Mittwoch, 5. Dezember 2018

Der 5. Tag im Advent: Von Dunkel und Licht


Du kannst direkt jetzt diesen Impuls lesen. Zusätzlich findest du hinter folgendem Link die dazugehörigen Vorüberlegungen und meine Grundidee. Die Idee!


Der 5. Tag im Advent: Von Dunkel und Licht

Du sitzt auf deiner Bettkante und nimmst die letzten Strahlen des elektrischen Lichtes wahr. Gleich, wenn du liegst, wirst du das Licht löschen und die Augen schließen. Die Welt um dich herum wird dunkel und du verstärkst das Gefühl durch das Schließen deiner Augen. Aber jetzt sitzt du da und siehst. Schau dich für einen Moment um. Aber nicht zu lange. Sonst wirst du dir zu viele Gedanken machen. Das Auge sieht etwas. Der Verstand sucht etwas und fängt gleich an zu arbeiten. Der Verstand braucht am Abend eine reizarme Umgebung. Sonst kann er nicht abschalten. Die Dunkelheit gibt dem Verstand die Erlaubnis, ruhiger zu werden.
Du sitzt auf der Bettkannte und nimmst Licht und Dunkel war. Auch das elektrische Licht kann nicht verhindern, dass es dunkle Bereiche im Schlafzimmer gibt. Wie lichtempfindlich bist du? Welche Gefühle tauchen auf, wenn du ins Dunkel abtauchst? Denke nicht darüber nach sondern lass die beiden Erfahrungen für einen Moment auf dich einwirken. Du wirst dich gleich hinlegen und ins Dunkel abtauchen. Und morgen früh machst du die umgekehrte Erfahrung. Du tauchst aus dem Dunkel auf und hinein in das Licht. Nimm wahr, ob deine Augen den Wechsel mögen. Endlich Tag? Oder schade vorbei mit der Nacht? 
www.matthias-koenning.de 

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