Dienstag, 9. Januar 2018

Die vierte Auswirkung wenn ich mich selbst liebe: Ich entwickle mehr Selbstvertrauen



  „Als ich anfing, mich selbst zu lieben, habe ich verstanden, dass ich immer und unter allen Umständen zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin.  Und dass alles zum richtigen Zeitpunkt geschieht. Von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich: Das nennt man SELBSTVERTRAUEN.“

Da wo ich bin, bin ich am richtigen Ort. Jetzt und immer. Und es ist immer richtig. Immer! Es ist nie falsch! Nie! Meine Gedanken gehen oft in eine andere Richtung. Bin ich zu früh? Bin ich zu spät? Darf ich hereinkommen? Bin ich willkommen? Habe ich etwas Falsches gesagt? Habe ich mich gut genug ausgedrückt? Bin ich Schuld, dass jetzt dieses oder jenes passiert? Je mehr ich diese Gedanken zulasse, desto vorsichtiger werde ich. Und desto nachdenklicher und zurückhaltender. Ich bewege mich wie in einem emotionalen Porzellanladen. Immer in der Angst, irgendetwas nicht richtig zu machen und für die Folgen einstehen zu müssen.
Ich passe einmal nicht auf und schon geht etwas kaputt. Alle schauen auf mich und lachen mich aus oder beschimpfen mich. Ich schäme mich und fühle mich schuldig. Ich fange an, mich durch das Leben zu schleichen in der Hoffnung, dass mich niemand in meiner Schwäche sieht.
Wie anders fühlt es sich an, wenn mir bewusst wird, dass es nur ein dummer Gedanke ist, der mich da einschränkt. Eine Konstruktion in meinem Kopf! Ich bin immer richtig. Am richtigen Ort und zur richtigen Zeit. Wenn mir das bewusst wird kann ich loslassen. Kann ich mich fallen lassen in den Ort und in das Dasein und in das Sein. Und wenn ich mich fallenlassen kann muss ich nicht mehr aufpassen. Ich bewege mich jenseits und außerhalb von richtig und falsch. Dann lebe ich im Vertrauen und traue meinem Selbst immer mehr zu. Und mehr davon – das wünsche ich dir und mir!
www.matthias-koenning.de 

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