich dich selbst.

Wenn du unterwegs bist, mach eine kurze Pause. Lass die Welt für einen Augenblick still stehen. Wenn du die Zeitung liest, mache beim Lesen eine kurze Pause. "Was habe ich da gerade gelesen?" Wenn du mit jemanden sprichst unterbreche deine Rede und mache eine kurze Pause.
Ich wünsche dir den Genuss des Augenblicks, wo du dich unterbrichst um dir zu begegnen.

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Sonntag, 1. Dezember 2013

1. Tür im Advent - Sei leicht

Heute ist der erste Tag im Advent. Bis Weihnachten möchte ich dir für jeden Tag einen kleinen Impuls schenken. Ich finde es wunderschön, Türen zu öffnen. Hinter jeder Tür verbirgt sich eine Welt, die du entdecken und bestaunen kannst. Manchmal sagst du "Ah!" oder "Oh!" und du freust dich über das gerade Entdeckte.

Mein Impuls für den Tag:
Engel können fliegen, weil sie ihr Leben so leicht nehmen.

Ich wünsche dir, dass das Schwere in diesem Augenblick von dir abfällt mit allen Sorgen, die dich bedrücken und allen Leiden, die dich plagen. Ich wünsche dir die Leichtigkeit des Tages und die Fähigkeit, wie die Engel zu fliegen und deine Seele baumeln zu lassen. 

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