Translate

Samstag, 13. August 2022

Abenteuer Leben Nr. 12: Wenn du ein Kind Gottes bist

Hast du das auch einmal gedacht: Ich bin ein Findelkind? Ich bin gar nicht der Sohn oder die Tochter meiner Eltern! Ich bin so anders als die! Ich bin bestimmt adoptiert. Das kann gar nicht anders sein. Solche Gedanken tauchen vor allem dann auf, wenn du dich so unverstanden fühlst. Du hast einen Wunsch oder ein Bedürfnis. Du möchtest länger aufbleiben, später nach Hause kommen, ein zusätzliches Eis oder irgendeinen anderen Wunsch. Deine Eltern wehren deine Wünsche unfreundlich ab: "Das geht so nicht!" "Was stellst du dir vor?" "Wer soll das alles bezahlen!" "Werde erst einmal groß!" Sie sagen lauter Dinge, die du als Kind überhaupt nicht verstehst.
Vielleicht lachen deine Eltern dich sogar aus. "Du bist doch schon groß!" "Du bist noch so klein!" Und wieder verstehst du nicht, was deine Eltern damit meinen. Du fühlst nur die Ablehnung und es kommen Ärger, Wut und Trauer hoch. Du möchtest weinen aber es lohnt sich nicht, weil es keine Schulter gibt an der du dich ausweinen kannst. Was machst du? Du kriechst unter deine Bettdecke und weinst still deine einsamen Tränen. Die Folgen? Du denkst, du seist ein Findelkind.
Echte Eltern würden nicht solche Sachen sagen und so schreckliche Dinge von dir erwarten. Das machen Fremde. Echte Eltern lieben dich ohne wenn und aber! In dir wächst die Überzeugung: Deine echten Eltern sind ganz andere Menschen. Du flüchtest dich in einen Traum von ganz lieben Eltern, die ganz viel Verständnis für dich haben. Das ist dann dein Trost!
Aber du wachst auf und das Leben geht weiter. Du siehst deine Eltern und sie sind wieder gut zu dir. Die Geschichte von gestern ist vergessen. Vergessen? Mitnichten! Bei deinen Eltern bestimmt! Aber bei dir nicht. Diese Erfahrung von Zurückweisung und Ablehnung brennt sich in deine Seele ein. Und du fasst einen Entschluss: "Wenn ich einmal erwachsen bin, dann werde ich meine Kinder lieben so wie sie sind." Oh je! Aus Erfahrung weiß ich, dass das auch nicht gut geht. Was kann da entlasten?
Giovanni Papini meint, dass wir Menschen keine Findelkinder sind, sondern einen Vater haben, der sich Gott nennt. Wir könnten genausogut oder besser auch Mutter sagen. Es existiert also eine "göttliche Elternschaft". Und das ist gut so!
Deine leiblichen Eltern werden dadurch entlastet. Sie können und wollen nicht alles für dich sein. Sie sind Menschen mit Fehlern und Schwächen. Und sie können sehr mittelmäßige Eltern sein. Zum Glück gibt es so etwas wie eine göttliche Rückversicherung. Deine Quelle und dein Ursprung liegt in Gott. Und das ist etwas völlig Heiles und Ganzes. Wenn du dich an diesen Ursprung zurückerinnerst kannst du deine leiblichen Eltern loslassen und deinen eigenen Weg gehen.
Der Impuls für den Tag: Erinnerst du dich an solche "Findelkinderphasen" in deinem Leben? Wie sind sie noch in dir wirksam und was hast du schon überwunden und verarbeitet?
www.matthias-koenning.de

Freitag, 12. August 2022

Abenteuer Leben Nr. 11: Wenn du bei Schlagermusik und Straßenverkehr meditieren kannst

Wir brauchen jeden Tag eine Zeit, in der wir herunterfahren können wie bei einem Computer. Du hältst für einen Moment an, sagst Stopp und unterbrichst deinen Alltag.  Meditieren mag vielleicht nicht für jeden die richtige Methode sein. Für manche klingt es vielleicht zu fremd, antiquiert oder religiös. Wie mache ich das denn? Muss ich da möglicherweise beten?
Ich möchte die Meditation heute einfach mal austauschen mit "Zeit des Nicht-Tun". Du sitzt einfach bei einer Tasse Kaffee da, bist ohne jede Absicht, legst die Hände in den Schoß, schließt vielleicht zwischendurch die Augen und versuchst, einfach nicht zu denken. Wenn Gedanken kommen dann sagst du zu ihnen freundlich "Hallo" oder "Ah ja, ihr seid auch da" mit einer gewissen Gleichgültigkeit und Gelassenheit.
Wenn du das jeden Tag eine halbe Stunde machst wird sich dein Leben von Grund auf verändern. Du kommst in einen inneren Zustand von Stille und Frieden. Dieser Zustand fühlt sich an wie eine Basis und ein Grund, auf dem du ruhst. Zu dieser Basis kehrst du immer wieder zurück. Du hast ein z.B aufregendes Telefonat, danach hältst du inne und kehrst zu dem Basisgefühl der Gelassenheit zurück. Diese Übung machst du neben der halben Stunde Stille immer wieder am Tag. Du richtest den Blick nach innen statt nach außen. Du siehst nicht die Bäume und den Küchenschrank sondern nimmst wahr, was gerade in deinem Inneren auftaucht. Vielleicht ein Körpersymptom wie Drücken oder Ziehen oder Leichtigkeit im Brustraum. Du nimmst wahr, welche Emotionen auftauchen und welche Gedanken kommen. Du nimmst wahr und tust nichts weiter damit.
Wenn du den Weg nach innen gehst kann da ein Radio laufen oder der Straßenverkehr. Sie werden zu Hintergrundgeräuschen, die dich dabei unterstützen, noch mehr zu dir selbst zu finden.
www.matthias-koenning.de

Donnerstag, 11. August 2022

Abenteuer Leben Nr. 10: Wenn du durch ein Nadelöhr reiten kannst

Jesus meinte einmal, dass eher ein Kamel durch ein Nadelöhr kommt, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt. Das Kamel ist viel zu groß für das winzig kleine Loch in der Nadel. Das ist unmöglich.
So gibt es im Leben Probleme, für die es keine Lösung gibt. Manchmal kommen Menschen zu mir in die Beratung nach dem Motto: "Ich habe schon alles ausprobiert. Es gibt für mich keine Lösung. Jetzt lasse ich mir dieses noch durch einen Experten bestätigen damit ich endlich aufhören kann mit meiner aussichtslosen Suche." Wenn ich dann frage ob sie schon dieses oder jenes probiert haben dann sehe ich manchmal den Triumph in den Augen. "Habe ich auch schon probiert. Hat nicht funktioniert."
Wenn etwas nicht funktioniert dann würde es auf jeden Fall Sinn machen, es nicht ständig neu zu probieren. Ich kann ein Nadelöhr nehmen und ein Kamel einladen, durch das Loch zu kriechen. Das Kamel wird es nicht schaffen. Auf keinen Fall! Oder?
Wenn etwas nicht geht, dann macht es Sinn, die Augen und das Herz zu öffnen für Lösungen jenseits aller üblichen Lösungen. Suchen wir doch mal nach ungewöhnlichen Lösungen und verstören das Kamelsystem.

- Das Kamel wendet sich von der Nadel ab und entscheidet sich für sinnvollere Wege.

- Das Kamel zupft sich ein Haar aus und führt es vorsichtig durch das Öhr. Das eine Haar steht symbolisch für das ganze Kamel. Wenn es das eine Haar schafft, wird es irgendwann auch das ganze Kamel schaffen. Es ist nur eine Frage der Zeit.

- Gedanklich ist es ganz leicht. Ich schrumpfe das Kamel oder dehne das Loch und schon passt es.

- Das Kamel verschenkt die Nadel an jemanden, der diese Aufgabe leichter bewältigen kann.

- Das Kamel beschäftigt sich mit Quantenphysik und kommt zur Erkenntnis, dass zwischen den festen Materieteilchen so viel Platz ist, dass man locker hindurchspazieren kann.

- Das Kamel fragt: Wer will eigentlich, dass ich durch das Nadelöhr gehen soll. Wollen das andere oder will ich das selbst.

- Das Kamel fragt: Wozu ist es gut, durch das Nadelöhr zu gehen? Erreiche ich mein Ziel auch auf einem anderen Weg?

- Das Kamel beschäftigt sich beim Anblick des Nadelöhrs mit der grundsätzlichen Frage von Türen und Öffnungen und freut sich an der Erkenntnis von neuen Einsichten.

- Das Kamel könnte den Entschluss fassen, abzunehmen und zu hoffen, dass es durchpasst, bevor es stirbt.

- Das Kamel könnte sich entschließen einfach um das Nadelöhr herumzugehen.

- Das Kamel könnte auch so tun als ob. Es könnte einfach die Geschichte erzählen, wie es Anlauf genommen hat und voller Freude da durchgeritten ist.

Du siehst, jenseits der Unmöglichkeit durch ein Nadelöhr zu kommen gibt es noch andere unmögliche Möglichkeiten. Und? In welchen Situationen bist du selbst manchmal das Kamel und was ist dein Nadelöhr?
www.matthias-koenning.de

Mittwoch, 10. August 2022

Abenteuer Leben Nr. 9: Wenn kleine Schritte sich wunderbar anfühlen


In einem Gebt von Antoine de Saint-Exuperéry heißt es:

Die Kunst der kleinen Schritte
Ich bitte nicht um Wunder und Visionen, Herr,
sondern um die Kraft für den Alltag.
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.
Mach mich sicher in der rechten Zeiteinteilung.
Schenk’ mir das Fingerspitzengefühl, um herauszufinden,
was erstrangig und was zweitrangig ist.
Schenk’ mir die nüchterne Erkenntnis,
dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge
eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind,
durch die wir wachsen und reifen.
Erinnere mich daran, dass das Herz oft gegen den Verstand streikt.
Schick’ mir im rechten Augenblick jemanden, der den Mut hat,
die Wahrheit in Liebe zu sagen.
Du weißt, wie sehr wir der Freundschaft bedürfen.
Gib dass ich diesem schönsten, schwierigsten, riskantesten
und zartesten Geschenk des Lebens gewachsen bin.
Verleihe mir die nötige Phantasie,
im rechten Augenblick ein Päckchen Güte
mit oder ohne Worte an der richtigen Stelle abzugeben.
Bewahre mich vor der Angst, ich könnte das Leben versäumen.
Gib mir nicht, was ich mir wünsche, sondern das, was ich brauche.
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.

Ich kenne Menschen, die stecken sich große Ziele. Vor einiger Zeit erzählte mir eine Frau, dass sie jetzt ernsthaft abnehmen will. Fünfzehn Kilo sind ihr Ziel. Sie hatte es schon so oft versucht und stets war sie gescheitert. So hat sie im Laufe der Jahre sich gut kennengelernt mit ihren Hürden und Hindernissen. "Das Ziel war zu schwer!" "Der Weg war so lang!" "Ich habe mich überfordert!" "Ich konnte nicht durchhalten!" "Ich wusste nicht, was da wirklich auf mich zu kam!" 
Wenn du ein großes Ziel hast, dann siehst du auch die möglichen Hindernisse auf diesem Weg. Das könnte dazu führen, dass du gar nicht erst los läufst. Du schaffst es ja eh nicht. Warum erst anfangen! Du siehst, dass du wirklich einen langen Atem brauchst und viel Geduld. Du musst mit Rückschlägen klar kommen. Es kann sein, dass der Weg gar nicht richtig für dich ist. Dein Ziel ist gepflastert mit Wenns und Abers. 
Was bewirkt da die Kunst der kleinen Schritte? Wenn du dich auf den jetzigen Schritt konzentrierst und diesem Schritt deine volle Aufmerksamkeit schenkst, kannst du diesen Schritt gehen. Nur diesen Schritt, nicht mehr! Du schaust nicht auf das Ziel und hast auch nicht mehr die Hürden und Hindernisse im Blick. Jedes Abnehmen beginnt mit dem ersten Gramm. Es kommt also jetzt und in diesem Augenblick auf das eine Gramm an. Auf nicht mehr und nicht weniger. Du beschäftigst dich nur mit diesem einen Gramm. 
Erst dann und wirklich erst dann, wenn du das erste Gramm geschafft hast, beschäftigst du dich mit dem zweiten Gramm. Nicht früher! Am zweiten Gramm könnte nämlich eine unüberwindliche Hürde kleben. 
Die Kunst der kleinen Schritte ist wirklich eine Kunst. Die Kunst heißt: Im Hier und Jetzt sein! Das Kleine wertschätzen! Im Augenblick leben! Das Leben auskosten! 
Bislang hatte die Frau, die abnehmen wollte, immer von den großen Zielen gelebt. Die konnte sie leider nie erreichen. Dann fiel ihr ein, dass das mit dem Abnehmen für ihr ganzes Leben stand. Sie konnte sich nicht von ihrer schrecklichen Freundin trennen. Sie konnte ihren verstorbenen Vater nicht loslassen. Dann stellte sie fest, dass sie ihrer schrecklichen Freundin heute eine Absage geben konnte. Sie war gerade jetzt frei von Trauer um ihren Vater. Sie merkte, das ging eigentlich ganz leicht. Der kleine Schritt geht leicht, wenn man sich darauf einlässt und sich vom Großen und Ganzen verabschieden mag. 
Der kleine Schritt geht schwer, wenn man alle Wenns und Abers und Abers und Konsequenzen daran festklebt. Wie gut und beruhigend, dass ein Schritt so klein ist, dass du locker wieder zurückgehen kannst, wenn es nicht passt.
www.matthias-koenning.de 

Dienstag, 9. August 2022

Abenteuer Leben Nr. 8: Wenn es dir egal ist, was deine Eltern denken

"Mama, darf ich noch ein Eis?" - "Nein Kind, gleich gibt es Abendessen!"
"Mama, darf ich Fernsehen schauen?" - "Nein Kind, du hast heute schon deine halbe Stunde gehabt!"
"Darf ich heute früher gehen, meine Frau ist krank." - "Muss das wirklich sein?"
"Darf ich heute aus dem Krankenhaus entlassen werden?" - "Ich weiß nicht, wenn dann auf eigene Verantwortung!"
Schon als Kinder haben wir gelernt zu fragen. Wir bitten um Erlaubnis. Dann dürfen wir oder wir dürfen nicht. Die Eltern haben die Macht. Die Kinder beugen sich der Macht. Denn die Eltern haben es ja zu sagen. Sie bestimmen. Dann spielen Kinder miteinander und ein Kind macht einen Vorschlag. Ein anderes Kind sagt: "Immer willst du der Bestimmer sein!" Kinder lernen schon früh, wie die Dinge laufen. In der Regel sind Erwachsene die Bestimmer. Sie bestimmen über das Leben der Kinder. Du darfst oder du darfst nicht. Wenn ein Kind Glück hat bekommt es immerhin mal eine vernünftige Erklärung warum es darf oder nicht. Aber es muss auf das gültige "JA" der Eltern warten. Wir werden älter und fragen noch immer ob wir dürfen oder nicht. Vor einiger Zeit hielt ich ein Tagesseminar und eine Teilnehmerin fragte mich, ob sie auf die Toilette dürfte. Was hätte ich sagen sollen? "Ja klar, wenn Sie müssen!" "Nein, warten Sie doch noch eine halbe Stunde, dann machen wir sowieso Pause!" Ich habe ihr gesagt: "Wenn ich Sie wäre, täte ich das einfach selbst entscheiden."
"Dürfen" und "nicht dürfen". Natürlich ist es wichtig, dass Kinder noch nicht die volle Verantwortung für ihr Leben übernehmen können, weil sie nicht alle Folgen überblicken. Sie brauchen die Begleitung des Erwachsenen. Das "Dürfen" gibt die Möglichkeit für Eltern im positiven Sinne für die Sicherheit und das Wohlbefinden des Kindes zu sorgen.
Doch nach und nach können wir aufhören mit der Frage: "Darf ich?" Die Bibel erzählt viele Geschichten von Menschen, die etwas nicht oder nicht mehr durften. Sie durften nicht mehr ins Dorf wenn sie aussätzig waren. Sie durften nicht in den Tempel. Sie durften bestimmte Dinge nicht essen. Dazu kommt dann die große Unsicherheit! Darf ich vielleicht doch? Oder manchmal? Oder unter bestimmten Voraussetzungen?
Darf ich wieder heiraten obwohl ich geschieden bin? Darf ich zur Kommunion gehen auch wenn ich aus der Kirche ausgetreten bin? Manchmal bis oft kommt die Antwort wie bei einem Kind: "Du darfst!" oder "Du darfst nicht!" Solange ich um Erlaubnis bitten muss denke und handle ich wie ein Kind. Ich übernehme keine Verantwortung sondern schiebe sie dem Erwachsenen zu.
Das neue "Du darfst" muss sich darum unterscheiden von den Kind- Erwachsenenspielen. Das erwachsene "Du darfst" ist ein "göttliches du darfst". Das möchte ich so übersetzen:
Du musst nicht mehr fragen! Grundsätzlich darfst du! Du bekommst eine endgültige Erwachsenenerlaubnis! Du darfst das Spiel befehlen-gehorchen verlassen! Du bist aufgenommen in die Gemeinschaft all derer, die Lebenserlaubnis wie selbstverständlich in sich tragen. Es ist ein Wort mit einem Folgesatz: "Du darfst! Geh in die Selbstermächtigung!"
Und dann geschieht es wie von selbst. Du machst etwas und hinterher fällt dir ein, dass deine Eltern ganz empört gewesen wären. Und du? Du freust dich einfach darüber, dass deine Eltern wirklich die Macht über dich verloren haben. Du hast die elterlichen Stimmen in dir einfach hinter dir gelassen.
www.matthias-koenning.de

Montag, 8. August 2022

Abenteuer Leben Nr. 7: Wenn du die Leichen im Keller umarmst

Die Medien leben zum Teil davon, dass sie Leichen ausgraben. Wer hat seine Doktorarbeit getürkt? Wer hat in seiner Jugend etwas angestellt und versteckt es bis heute? Wer war schon mal im Gefängnis und verschweigt es? Welcher Politiker hat mal was peinliches in der Vergangenheit gesagt?
Wir haben vermutlich alle "Leichen" im Keller. Leichen aus unseren Kindertagen. Du hast mal ein Kind verhauen und es kam nie heraus! Du hast Geld von deinen Eltern entwendet! Ein Spielzeug deiner Schwester zerstört! Unerlaubt Süßigkeiten aus Omas Dose genommen! Wenn du ordentlich katholisch sozalisiert bist hast du es gebeichtet und dir wurden vergeben und du hast die Vergebung gespürt. Dann mag es dich weniger betreffen.
Aber gehen wir einmal davon aus, dass du mal was angestellt hast für das du dich bis heute schämst. So sehr, dass du es als Kind schon niemandem beichten mochtest. Eine Leiche in deinem Keller, die zwar nicht mehr stinkt, aber still vor sich hinverwest.
Du könntest in deiner Lebensbiografie auch weitergehen zu den Ereignissen, für die du dich als Erwachsener heute noch schämst. Du denkst daran und schon sprudeln die Gefühle von Angst, Ärger und Scham. Aber weil du dich schämst hältst du die Gefühle lieber zurück. Du vermeidest es, an dieses beschämende Ereignis zurückzudenken. Zugleich musst du aber befürchten, dass dich jemand entlarvt. Du könntest dich auch selbst entlarven. So, wie ein kleines Kind hältst du die Hand vor die Augen und sagst: "Ich bin nicht da!" Das beschämende Ereignis, deine Leiche, behält eine unheimliche Macht.
Jetzt wird es Zeit, dieser Leiche die Macht zu nehmen. Du steigst in den Keller hinab und umarmst sie einfach. "Herzlich willkommen! Ich habe dich so lange ignoriert und Angst vor dir gehabt. Darum habe ich dich in den Keller gesperrt. Du darfst herauskommen ans Licht! Ich akzeptiere, dass du zu meinem Leben dazugehörst." Dann ist der Spuk vorbei! Im neuen Bewusstsein der Freiheit machst du das einfach. Du gehst in deinen Keller und übernimmst die Verantwortung. Du gehst sorgfältig und umsichtig mit deinen Leichen um und machst selbstverständlich deinen Job. Und? Welche Leiche waretet schon auf dich? Auf das Licht und auf die Auflösung?
www.matthias-koenning.de



Samstag, 6. August 2022

Abenteuer Leben Nr. 6: Wenn du die Straße bei rot überquerst

Bekommst du schon Schnappatmung bei dieser Vorstellung?  Du fährst mit deinem Wagen bei rot über die Ampel! Du schaust natürlich ob es sicher ist. Aber du fährst, wenn kein Auto kommt. Ordnungswidrigkeit! Punkte! Strafe! Polizei! Mutwillig! Gesetzesübertretung! Verkehrsgefährder!
Verboten! Wenn das jeder machen würde!
In meiner Kindheit gab es im ganzen Dorf keine einzige Ampel. Es galt rechts vor links in jeder Straße. Nirgends rot! Diese Zeit gab es einmal! Es kam auf meine Achtsamkeit an. Ich musste schauen und konnte selbst bestimmen mit Rücksichtnahme auf den gesamten Verkehr. Es hat mich sehr entspannt.
Heute begegnet mir immer mehr rot! Immer mehr verboten! Immer mehr Beobachtung! Kontrolle mit dem Hinweis auf Sicherheit! Das lehne ich auch gar nicht ab. Trotzdem stelle ich mir vor, dass ich bei rot über die Straße fahre. Jetzt, in diesem Augenblick! Dabei kommt mir ins Bewusstsein, wo es im Leben überall Sperrzonen gibt. Sperrzonen, die Schutz und Sicherheit versprechen. Zonen, zu denen ich aus guten Gründen keinen Zutritt habe.
Aber manche "Rotzonen" existieren, obwohl wir sie nicht mehr brauchen. In einer Geschichte wird erzählt, wie Elefanten zum Gehorsam erzogen werden. Wenn sie klein sind, bindet man ein Seil an einem Stock, den man in die Erde steckt. Dann weiß der Elefant, dass er nicht fortlaufen kann. Der Elefant lernt. Er wird größer und weiß, dass da ein Seil und ein Stock ist. Der Stock bleibt der gleiche kleine Stock. Der Elefant wird erwachsen und denkt, dass er nicht fortlaufen kann. Der Stock hindert ihn. Er weiß nicht, dass er nur den Fuß anheben muss und die Freiheit ist ganz leicht und nah.
Die rote Ampel vermittelt ein Gefühl. Du bist im roten und verbotenen Leben. Alles ist geregelt. Es geht mir darum, diese Schranke im Kopf zu überwinden. Ich habe die Freiheit, mich noch einmal dazu zu verhalten. Rot existiert, da gibt es ein Gesetz oder eine soziale Vereinbarung. Da gibt es aber auch die Freiheit in mir. Und manchmal muss ich dem Bewusstsein der Freiheit in mir Raum geben, dass ich mich entscheiden kann. Sich entscheiden können und dürfen ist ein Privileg der Freiheit und des erwachsenen Lebens.
www.matthias-koenning.de



Freitag, 5. August 2022

Abenteuer Leben Nr. 5: Wenn es nichts mehr zu tun gibt


Rahel Varnhagen von Ense wurde gefragt: "Was machen Sie?"  Sie antwortete: "Nichts. Ich lasse das Leben auf mich regnen."  Ich habe einmal einen Film über die Yanomami gesehen. Das kam mir so ursprünglich vor. So nah bei sich selbst, bei der Natur und bei den Menschen. So stelle ich mir das Leben im Paradies vor. Das Leben bestimmt von selbst die Themen. Wenn ich Hunger habe esse ich. Wenn ein Mensch da ist bin ich gemeinsam mit ihm. Wenn die Sonne scheint halte ich den Bauch da hin.Wenn ich das wirklich so täte! Ich esse wenn ich keinen Hunger habe und kann mit Menschen nicht gut zusammen sein. Ich schütze mich vor der Sonne wenn sie kommt und sehne sie herbei, wenn sie sich nicht blicken lässt.
"Was machen Sie?" - "Nichts." Ich mache immer etwas. Ich achte darauf, immer alles richtig zu machen. Im richtigen Rhythmus und zur richtigen Zeit. Ich führe dadurch ein anstrengendes Leben. Das Nichts leiste ich mir nicht einmal im Urlaub. Höchstens mal für einen Tag oder für eine Stunde. Frau Varnhagen von Ense lässt das Leben auf sich regnen. Sie setzt sich dem Leben aus. Sie muss da nicht extra was machen. Vielleicht geht sie auf die Straße und dann begegnen ihr schon die Themen. Ein Hund, eine Sonne, ein Hunger, eine Lust! Vielleicht ist es möglich, auch heute in der Zivilisation wie ein Yanomami zu leben. Im Einklang mit sich, mit den Menschen, mit der Natur. Der Regen ist da und ich auch. Einfach zulassen und nichts weiter machen. Darin liegt schon genug Stoff für das Leben.
Wie sähe dein Leben aus, wenn es nichts mehr zu tun gäbe? Dahinter steckt für mich der Gedanke des "Müssens". Mein Leben als einen Ablauf von Zwängen. Eine Sklavenidentität. Jemand befiehlt und ich gehorche. Einem Vorgesetzten oder einer inneren Stimme. Wenn es nichts mehr zu tun gibt, dann hören die Stimmen auf, die da "müssen" rufen. Dann kann ich tun ohne dass ich denke, dass ich was tue. Dann würde mir jemand sagen: "Ständig tust du etwas!" Und du würdest antworten: Wirklich? Kommt es dir so vor? Ich fühle mich völlig tiefenentspannt. So, als hätte ich schon lange nicht mehr etwas getan."
www.matthias-koenning.de


Donnerstag, 4. August 2022

Abenteuer Leben Nr. 4: Wenn du bereit bist zu sterben



Wovor fürchtest du dich? Vor Spinnen, vor Enge, vor Menschen, vor Kritik, vor Arbeitslosigkeit, vor Armut? Die meisten Menschen haben vor irgendetwas Furcht. Wobei für mich da im Moment kein großer Unterschied besteht zwischen Furcht und Angst. Die Angst ist das Grundgefühl und die Furcht bezieht sich auf etwas Reales.
Hinzu kommt in der Regel oft die Angst davor, dass die Angst auftaucht, sozusagen eine Potenzierung dieses Gefühles. Die Furcht erscheint uns wie ein Gespenst, dem wir aus dem Weg gehen. Es wirkt bedrohlich und unsere Angst kann ins Unermessliche wachsen. Sie kann sogar lebensbedrohlich werden. Hinter den meisten Ängsten steckt die Frage nach dem Tod. Die Spinne kann beißen und ich werde vergiftet. In der Enge schnürt es mir die Luft ab und ich werde sterben. Ich werde arbeitslos, habe kein Geld mehr und muss verhungern. Menschen können mir Gewalt antun und mich töten.
Das Entscheidende dabei ist: Alles findet in meiner Phantasie statt. Ich entwickle Bilder davon. Nur selten ist die Bedrohung real. Wenn meine Furcht "nur" ein Gespenst ist, dann kann ich es mir doch einmal anschauen. Wenn du deiner Angst in die Augen schaust, was geschieht dann? Als Kinder haben wir uns im Umgang mit dem Schrecken eingeübt. Wir haben uns versteckt und die Erwachsenen haben uns gesucht. Wenn sie uns gefunden haben, dann haben sie "Buh" gemacht, wie ein Gespenst. Als Kinder haben wir das Erschrecken gespielt und vor Furcht gejuchzt. In der Beratung lade ich oft ein, in die Angst hineinzugehen, sie anzuschauen, sich mit ihr vertraut zu machen. Manchmal frage ich auch: "Bist du bereit zu sterben?"
Mir erzählte eine Freundin von der Erfahrung im Hochseilgarten. Da gab es einen Abschnitt, da musste man springen. Sie musste die Angst vor dem Abgrund überwinden. Ihr half die Einstellung: "Ich springe und wenn ich sterbe dann wars das eben. Mein Leben war schön!"
Leider gibt es keine dauerhafte Befriedung der Angst. Sie kommt auf einem anderen Weg wieder zu dir. Sie bleibt ein Teil von dir solange du lebst - eben so lange du lebst. Wenn du stirbst vergeht die Angst. Die Angst gehört zum körperlichen Leben.
Wenn du bereit wärest zu sterben - wie sähe dann dein aktuelles Leben aus? Was würdest du anders machen? Würdest du bestimmte Situationen aushalten oder ganz schnell verändern? Wenn du bereit bist zu sterben hat niemand mehr Macht über dich! Wie sähe dein Leben aus, wenn du in deine eigene Macht kommst? Stelle dich doch mal vor deinen Spiegel und schau dich an: "Ich bin bereit zu sterben. Jetzt kann kommen, was wolle!" Ich höre gerade deinen Protest: "Das wäre ja wie Kamikaze! Wenn das jeder täte, wäre die Welt eine Hölle!" Darum ergänze ich meinen Satz vor dem Spiegel noch: "Ich bin bereit zu sterben und gehe voll in das Risiko der Liebe!"
www.matthias-koenning.de

Mittwoch, 3. August 2022

Abenteuer Leben Nr. 3: Wenn du keine Sicherheit mehr brauchst

Manchmal triffst du eine Entscheidung und kannst sie nicht umsetzen, weil dein Bedürfnis nach Sicherheit nicht erfüllt wird. Es existieren zu viele Unsicherheitsfaktoren. Du möchtest abnehmen aber du weißt nicht zu hundert Prozent, ob deine Maßnahmen sinnvoll und richtig sind. Du hast so viele unterschiedliche Meinungen gelesen. Der eine sagt dieses, der andere sagt etwas ganz anderes. Bei dir bleibt in Gefühl der Unsicherheit zurück. Dabei kann der Kopf das Terrain abklopfen und behaupten, dass alles abgesichert sei. Der Arzt gibt sein Einverständnis, die Krankenkasse bezahlt, ein halbes Duzend Bücher sprechen eine Empfehlung aus. In dir ertönt eine Stimme: „Es ist nicht sicher!“ Diese Stimme ist nicht mit 99 % Sicherheit zufrieden. Es möchte wirklich 100 %. Und weil diese Stimme es für unmöglich hält, je auf hundert Prozent überhaupt zu kommen bleibt die Unsicherheit - egal wie sehr du dich auch abmühst.

Du kannst zwar den Satz umwandeln in „Es ist sicher!“ weil du alles geprüft hast. Aber dein inneres System glaubt dir nicht. Welche Alternativen gibt es? Aus der energetischen Psychotherapie, der „Klopftherapie“ gibt es den wertvollen Hinweis, mit diesen unsichtbaren Faktoren aktiv zu arbeiten. Du nimmst den Satz: „Auch wenn es nicht sicher ist bin ich in Ordnung so wie ich bin.“ Damit schickst du deinem Unterbewusstsein eine Botschaft. Mach dich nicht selbst fertig, wenn es sich unsicher anfühlt. Das ist jetzt so. Das heißt aber nicht, dass etwas mit dir nicht stimmt. Im Gegenteil! Du bist in Ordnung! Du musst nichts!

Wie sähe dein Leben aus jenseits eines Sicherheitsdenkens? Bist du auch noch geprägt von den Ängsten deiner Eltern und Großeltern. Hast du auch das Gefühl, dass jederzeit ein Krieg ausbrechen könnte? Eine Inflation? Eine Katastrophe? Die Medien schüren gerne dieses Feuer. Und wir setzen uns diesem Feuer aus.

Wie sähe dein Leben aus, wenn du vollkommen vertrauen würdest. Wenn du aus deinen Zellen die Ängste deiner Eltern und Großeltern herausklopfen könntest. Wenn dir bewusst wäre, dass dein Körper immer noch im Alarm- und Kriegszustand wäre. Wenn du alles herauszittern würdest wie ein Vogel, der sich erschrocken hat? Du wachst auf und wunderst dich, dass du im Paradies bist. Äußerlich hat sich nichts geändert, aber deine Art und Weise, auf dieser Welt da zu sein. Wie sähe dein Leben aus, wenn das Wort "Sicherheit" ein Fremdwort wäre, das du nicht verstehst!

www.matthias-koenning.de

Dienstag, 2. August 2022

Abenteuer Leben Nr. 2: Wenn du kein Ziel mehr verfolgst



Abenteuer Nr. 2: Wenn du kein Ziel mehr verfolgst

Ständig haben wir Ziele, die wir verfolgen. Hörst du die versteckte Wahrheit? Ziele verfolgen! Das Ziel ist auf der Flucht vor dir und du verfolgst es. Du legst darum deine ganze Anstrengung in diesen Akt. Was ist, wenn das Ziel verschwindet? Was ist, wenn das Ziel sich vor dir versteckt oder die Flucht gelingt? Dann suchst du verzweifelt dein Ziel, das du aus den Augen verloren hast. Ja, du kannst dich damit trösten, dass der Weg das Ziel ist. Ein hilfreicher spiritueller Gedanke.
Welche Ziele verfolgst du gerade? Möchtest du einen Abschluss machen einer Ausbildung? Ein Haus bauen? Ein neues Auto kaufen? Zu einem Fest deine Familie einladen und mit einem Festmahl beglücken? Verfolgst du ein Ziel oder mehrere? Wenn du nur ein Ziel verfolgst dann hast du es leichter bei deiner "Verbrecherjagd" ;-) Aber wenn du viele Ziele verfolgst, dann hast du eine anstrengende Zukunft vor dir!
Stell dir doch einmal vor, dass du kein Ziel mehr verfolgst. Für einen Moment! Wird dein Leben langweilig? Ohne Inhalt? Ohne Identität? Ohne Kraft? Was geschieht, wenn du das machst. Du steichst alle Ziele und verfolgst keines mehr. Vielleicht tauchen dann neue Fragen auf: Wer ruft mich eigentlich, dieses Ziel zu erreichen? Wozu ist es gut? In welcher Art und Weise "verfolge" ich eigentlich meine Ziele? Möchte ich verfolgen, erreichen, erschleichen, erwandern oder doch lieber erzaubern oder erwundern? Könnte das Ziel nicht auch auf dich zukommen? So heißt es doch auch in einem irischen Segensspruch: "Möge die Straße dir entgegenkommen." Straßen sind doch starr, wie Ziele, oder?
Mir gefällt die Vorstellung, dass das Ziel mir entgegenkommt. Dann hört die einseitige Arbeit und die Verfolgung auf. Die Polizei bittet ja auch die Verbrecher, sich freiwillig zu stellen. Das erleichtert deren Arbeit und die Strafe fällt milder aus.
Was geschieht mit dir, wenn du überhaupt kein Ziel mehr verfolgst? Leere? Freiheit? Abwehr? Oder beginnt dann erst das Abenteuer Leben?
www.matthias-koenning.de


Montag, 1. August 2022

Abenteuer Leben Nr. 1: Wenn das Fremde verlockt!


Abenteuer Nr. 1: Wenn das Fremde verlockt

Als wir auf die Welt kamen waren wir noch mit allem verbunden. Wir kamen aus dem göttlichen Licht und dem wohligen Bauch unserer Mutter. Wir kuschelten uns ein in die Häute von Eltern und Babydecke. Und irgendwann fing das an, was die Erwachsenen "fremdeln" nannten.
Da tauchte auf einmal etwas auf, was uns fremd vorkam. Etwas, das uns verunsicherte. Etwas, das uns ängstigte. Da fühlten wir uns hilflos, ausgeliefert, unwohl. Wir merkten, dass es neben dem Vertrauten etwas gab, das nicht zu unserem System gehörte. Hier bin ich zuhause und jenseits in der Fremde muss ich Angst haben. Im Prinzip hören wir ab dem Zeitpunkt mit dem Fremdeln nicht mehr auf. Wir lernen, damit umzugehen.
Beobachte doch einmal dein eigenes Fremdeln. Du kommst in einen Laden, in dem du noch nie warst. Du hast ein Vorstellungsgespräch und kennst den Personaler nicht. Du gehst in ein Restaurant und sollst dir unbekannte Speisen bestellen. Du sprichst einen Menschen auf der Straße an und fragst nach dem Weg. Gelingt dir das ohne eine innere Hürde? Ohne Herzklopfen? Machst du das völlig cool und gelassen in totalem Vertrauen?
Ich gehöre zu denen, die sich immer wieder überwinden müssen. Das wird ab heute anders. Ich entscheide mich für ein adventliches Abenteuer. Heute lebe ich. Heute fahre ich in die Stadt und frage einen Fremden nach dem Weg. Auch wenn ich den schon kenne. Ich frage trotzdem. Ich fahre ein paar Meter weiter und kurble die Scheibe vom Auto wieder herunter und frage noch einmal. Auch wenn ich den Weg jetzt kenne. Ich frage, weil ich so langsam Spaß bekomme. Ich verändere meinen Glaubenssatz, dass das Fremde Angst macht.
Das Fremde ist fremd, aber muss sich nicht ängstlich anfühlen. Ich lebe doch heute. Jetzt! Ich stelle mir vor, dass ich diese Welt verlasse ohne mal etwas spannend fremdes erlebt zu haben. Ich könnte ja auch mehr riskieren als nur fremden Leuten nach dem Weg zu fragen. Ich öffne die Augen und schaue, was mir fremd ist. Ich werde neugierig! Das möchte ich erleben. Abenteuer Leben!
www.matthias-koenning.de