Mittwoch, 18. März 2020

Mehr Freiraum angesichts des Coronavirus



Wenn du Angst spürst, dann wird es eng im Inneren. Die Enge bewirkt, dass du nicht mehr klar denken kannst. Du landest im Stressmuster und machst Dinge, die du nicht machst, wenn du klar bist. Die Lösung heißt: Sorge dafür, dass die Enge etwas weniger bedrückend wird. Schaffe dir einen Freiraum, der die Enge weniger bedrohlich macht. Das Schaffen von kleinen Freiräumen heißt also das Zauberwort. Wie könntest du es umsetzen? Hier drei Hinweise.

1. Durchatmen
Hilfreich ist, es für einen Moment innezuhalten und tief durchzuatmen. Wer Angst hat vergisst oft das Atmen. Überprüfe, ob du deinen Körper mit genug Sauerstoff versorgst und atme bewusst ein paar Mal tief ein und aus.

2. Der erste kleine Schritt
Eine weitere Möglichkeit wäre es, an den nächsten kleinen Schritt zu denken. Was wäre jetzt für dich in diesem Augenblick der erste kleine, aber hilfreiche Schritt. Er muss nur klein sein. Wer noch einen Schritt machen kann, landet nicht in der Ohnmacht. Du könntest jetzt mal eben jemanden anrufen. Dir ein Glas Wasser einschenken. Eine Tasse Tee oder Kaffee trinken und Kraft sammeln. Der erste kleine, aber hilfreiche Schritt.

3. Akzeptieren, was ist
Die dritte Möglichkeit heißt: Ich akzeptiere, was jetzt gerade ist. Eine Situation kannst du manchmal nicht ändern. Der Virus ist da und verbreitet sich hoffentlich nur langsam. Du bist eingeschränkt in deinen Bewegungsmöglichkeiten. Du musst Dinge tun, die dir im Augenblick nicht gefallen. Wenn du es für einen Moment akzeptierst verschwendest du nicht Zeit und Energie für den Kampf gegen etwas, das du jetzt nicht ändern kannst. Wenn du akzeptierst kannst du dich für einen Moment entspannen, loslassen und Freiraum gewinnen.

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