Montag, 17. August 2015

Lerne aus der Vergangenheit, träume von der Zukunft, aber lebe hier und jetzt.


Wieder ein Spruch aus meiner fotografierten Spruchkartensammlung. Der Spruch sperrt sich mir!
Im Vorbeigehen reduziert sich der Satz auf Lerne, träume, lebe. Schauen wir uns doch einmal die Dreiteilung an.

Für das Lernen muss ich eigentlich nichts tun. Ich lerne automatisch dazu. Jeden Tag erfahre ich etwas Neues. Da wird der Spieltrieb und das Staunen in mir geweckt. "Lerne aus der Vergangenheit" Das klingt immer so gewaltig. "Nie wieder Krieg". "Bloß nicht so werden wie unsere Eltern!" Das Wort "lernen" ist zugleich belastet. Wie viele Jahre bin ich als Kind zur Schule gegangen und wie oft habe ich da die Frage gehört: "Hast du auch gelernt?" Habe ich gelernt? Ich übersetze den Satz für mich lieber so: Nutze, was du erlebst für deine persönliche Weiterentwicklung.

"Träume von der Zukunft " Welchen Grund sollte ich haben von der Zukunft zu träumen? Bin ich mit der Gegenwart nicht zufrieden? Ich träume gerne, sogar sehr gerne und häufig auch intensiv. Aber es sind echte Träume. Die in der Nacht. Die Zukunft finde ich nicht interessant. Sie hat ja noch gar nicht stattgefunden. Wenn ich von der Zukunft träume, dann bin ich nicht mehr da. Ich verändere den Satz in: Achte auf die Botschaft der Träume!

"Lebe hier und jetzt" Den Satz kann ich voll unterstreichen. Auf das Hier und Jetzt kommt es an. Da lebe ich nämlich. Das Vergangene und das Zukünftige ist vergangen oder ist noch nicht eingetroffen. Es ist also nicht. Es existieren wohl die Erkenntnisse aus der Vergangenheit. Die sind dann gegenwärtig und wichtig für den Augenblick.
Es macht Sinn immer wieder einmal zu überprüfen, ob du zu sehr in der Vergangenheit lebst, in eine "bessere" Zukunft flüchtest, oder in der Gegenwart lebst.
www.matthias-koenning.de


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