Dienstag, 17. März 2020

Wer anderen eine Blume sät blüht selbst auf.

Das gefällt mir. Ich möchte dir gerne eine Blume säen. Ich freue mich, wenn ich etwas Licht in dein Leben bringen darf. Wenn ich dir sagen darf, ein wie wundervoller Mensch du bist. Wenn ich wahrnehmen darf, was du alles für Fähigkeiten und Begabungen hast. Und wie du das so hinbekommst mit dem Leben. Ich sehe, wie du jonglierst mit den vielen Bällen von Beruf, Beziehungen, Hobbys, Selbstfürsorge und Reisen. Wenn ich mitbekomme, wie du jedes Jahr reifer und prächtiger geworden bist. Wie deine Blüten aufgegangen sind und sich enfaltet haben. Und wie geschickt du Sonne tankst und dem Boden die Nahrung entziehst, die du brauchst.
Dir eine Freude zu bereiten bereitet mir selber auch Freude. Es geht gar nicht anders. Wenn ich schreibe, dann merke ich, wie sich so freudvolle Gedanken und Gefühle in mir ausbreiten. Wenn ich Blumen säe, dann wächst eine doppelte Freude. Die Blumen existieren in sich und ich darf mich daran erfreuen. Und wenn ich dir Blumen säe, dann werde ich nicht ärmer. Ich gebe nichts von mir, dass dann komplett bei dir wäre und nicht mehr bei mir. Ich blühe wirklich mit auf. Eine sehr schöne Motivation, großzügig zu sein.
An Karneval werfen die Jecken Kamelle. Immer aus dem Vollen. Irgendwann sind die Töpfe leer. Aber es gab eine geheimnisvolle Verwandlung. Die Töpfe leer, die Herzen voll. Wer anderen eine Blume sät büht selber auf.
www.matthias-koenning.de

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