Samstag, 30. Januar 2016

Mit dir zusammen ist allein sein schön!

Wenn du deinen Alltag lebst mit vielen Aufgaben, Begegnungen und Erlebnissen kommt keine Langeweile auf. Wenn du nie im Leben auch nur einen Moment mit dir allein bist kannst du etwas vermeiden, was für viele Menschen ganz schrecklich ist. Das Gefühl: "Ich bin allein!"
Du könntest dich jetzt einfach mal hinsetzen und dich diesem Zustand aussetzen, wenn du dich traust! Du setzt dich hin und fängst ordentlich an zu grübeln. Die Menschen an deiner Seite haben nicht oft Zeit für dich. Dein Partner, deine Partnerin versteht dich nur manchmal. Die Freundin und der Freund verstehen dich öfter, sind aber nicht dann erreichbar, wenn du sie dringend brauchst. Dir fällt auf, dass du ganz oft Schwierigkeiten hast, auszudrücken, was du wirklich fühlst und denkst.
Du empfindest deine Arbeit auf den ersten Blick als erfüllend und sinnvoll. Auf den zweiten Blick könntest du aber auch zu der Erkenntnis kommen: Wenn ich sterbe wird es ohne mich weitergehen. Immer die gleiche Routine! Selten wird meine Arbeit gewürdigt!
Du könntest jetzt nach und nach in einen inneren Zustand von Trennung geraten. Kein Mensch ist total und immer für dich da. Den Sinn deiner Arbeit stellst du in Frage. Deine Wohnung besitzt fremde Ecken. Du fühlst dich nicht so wohl in deiner Haut und die Kleidung passt nicht so richtig zu dir.
Wenn du ehrlich bist, so richtig ehrlich mit dir selbst, dann kannst du zu dem Ergebnis kommen: "Am Ende bin ich allein! Spätestens beim Sterben wird es ganz deutlich so sein! Aber in der letzten Tiefe bin ich allein!" Dann kann sich das Gefühl von Einsamkeit, Verzweiflung, Trauer, Depression, Ablehnung und Heimatlosigkeit tief und unendlich ausbreiten.
Du wirst es hoffentlich erfolgreich verhindern, in einen solchen Zustand zu geraten. Der Abgrund ist nicht erstrebenswert. Die größte Gefahr liegt darin, dass du dich dann von allem abgeschnitten fühlst. Es gibt keine Verbindung mehr, auch keine Verbindung zu dir selbst.
Es gibt aber auch den Zustand des "Alleinseins" in der Weise, dass du mit "allem" "Eins" bist. Das steckt auch in dem Wort "All-ein".  Du bist zwar da als einzelne Person, aber in deinem Herzen und deinem Bewusstsein existiert ein sattes Empfinden von Verbindung und Einssein. Dann ist allein sein überhaupt nicht bedrohlich. So kannst du allein im Himmel oder allein in deiner Hölle sein.
"Mit dir zusammen ist allein sein schön!" Ich mag allein sein manchmal als Himmel oder als Hölle empfinden. Als Mensch bin ich kein Einzelwesen, keine Insel. Ich bin eingebunden in ein Netz. Wir Menschen brauchen das. Jemand, der mich hält und den ich halten kann. Körperkontakt, Gespräche, Gesehen werden. Immer wenn das geschieht, dann komme ich in die Wahrnehmung des Hier und Jetzt. "Ah, du bist da. Jetzt! Das tut gut! Das nehme ich wahr. Das macht mich lebendig!"
"Mit dir zusammen ist allein sein schön!" Damit das geschehen kann muss ich meinen Panzer öffnen und die Hand ausstrecken, in Blickkontakt gehen, das Herz öffnen, spüren und wahrnehmen. Wenn ich das nicht mache, dann kann ein Mensch in meiner Nähe sein oder tausend andere. Es geschieht nichts! Ich bleibe einsam und allein - auch unter vielen Menschen! Aber der Satz kann dich wachrütteln. "Hey du, mit dir zusammen ist allein sein schön!"
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Freitag, 29. Januar 2016

Freunde, die wie Sterne sind!

Freunde sind wie Sterne; du kannst sie nicht immer sehen, aber sie sind immer da.
Das erinnert mich an die Sprüche im Poesiealbum aus Kinderzeiten und die Bedeutung von Freundschaften.
Meine Erfahrung: Freunde sind wichtig! Sie sind oft für mich da und ich für sie. Das tut mir gut und das tut meinen Freunden gut. Freunde sind eine echte Bereicherung im Leben. Eine wichtige Ergänzung zu Familie. Und für Menschen ohne Familie stehen Freundschaften vielleicht an erster Stelle.
Spürst du schon meine kleinen Bauchschmerzen? Ich klebe an dem Teilsatz: "Aber sie sind immer da." Das gehört nicht zu meinen Erfahrungen: Freunde, die immer da sind. Ich bin auch nicht immer für alle meine Freunde da. Oft und gerne, ja! Immer? Nein, das würde mich überfordern. Das schaffe ich gar nicht. Das würde ich von einem Freund auch gar nicht erwarten.
Dann wäre der Freund ja eher so etwas wie der "liebe Gott". Von Freundschaften kann manchmal auch zu viel erwartet werden. Auf einmal ist der Freund nicht mehr so wunderbar zugewandt. Er kümmert sich um seine eigenen Sorgen und Probleme. Er hat genug mit sich selber zu tun. Er ist in einer Phase, wo es ihm schwer fällt, diese Freundschaft zu leben. Freundschaften können durchaus gefährdet sein.
Wie gesagt: Freunde sind toll. Ich wünsche mir und dir genügend Freundschaften für eine sattes Beziehungsleben. Ich wünsche dir und mir aber auch, dass es nicht zu einer Überforderung kommt. Keine Freundschaft wie ewige Sterne am Himmel sondern eher wie etwas Brüchiges und Menschliches auf der Erde - mit Macken und Einschränkungen; mit Pausen und Enttäuschungen; mit Höhen und auch mit echten Tiefen. Und mit einem gelassenen und großen Einverständnis
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Donnerstag, 28. Januar 2016

Königin des Alltags


Die Königin von England - für mich unerreichbar!
Die Königin aus dem Märchen - weit weg!
Die Königinnen aus vergangenen Zeiten - längst gestorben!
Echte Königinnen kann ich mich nur virtuell nähern oder auf dem Papier.
Im Märchenbuch, in einer Zeitschrift, im Traum und im Internet!

Was nützt mir eine solche Königin?
Eine, die nur die Sehnsucht entfacht und mich hungrig stehen lässt!
Eine, die mir das Gefühl vermittelt, dass ich nur ein Bettler bin!
Eine, die in ihren Kreisen verkehrt ohne Kontaktmöglichkeiten zu den meinen!
Wozu brauche ich eine solche Königin?

Wenn ich mich von den Traumwelten verabschiede und aufwache...
Wenn ich den Alltag wirklich wahrnehmen mag...
Wenn ich mein Herz öffne für das, was ist...
Wenn ich nicht mehr die Taube auf dem Dach ganz besonders hoch einschätze...
Wenn ich die Wärme des Spatzes in meiner Hand voller Freude spüre...

Dann bin ich bereit für die Königin des Alltags!
Die Königin für jeden Tag!
Die Königin für die Stunde, wo ich sie brauche!
Die Königin in ihrem inneren Reichtum und in ihrer Armut zugleich!
Die Königin für das Teilen einer Tasse Kaffee!
Und die Königin für einen Spaziergang Hand in Hand...

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Mittwoch, 27. Januar 2016

Himmlische Schwestern

Eine "Schwester" sitzt entspannt auf ihrem Stuhl und schaut sich freundlich um. Eine andere andere "Schwester" zeigt in den Himmel nach dem Motto: "Von da komme ich her!" oder "Schau, da geht es hin!" oder "Schau mal da hoch!"
Ich schaue die "himmlischen Schwestern" an und ich freue mich. Herrlich! Wie sie so einfach nur da sind. Freu dich einfach! Die Flügel weisen darauf hin, dass da an der Tradition der Engel angeknüpft wird. Immerhin sind die Flügel aus Gold. Der Rest jedoch ist bunt und die Wangen leuchten rot.
Vielleicht sind diese Figuren die "himmlischen Schwestern" der Engel und der Menschen zugleich.
Ich wünsche dir eine "himmlische Schwester" an deiner Seite, die strahlt, die mit den Füßen wippt und die Leichtigkeit in dein Leben bringt. Eine himmlisch-irdische Schwester mit dem Herzen am richtigen Platz, mit hoher Sternenqualität im Sinne von Anbindung an die "obere Welt".
So eine Pippi Langstrumpf a la widde widde wit! Ein wenig Nonsens! Ein wenig Ausbrechen und Querdenken! Ein wenig so, dass nichts zusammenpasst, aber total stimmig ist. In dir selber steckt ein kleines Kind, ein Junge oder/und ein Mädchen, das diese Qualitäten besitzt.
Dieses Kind wurde dir im Laufe der Entwicklung zum Erwachsenen abtrainiert.  Oder springst du heute noch in Pfützen, isst Eis bis du Bauchweh bekommst. Grinst fremde Menschen auf der Straße an und bohrst in der Nase, wenn dir danach ist... Welche dieser Qualitäten schlummern noch in dir.
Ich stelle mich vor diesen "himmlischen Schwestern" hin und spüre den Schalk im Nacken. Diese Engel stehen in einer Buchhandlung und flüstern mir ins Ohr: "Nimm ein Buch aus dem Regal und mach einfach ein Eselsohr dran! Nimm ein Notitzblatt und schreibe darauf: Du bist ein Schatz. Dann legst du diesen Zettel in irgendein Buch und freust dich einen Ast ab, wenn er von einem Leser entdeckt wird." Diese himmlischen Schwestern! Wenn ich jetzt nicht gehe, dann mache ich das doch tatsächlich!
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Dienstag, 26. Januar 2016

Die stillen Katastrophen


In den Medien erscheinen ständig die lauten Katastrophen. Krieg in Syrien, Konflikte in der Ukraine. Flüchtlingsströme in Europa. Lautstarke Auseinandersetzungen um den richtigen Weg in der Politik.
Diese Medienberichte nerven mich zunehmend. Es geht immer um die, die sich lautstark bermerkbar machen können.
Ich möchte hinweisen auf die stillen Katastrophen. Von denen spricht kaum jemand. Da muss ich lange im Internet suchen, bis ich Informationen dazu finde. Die öffentlichen Medien ersparen sich diese. Ich spreche von den vielen Millionen, die nicht genug zum Leben haben, die verhungern. Ich spreche von der ungerechten Verteilung des Wassers und der Vorstellung, Rechte darauf erwerben zu können. Ich spreche von den indigenen Völkern, denen man immer noch das Land stiehlt. Ich spreche von den Menschen, die jeden Tag mehrere Jobs bedienen und dennoch ihre Familien nicht ernähren können. Ich spreche von der zunehmenden Zubetonierung unseres Planeten. Ich spreche von den überflüssigen Konsumgütern und den Nahrungsmitteln, die wir wegwerfen. Ich spreche davon, dass wir in unserer aufgeklärten und superzivilisierten Gesellschaft es nicht hinbekommen, die Güter der Welt gerechter zu verteilen. Ich spreche von den Kindern, die vom Elternhaus und vom sozialen Umfeld her zu wenig Möglichkeiten erhalten, sich persönlich entfalten zu können. Ich spreche von all den Katastrophen, die nicht medienkonform sind. Vielleicht bedrohen diese unseren Planeten viel mehr als die "lauten" Katastrophen, über die jeder spricht und über die jeder noch wieder etwas besseres weiß. Im alten Rom hat mit mit Brot und Spielen die Bevölkerung von den eigentlichen Problemen abgelenkt! Was sind heute Brot und Spiele?
Und mich erschreckt, dass ich von vielen stillen Katastrophen nichts weiß! Sie ereignen sich und niemand hat eine Ahnung davon. Ich werde mal meine Antennen ausfahren. Meine Augen und mein Herz sensibilisieren! Das Spiel ist übrigens vertraut. Schon in der Schule wurden die stillen Kinder nicht bemerkt. Sie rutschten irgendwie dadurch. Die stillen und so wertvollen Kinder, die etwas mehr Beachtung und Aufmerksamkeit verdient hätten, weil auch sie Menschen sind.
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Montag, 25. Januar 2016

Sich verlocken lassen!


In einem Bekleidungsgeschäft in Wien gab es einen riesigen Andrang. Ich schaute hinein und wunderte mich über all die vielen Menschen auf engem Raum. Das machte mich neugierig und ich betrat den Laden. Die Kleidung fand ich weder außergewöhnlich noch günstig.
Aber mir fiel der Spruch an der Wand auf: "Wenn Sie mögen was Sie hier sehen, werden Sie lieben was Sie oben erwartet." Vielleicht sollte ich motiviert werden, auch in das obere Stockwerk zu gehen. Ich soll auf keinen Fall das Geschäft verlassen ohne alles gesehen zu haben. Außerdem wird es eine Steigerung geben. Wie bei einer Fernseh-Show. Das Leben läuft auf einen Höhepunkt zu. Die Karten werden erst nach und nach offengelegt. Ich zeige nicht sofort alles, was ich habe. Im ersten Stock werde ich mögen was ich sehe. Aber im zweiten Stock wird das Mögen zum Lieben. Das ist ein Versprechen. Da gibt es eine Verheißung! Ich werde verlockt!
Ich bin natürlich nach oben gegangen. Ich wollte wissen, was sich dort befand. Leider wurde ich ernüchtert. Gleiches Konzept, ähnliche Kleidung! Für bestimmte Kundinnen aber bestimmt das Paradies.
Eigentlich ging es mir nur um das Muster. Das kommt mir so vertraut vor. Ich komme als Mensch auf diese Welt und staune. Ich mag, was ich sehe! Die Sonne, die Berge, das Meer, die Tiere und die Menschen! Ich mag wirklich ganz viel von dem, was ich sehe! Ich bin ganz oft sogar begeistert! Jetzt stelle ich mir ein Spruchband vor das am Himmel erscheint. Drauf steht: "Wenn Sie mögen, was Sie hier sehen, werden Sie lieben was Sie oben erwartet!" Das könnte mir doch große Lust auf den Himmel machen oder auf das Leben nach diesem Leben. Ich mag das Leben auf dieser Welt. Wenn ich das Leben hier und jetzt mag, dann werde ich das Leben nach dem Leben auch mögen. Das Leben jetzt scheint nur ein Vorgeschmack zu sein auf die Zukunft!
Der Koch bringt mir eine kleine Kostprobe seiner Kunst. "Nur mal zum probieren!" Ich weiß schon! Wenn mir diese kleine Probe schmeckt, wie wird mir dann das ganze Menü schmecken? Paradiesisch!
Der Spruch an der Wand sagt mir: Das Leben ist eine einzige Verlockung. Immer gibt es etwas, das dich einlädt! Es gibt immer etwas Interessantes zu sehen, zu hören, zu fühlen und zu spüren. Was wird mich noch heute erwarten?!
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Samstag, 23. Januar 2016

Wenn du mal eine Nacht darüber schläfst...

was du zu tun beabsichtigst,
als dich von dem wachhalten zu lassen,
was du getan hast.

(Igbo)



Bevor du eine Entscheidung triffst, von der Glück oder Unglück anderer Menschen abhängt, schlaf mal eine Nacht drüber. Nicht alles muss sofort entschieden werden. Bedenke alles, wiege es hin und her und dann lass es wieder los. Schiebe es in den kosmischen Brutkasten und belass es dort für eine Weile.
Wenn du zu schnell handelst und dabei Menschen verletzt oder kränkst, nur weil du es zu eilig hattest, musst du den Preis der schlaflosen Nächte zahlen.
Die Art deiner Nächte kann ein wichtiger Hinweis sein, wie gelassen du mit deinem Leben umgehst. Kannst du gut loslassen? Deine Gedanken, deine Pläne, dein möglicherweise schlechtes Gewissen?

Es ist besser, das zu überschlafen, was du zu tun beabsichtigst, als dich von dem wachhalten zu lassen, was du getan hast.

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Freitag, 22. Januar 2016

Danken ohne Moral!




Nicht dafür!
War doch selbstverständlich!
War doch nur eine Kleinigkeit!

Eine Hand wäscht die andere!
Wofür?
Lass gut sein!

Hätte ich auch für dich gemacht!
Du musst mir nicht danken!
Ist schon in Ordnung!
Mach keine große Sache daraus!

Gerne!

Diese Sätze sind dir bestimmt geläufig, oder? Wie reagierst du in der Regel, wenn sich jemand bei dir bedankt? Welchen Satz bevorzugst du?
Oder gehörst du vielleicht zu denen, die geschickt Situationen vermeiden, in denen man sich bedanken  müsste? Darum tust du im Vorfeld alles für deine Unabhängigkeit. Du kannst alles, kaufst dir alles vom eigenen Geld und kannst dir inzwischen alles leisten und brauchst niemanden mehr zu fragen! Beim Wort „Danken“ schwingt eine Fülle von nicht immer angenehmen Ge-„danken“ mit.
Zugleich ist der Oktober mit den Erntefesten dem Danken gewidmet. Mit dem Danken verbindet jeder so seine eigene manchmal auch traumatische Kindheitsgeschichte. Ich erinnere mich ungern an frühere Besuche der Verwandtschaft. Die Tante brachte uns fünf Kindern eine Tafel Schokolade mit. Meine Gedanken fingen sofort an zu kreisen. Diese Schokolade mag keiner von uns! Und außerdem - wie soll man 24 Stücke auf fünf Kinder verteilen? Wer verzichtet heute? Während ich mit diesen Überlegungen beschäftigt war, kam garantiert von den Eltern der Erziehungs- und Killerspruch: „Und?! Was sagt man, wenn man etwas geschenkt bekommt?!“ Ohne weiteres Nachdenken kam der Dank dann pro forma und anerzogen.
Doch der Dank ist kein Wort und entsteht nicht im Kopf. Der Dank kommt aus dem Herzen. Zum Danke sagen gehört unbedingt das dazugehörige Empfinden. Sonst wirkt der Dank schal und gezwungen.
Ich möchte mit dir noch einen Schritt weitergehen. Wenn du etwas von jemandem bekommst, entsteht schnell der Eindruck, dass du damit etwas schuldest, etwas wieder gutmachen und etwas zurückgeben musst. Nicht umsonst entstehen so die Kreisläufe von Besuchen und Gegenbesuchen, von Weihnachts- und Geburtstagsgeschenken im Modus: Da komm ich nie wieder raus! Auch die Wirtschaft arbeitet mit diesen Gesetzen. Am Käsestand darfst du ein Stück Käse probieren (geschenkt!). Dafür kaufst du dann zum Ausgleich irgendetwas ein. Die Eltern schenken dir das Leben und du musst im Laufe der Zeit für den Ausgleich sorgen, indem du im Alter für sie sorgst.
Wenn du „Danke“ sagst, dann nimmst du von jemandem etwas als unverdientes Geschenk an, das dir bislang nicht gehörte. Quasi automatisch entsteht in dir das Gefühl: Ich muss es wieder gut machen. Ich muss für den Ausgleich sorgen. Ich bringe mich in eine Schuld. Dieses Gefühl möchte ich auf jeden Fall verhindern. Ich reduziere es auf ein Minimum, dass mir jemand etwas schenkt. Lieber schenke ich selber und sorge dafür, dass andere mir etwas schuldig sind.
Vielleicht findest du meine Gedanken geschraubt und du gehörst eher zu den Menschen, die sich ganz einfach nur freuen. Du gehörst zu denen, die gerne etwas annehmen und verschenken. Du machst das alles ohne Hintergedanken oder Befürchtungen. Herzlichen Glückwunsch! Du bist schon an der Schwelle des Paradieses angekommen!
Ich glaube, dass wir Menschen uns immer im Kreislauf befinden von „Geben“ und „Nehmen“. Wir können es gar nicht verhindern. Niemand ist eine Insel und kann für sich allein existieren. Es wäre gut, wenn wir das „Geben und Nehmen“ herauskatapultieren aus dem Schuldgedankenkreislauf. Stattdessen möchte ich dich einladen, es auf die Beziehungsebene zu heben. Du beschenkst mich und ich beschenke dich als Ausdruck unserer Verbindung und als Bekräftigung unserer Freundschaft.
Zugleich ist es hilfreich, sich vorzustellen, dass wir als Menschen alle  ausnahmslos abhängig sind. Wir brauchten Eltern, um auf diese Welt zu gelangen. Wir benötigen Nahrungsmittel, Wärme und Zuwendung. Wir sind durch und durch bedürftig, mal mehr, mal weniger. Erkenne es und stehe dazu! Gott sei Dank sind wir in unserer Bedürftigkeit an eine unerschöpfliche und geschenkte Quelle angebunden, die wir Gott nennen. Sein Geschenk des Lebens ist der Ausdruck seiner Liebe. Im Psalm 100 wird dies deutlich.
 Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde! / Dient dem Herrn mit Freude! Kommt vor sein Antlitz mit Jubel!
Erkennt: Der Herr allein ist Gott. / Er hat uns geschaffen, wir sind sein Eigentum, sein Volk und die Herde seiner Weide.
Tretet mit Dank durch seine Tore ein! / Kommt mit Lobgesang in die Vorhöfe seines Tempels! Dankt ihm, preist seinen Namen!
Denn der Herr ist gütig, / ewig währt seine Huld, von Geschlecht zu Geschlecht seine Treue.
Nicht zuletzt geht es darum, in das Mitschwingen mit der gesamten Schöpfung zu gelangen. Wenn dein Herz schwingt im Glücksgefühl, wenn dein Körper tanzt, wenn deine Seele „Ja!“ jubiliert, dann ist das die „gelebte Dankbarkeit“ jenseits von jedem moralischen Druck des Danke sagen müssen. 

Donnerstag, 21. Januar 2016

Rechtsfreie Räume in der Quengelzone


Vor einem Feiertag ging ich einkaufen im Supermarkt. An der Kasse vor mir ein junges Paar. Die Frau hielt zwei gleich aussehende Pakete ihrem Mann entgegen. Ich konnte den Inhalt nicht genau erkennen. Die Frau verglich die beiden Pakete. Hielt das Eine hoch und dann wieder das Andere. Ihre Augen sagten: "Brauchen wir wirklich beide Teile?" Dann entschied sie sich dazu, ein Teil wieder in den Einkaufswagen zu legen und den anderen Teil "entsorgte" sie im Kaugummiständer an der Kasse.
"Das ist aber dreist!" war mein erster Gedanke. Kann die das nicht ordentlich zurückbringen dahin, wo sie es hergeholt hat? Dann richtete ich meine Aufmerksamkeit auf die Umgebung der sogenannten Quengelzone. Da lag ein einsamer Beutel Mandarinen auf der Eistruhe, eine Salami zwischen Rasierklingen, ein Tüte Chips auf einer anderen freien Fläche. Da müssen im Laufe des Tages mindestens acht Leute Teile ihres Einkaufs entsorgt haben.
Ich zähle dieses Erlebnis mal zu den Stressphänomenen vor einem Feiertag. Die Menschen vergessen ihre guten Manieren. Sie kaufen zu viel. Sie kaufen falsch ein. Sie benehmen sich rücksichtsloser als sonst. Sie schubsen, drängen sich vor, werden unaufmerksam, haben den Anderen nicht mehr im Blick. Sie denken nicht daran, dass irgendjemand im Supermarkt hinterher wieder alles zurücksortieren muss. Der eine oder andere verirrte Jogurt landet vielleicht sogar im Müll.
Mir erzählte einmal eine Kassiererin folgende Geschichte. Ihre Supermarktette hatte eine "tolle" Werbeaktion. Jeder Kunde, der ein Produkt entdeckte, wo das Haltbarkeitsdatum abgelaufen war, bekam das gleiche Produkt für umsonst. Die Verantwortlichen sparten so die Kontrolle der Produkte, denn diesen Job übernahmen ja die Kunden. Die Kunden waren in der "Geiz ist geil" Mentalität scharf darauf, solche abgelaufenen Lebensmittel zu entdecken.
Jetzt gab es besonders findige Kunden, die einen Quark im Kühlregal ganz nach hinten und nach unten stellten. Sie kamen regelmäßig in den Supermarkt um diesen Quark immer wieder so zu verstecken, dass sie am Ende triumphierend an der Kasse den abgelaufenen Quark präsentieren konnten. Ich mochte diese Geschichte kaum glauben.
Kann es sein, dass wir uns immer wieder im Leben "Schlachtfelder" aussuchen, wo wir unseren Ärger und unsere Aggressionen scheinbar legitim ausagieren können? Wir schaffen uns rechtsfreie Räume und tun da, was wir wollen. Supermärkte scheinen dafür besonders gut geeignet zu sein.
Es braucht eine permanente Aufmerksamkeit und Achtsamkeit, behutsam mit sich, mit anderen Menschen und mit den Dingen umzugehen. Zugleich erschreckt es mich manchmal, wie schnell der Wolf in uns durchkommt. Wir sind genervt. Keifen jemanden an. Stellen etwas achtlos in die Quengelzone zurück. Gehen bei Rot über die Ampel. Drängeln uns vor. Missachten den Freiraum des anderen. Diesen Wolf gibt es in uns. Der ist einfach da. Manchmal wünsche ich mir da ein geeignetes Zähmungsprogramm. Wie wäre es, wenn wir überall so kleine Wolfsecken einrichten. In den Supermärkten, im Wohnzimmer, im Straßenverkehr. Mit Legitimation! Mit Erlaubnis!
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Mittwoch, 20. Januar 2016

Deine "Vorsätze" für das neue Jahr - arbeiten mit den Kräften des Unterbewusstseins!



In den vergangenen Tagen habe ich immer wieder Hinweise gegeben zur Arbeit mit dem Unterbewusstsein. Alle Artikel findest du hier noch einmal in der Zusammenfassung. Kopiere den Text und gib ihn gerne weiter!

Manche Menschen beginnen das neue Jahr mit Vorsätzen. Dabei geht es häufig um Beschlüsse, etwas in Zukunft besser zu machen. Laster aufgeben. Geduldiger werden. Abnehmen. Nach wenigen Tagen bis Wochen lässt der Eifer nach und man fällt zurück in die alten Gewohnheiten. Die Vorsätze werden eingemottet für das nächste Jahr. Zurück bleibt ein Gefühl der Unzulänglichkeit.

Ich möchte dich einladen zu einer ganz anderen Art von „Vorsatz“. Ich lade dich ein zu einem Satz, der vor allen anderen Sätzen steht. Deine üblichen Vorsätze scheitern schließlich oft daran, dass du nicht mit deinem Unterbewusstsein rechnest. Dein Kopf sagt: „Nimm ab!“ Dein Unterbewusstsein macht dir einen Strich durch die Rechnung und sagt etwas, dass am Ende in ein „Nein!“ mündet. Wenn du diese Sätze, diese Botschaften deines Unterbewusstseins mit einkalkulierst, werden viele Vorhaben in Zukunft besser gelingen.

Die „Vorsätze“, von denen ich spreche, sind Sätze, die vor allen Sätzen kommen. Diese Sätze berücksichtigst du, bevor du etwas in die Tat umsetzt. Du wirst feststellen, welche Macht in ihnen steckt. Sie schwingen bei jedem Gedanken mit! Mehr oder weniger. Bei manchen Sätzen wirst du immun sein. Bei anderen Sätzen wirst du sagen: „Erwischt! Das bin ja ich!“

Der erste Vorsatz: „Es ist sicher!“ statt „Es ist nicht sicher!“

Manchmal triffst du eine Entscheidung und kannst sie nicht umsetzen, weil dein Bedürfnis nach Sicherheit nicht erfüllt wird. Es existieren zu viele Unsicherheitsfaktoren. Du möchtest abnehmen aber du weißt nicht zu hundert Prozent, ob deine Maßnahmen sinnvoll und richtig sind. Du hast so viele unterschiedliche Meinungen gelesen. Der Eine sagt dieses, der Andere sagt etwas ganz anderes. Bei dir bleibt in Gefühl der Unsicherheit zurück. Dabei kann der Kopf das Terrain abklopfen und behaupten, dass alles abgesichert sei. Der Arzt gibt sein Einverständnis, die Krankenkasse bezahlt, ein halbes Duzend Bücher sprechen eine Empfehlung aus. In dir ertönt eine Stimme: „Es ist nicht sicher!“ Diese Stimme ist nicht mit 99 % Sicherheit zufrieden. Es möchte wirklich 100 %. Und weil diese Stimme es für unmöglich hält, je auf hundert Prozent überhaupt zu kommen bleibt die Unsicherheit egal wie sehr du dich auch abmühst.
Du kannst zwar den ersten Vorsatz umwandeln in „Es ist sicher!“ weil du alles geprüft hast. Aber dein inneres System glaubt dir nicht. Welche Alternativen gibt es? Aus der energetischen Psychotherapie, der „Klopftherapie“ gibt es den wertvollen Hinweis, mit diesen unsichtbaren Faktoren aktiv zu arbeiten. Du nimmst den Satz: „Auch wenn es nicht sicher ist bin ich in Ordnung so wie ich bin.“ Damit schickst du deinem Unterbewusstsein eine Botschaft. Mach dich nicht selbst fertig, wenn es sich unsicher anfühlt. Das ist jetzt so. Das heißt aber nicht, dass etwas mit dir nicht stimmt. Im Gegenteil! Du bist in Ordnung! Du musst nichts!
Meine Übung für dich: Umfasse mit der rechten Hand deinen linken Daumen und spüre nach, bis dort ein Puls zu fühlen ist. Es fühlt sich an als ob es strömt. Fühle das Gefühl der Unsicherheit und schenke dem, was du fühlst, deine Aufmerksamkeit. Mache dabei nichts! Vertraue darauf, dass dein Unterbewusstsein jetzt für dich arbeitet und „Sicherheitsimpulse“ tankt. Beobachte, wo du bei einer inneren Skala von 1 bis 10 dich hinbewegst. Von „Es ist nicht sicher“ hin zu „ Es wird immer sicherer!“

Der zweite Vorsatz: „Ich verdiene es!“ statt „Ich habe es nicht verdient!“
Bist du nach dem Grundsatz erzogen worden: Das Glück wird dir nicht geschenkt. Du musst es verdienen? Stell dir vor, dass du abnehmen möchtest. Bisher hast du viel zu viel gegessen. Du hast dich komplett falsch ernährt und hast nun den „Salat“ – oder eher eben nicht. Du fühlst dich schuldig und betrachtest deine vielen katastrophalen Ernährungsgewohnheiten. Du erlebst die Körperfülle jetzt als gerecht Strafe. Du hast es nicht verdient, dass du abnimmst. Du zahlst für dein bisheriges Versagen.
Vielleicht kommen dir Sätze von deinen Eltern in den Sinn: Kind, dir wird nichts geschenkt, du musst es dir hart erarbeiten. Ohne Fleiß keinen Preis! Du warst unartig und wolltest ein Eis. „Das hast du dir jetzt nicht verdient! Erst, wenn du lieb bist!“ Dann bist du eine ganze Zeit lang lieb und weißt, wann du dir das Eis verdient hast. Manche Kinder mussten eine Stunde lieb sein, andere viele Wochen.
Wenn dieser Satz in deiner unterbewussten Eisberghöhle haust, dann entfaltet er dort gnadenlos seine Macht. „Ich habe es nicht verdient!“ Und die böse Fee im Hintergrund bestätigt dich. „Ja, du hast es nicht verdient!“ Dieser Satz wird dich blockieren in der Umsetzung deiner Pläne. Gnadenlos zeigt dieser Finger auf dich und lässt dich nicht hochkommen.
Kannst du den Satz umwandeln in: „Ich habe es verdient!“ Du kannst es versuchen. Du kannst aufzählen, wo du überall auch toll warst. Wie oft hast du dich beim Essen gezügelt! Wie oft hast du „Nein!“ gesagt. Du hast es dir wirklich verdient. Vielleicht! Wenn du ein inneres „Ja!“ bekommst, gibt es nichts weiter dazu zu sagen. Wenn du aber einen Widerstand spürst, dann arbeitet dein Unterbewusstsein. Geh doch mal einfach in dieses Gefühl der Niederlage hinein. „Du hast es nicht verdient!“ Rufe dir die Gesichter deiner Eltern herbei, die das gesagt haben. Schau ihnen in die Augen – so lange, bis deine Eltern deinen Blick nicht mehr aushalten können. So lange, bis der Blick deiner Eltern sich vielleicht in ein Smiley verwandelt.
Umfasse mit der rechten Hand deinen kleinen Finger, atme tief und spüre, wie der Puls dort anfängt, immer regelmäßiger zu schlagen. Bleibe bei dem Gefühl des „Nichtverdienens“. Sage: „Auch wenn ich es nicht verdient habe, bin ich völlig in Ordnung so, wie ich bin.“ Spüre dabei, wie die Last langsam geringer wird. Kannst du etwas mehr Frieden spüren? Erleichterung? Du kannst am Ende auch zu der Erkenntnis kommen. „Ich habe es zwar nicht verdient, dass ich abnehme, aber ich mache es trotzdem. Ich nehme es als Geschenk. Und wenn ich es nicht schaffe bin trotzdem ganz wertvoll.“

Der dritte Vorsatz: „Es ist erlaubt!“ statt „Es ist verboten!“

Ich kann mich noch gut an alle die Verbotssätze aus meiner Kindheit erinnern. Es war nicht erlaubt während des Essens aufzustehen. Zanken war verboten und mit Schuhen durch das Haus zu gehen. Naschen war strengstens verboten. Lügen auch! Lege ja nicht mehr als eine Scheibe Wurst auf das Brot. Die Eltern schauen zu. Den ganzen Tag. An jedem Ort. Streiten auf der Straße mit den Nachbarskindern war auch verboten. Wir ließen uns trotzdem hinreißen. Dann kam aber der Moment, wo die drohende Hand des Vaters vor dem geistigen Auge erschien. Bloß nicht erwischen lassen.
Die Einhaltung der Verbote wurde lückenlos beobachtet. Lückenlos? Da, wo das Auge der Eltern nicht hinreichte, reichte Gottes Auge allemal hin. Lehrer und Priester unterstützten das Verbotsgeschehen.
Wie stark mag dieser Satz dein Unterbewusstsein prägen? Es ist nicht erlaubt. Du denkst vielleicht. „Jetzt bin ich erwachsen! Mir kann niemand etwas verbieten!“  Da gibt es aber die leise Stimme des schlechten Gewissens. „Du weißt es doch besser! Bist du sicher, dass Gott dir das erlaubt? Du kannst es so machen, dann ist es aber Sünde! Kannst du mit einem schlechten Gewissen leben? Dann mache es. Aber beschwer dich hinterher nicht. Ich habe dich gewarnt!“
Dein Tiefenprogramm läuft immer mit. Folgende Übung wird dir heute helfen. Umfasse mit deinem rechten Daumen den linken Zeigefinger. Nach der Lehre des japanischen Heilströmens liegt dort die Angst. Nimm wahr, was beim Halten des Fingers geschieht und warte, bis es dort mit ein wenig Geduld regelmäßig pulsiert. Denke dabei an deine Angst, erwischt zu werden bei etwas „Verbotenem“.  Dann sagst du: „Auch wenn ich manchmal etwas Verbotenes ma. che, bin ich ganz in Ordnung so wie ich bin.“ Spiele mit dem Wort Erlaubnis. „Ich erlaube mir, heute unpünktlich zu sein!“ „Ich erlaube mir, heute total schlechte Laune zu haben.“ Spüre dem nach, ob es einen Widerstand gibt. Taucht da ein Verbotsschild auf? Visualisiere das Verbotsschild in rot und verwandle es in ein Smiley in leuchtend Gold.

Der vierte Vorsatz: „Es ist gut für mich!“ statt „Es ist nicht gut für mich!“

Kannst du dich an solche Sätze auch erinnern? Wie geschickt manche Eltern doch sind! „Klar kannst du ein Eis haben wenn du möchtest. Aber das ist nicht wirklich gut für dich! Du bekommst davon Bauchschmerzen und die willst du doch nicht haben, oder?“ Eltern wissen, was gut für Kinder ist und als Kind lernst du, was gut für dich ist. Du vertraust deinen klugen Eltern, weil sie viel wissen. Sie sind ja erwachsen.
Der Arzt weiß, was gut für deine Gesundheit ist. Der Priester weiß, was gut für deine Seele ist und der Lehrer weiß, was gut für deine berufliche Zukunft ist. Die Eltern wissen, was sonst im Leben gut für dich ist. Und alle wissen, was nicht gut für dich ist. Nur du selber weißt es nicht.
Dann wirst du erwachsen. Die äußeren Autoritäten verlieren zwar an Bedeutung, aber sie haben in dir einen Stempel hinterlassen. „Überprüfe, ob etwas gut für dich ist.“ Du wirst dir nie ganz sicher sein. Wie kannst du deiner eigenen Stimme vertrauen, wo du es nie gelernt hast. Wenn du deine Eltern gefragt hättest: „Ist das gut für mich?“ Was wäre die passende Antwort. „Ja“ oder „Nein“? Wäre vielleicht passender: „Was meinst du denn selbst?“
Wenn deine eigene Stimme in dir nicht gut ausgeprägt ist, dann wirkt der Satz der Autoritäten manchmal mächtig und zugleich unbewusst: „Das ist nicht gut für dich!“ Wenn du dir nicht sicher bist, ob etwas für dich gut ist, wirst du bestimmte Dinge einfach nicht tun und Hemmungen entwickeln. Du möchtest ein Stück Torte. Die innere Stimme sagt: „Das ist nicht gut für dich. Die Kalorien bringen dich um!“ Wirst du dann essen?
Stärken wir also das Bewusstsein dafür, dass du selber weißt, was gut für dich ist. Umfasse mit deiner rechten Hand wieder den kleinen Finger und spüre hinein, bis es dort pulsiert. Sage dabei den Satz: „Auch wenn es nicht gut für mich ist, was ich jetzt vorhabe, bin ich total in Ordnung, so wie ich bin!“  Sage diesen Satz drei Mal. Sage ihn laut, damit dein Unterbewusstsein den Satz hören kann.
Bringe zugleich dein inneres System durcheinander. Kein Mensch kann zu hundert Prozent wissen, was gut ist und was nicht gut ist. Gut ist immer relativ. Torte essen kann gesund machen, weil es dein Herz erfreut. Torte essen kann krank machen, weil dein Körper die Kalorien nicht möchte. Lass den Satz mal in dir wirken: „Es ist gut für mich!“ Sage diesen Satz ganz wohlwollend und nicke dabei mit dem Kopf. Lächle dir dabei zu! „Ja, es ist gerade echt gut für mich!“ Steigere dich in eine Euphorie hinein! Vielleicht wird dein Unterbewusstsein für einen Moment die Fassung verlieren. Ist ganz gut für dich!

Der fünfte Vorsatz: „Ich will das!“ statt „Ich will das nicht!“

Etwas kann ganz gut für dich sein. Du fühlst dich auch sicher dabei. Es ist erlaubt und du hast es verdient. Dennoch machst du es nicht. Die Sperren in deinem Unterbewusstsein zeigen dir an, dass du etwas noch nicht bedacht hast.
Da ist ein junges Ehepaar. Beide bleiben kinderlos obwohl sie sich ein Kind wünschen. Sie gehen zum Arzt. Körperlich ist alles gesund. Mit einem kinesiologischen Muskeltest wird festgestellt, dass ein Partner nicht wirklich will. Es reicht manchmal nicht aus, dass der Kopf will. Das Herz und der Bauch müssen auch wollen. Du kannst also denken, dass du willst, aber du willst nicht wirklich! Fatal dabei, dass du es nicht merkst. Vom Kopf bist du dir ja ganz sicher!
Geh einmal in Gedanken vergangene Situationen durch, wo du scheinbar etwas wirklich wolltest, es aber doch nicht gemacht hast. Dir fehlte einfach die Bauch- oder die Herzensenergie dazu, deinen Wunsch tatsächlich umzusetzen.
Ich lade dich zu folgender Übung ein: Umfasse mit deiner rechten Hand jetzt den Mittelfinger und halte ihn so für eine Zeit. Spüre, bis dort ein Pulsieren entsteht. Der Mittelfinger steht für Wut und Aggression, aber auch für die Durchsetzungskraft. Parallel sagst du den Satz: „Auch wenn es nicht wirklich will, bin ich ganz in Ordnung, so wie ich bin.“ Wiederhole den Satz laut, damit es dein Unterbewusstsein hört. Beobachte dann deine Gedanken und beobachte Herz und dann den Bauch. Meldet sich da etwas? Kommen Bedenken? Gibt es ein Bauchgrummeln? Stell dir vor, wie der Strom fließt durch Kopf, Herz und Bauch und alle Anteile in Übereinstimmung bringt. Warte geduldig, bis du deinen Willen auf allen Ebenen wahrnehmen kannst. „Ja, ich will!“

Der sechste Vorsatz: „Ich kann das!“ statt „Ich werde es nicht schaffen!“

Glaubst du an deine Fähigkeiten? Traust du dir etwas zu? Traust du dir viel zu? Wie zuversichtlich bist du, wenn du an deine Talente denkst? Klingen auch noch Sätze deiner Eltern im Ohr wie: „Das kannst du nicht! Du bist noch zu klein!“ „Das schaffst du nicht! Du bist nicht klug genug dafür!“
Wie viele Tests und Arbeiten haben dich in der Schule bis an den Rand der Verzweiflung gebracht? Wie hat sich das in deinem Berufsleben fortgesetzt? Dir wird eine neue und bislang unbekannte Aufgabe gestellt. Wie ist deine erste Reaktion? „Gerne! Mit Freude! Das schaffe ich!“ Oder reagierst du eher so: „Hilfe! Warum ich? Lass diesen Kelch an mir vorübergehen!“
Wenn du als kleines Kind nicht probieren durftest hast du es vielleicht heute schwer. Durftest du Fehler machen? Wurdest du so lange gefüttert, bis du schlabberfrei selber essen konntest? Wurde dir immer wieder etwas aus der Hand genommen, weil deine Eltern so ungeduldig mit dir waren?
Du wirst dich nicht mehr an die Details deiner frühen Kindheit erinnern. Aber glaube mir, diese Erfahrungen haben dich geprägt! In der Zeit konntest du Selbstsicherheit lernen. Du brauchtest ein wohlwollendes und fehlerfreundliches Umfeld, damit du dich ausprobieren konntest. Fallen und wieder aufstehen! Herumsauen, bis du das Essen zuerst auf dem Löffel und dann auf der Gabel mühelos in den Mund hineinbalancieren konntest.  Und heute?
Du magst dir sagen: „Heute bin ich erwachsen und ich kann das! Das ist ja auch ganz einfach. Ich bin erfahren und werde die neue Aufgabe gut bewältigen.“ Wenn kein Widerstand kommt und du gelassen bleibst, dann herzlichen Glückwunsch. Sollte es aber in deinem Magen grummeln dann merkst du die Anzeichen, dass du dir nicht ganz glauben kannst.
Ich lade dich wieder zu einer Übung ein. Umfasse mit dem rechten Daumen den kleinen Finger der linken Hand. Nimm wahr, was in dieser Hand geschieht und lass es dort pulsieren. Der kleine Finger steht für die Bemühung und Anstrengung. Während du den Finger hältst sagst du drei Mal laut hörbar für dein Unterbewusstsein: „Auch wenn ich es nicht kann, bin ich völlig in Ordnung so, wie ich bin!“
Schließe die Augen und lasse Bilder in dir entstehen, wo du etwas geschafft hast. Jede noch so kleine Erinnerung ist hilfreich. Du hast schon einmal erfolgreich Nudeln gekocht, die Schuhe zugeschnürt, einen Knopf angenäht. Einen Brief geschrieben und den Führerschein gemacht. Du kannst anknüpfen an viele Dinge, die du inzwischen geschafft hast.

Der siebte Vorsatz: „Ich bin geliebt!“ statt „Wenn ich das mache, mag mich keiner mehr!“

„Bist du mein liebes Kind?“ Wie gerne möchten Kinder von ihren Eltern geliebt werden! Welche Frage! Doch – was ist der Preis der Liebe? Bin ich geliebt nur weil ich da bin? Oder werde ich geliebt, wenn ich die Wünsche meiner Eltern erfülle. Liebe als Belohnung von gutem Betragen, Fleiß und Artigkeit!
Wenn die Liebe in deiner Kindheit nicht vorbehaltlos war, dann wird sich das bis heute auswirken. „Mag mich mein Mann noch, wenn ich dieses Kleid kaufe?“ „Wird mein Freund noch mit mir sprechen wenn er erfährt, dass ihn versetzt habe!“ „Habe ich mich gut genug benommen um gemocht zu werden?“
Bestimmte Dinge wirst du heute einfach nicht machen, weil du es dir nicht verscherzen möchtest mit deiner Familie, deinen Freunden, Nachbarn oder Arbeitskollegen. Du versuchst vielleicht, es immer allen recht zu machen. Du möchtest die Freundschaft nicht verlieren und siehst deine Beziehungen in permanenter Gefahr. Dir kann es bewusst sein, es kann aber auch ganz unbewusst so ablaufen. Du merkst gar nicht, dass du Dinge tust, nur um anderen zu gefallen.
Mit folgender Übung kannst du einen Ausgleich schaffen. Wieder nimmst du die rechte Hand und umfasst jetzt den Ringfinger. Nicht umsonst steckt an diesem Finger der Ehering. Der Finger steht für Beziehungen, Verluste und die Trauer. Halte diesen Finger, bis du wieder das Pulsieren spürst. Zugleich sagst du laut deinem Unterbewusstsein: „Auch wenn mich keiner mehr mag, wenn ich dieses oder jenes tue, bin ich ganz in Ordnung so, wie ich bin.“
Schließe deine Augen. Lade im inneren Bild und Gedanken alle Menschen, die du kennst, zu dir ein. Nicke ihnen freundlich zu und versammle sie in einem Kreis um dich. Es werden mehr da sein als du angenommen hast. Welche Menschen kommen ganz überraschend zu dir?


Zusammenfassung: Arbeite mit den ungeahnten Möglichkeiten deines Unterbewusstseins!

Wir haben uns mit sieben Glaubenssätzen, Wahrnehmungen des Unterbewusstseins beschäftigt. Es ist sehr mächtig und es ist hilfreich, das Unterbewusstsein als Verbündeten zu gewinnen für die zukünftigen Pläne, Wünsche, Ideen und Vorsätze.

Du kannst es unterstützen, indem du weißt, wie es gerne arbeitet.

Es liebt Bilder! Also visualisiere viel! Schenke ihm viele heilsame und wohlwollende Bilder.

Ideal ist ein Entspannungszustand im Alpha Bereich. Lass dazu die Gedanken wie Wolken am Himmel vorüberziehen. Schau absichtslos in der Gegend herum.

Es gibt keine Verneinung. Das Wort „Nicht“ existiert nicht. Wenn du denkst: „Ich möchte keinen Unfall bauen.“ Hört das Unterbewusstsein: „Bau einen Unfall!“

Es unterscheidet nicht zwischen „Vorstellung“ und „Realität“. Ob du dir einen Film anschaust, ein Buch liest,  oder ob dir ganz wirklich im realen Leben etwas geschieht, kann das Unterbewusstsein nicht unterscheiden. Da ist alles „wirklich“. Achte also darauf, welche Filme du dir anschaust!

Du kannst dein Unterbewusstsein unterstützen, indem du das Gefühl entwickelst, als hättest du dein Ziel schon erreicht. Dann läuft es wie von selbst.

Und zu guter Letzt. Das Umprogrammieren braucht 21 Tage Zeit.  Wenn du nicht mehr etwas aufschieben willst, dann musst du 21 Tage hintereinander immer eine von deinen „to do“ Aufgabe erledigen. Ohne Unterbrechung!

www.mathias-koenning.de

Dienstag, 19. Januar 2016

Arbeite mit den ungeahnten Möglichkeiten deines Unterbewusstseins!



Wir haben uns mit sieben Glaubenssätzen, Wahrnehmungen des Unterbewusstseins beschäftigt. (Siehe noch einmal die Posts der letzten Tage.) Es ist sehr mächtig und es ist hilfreich, das Unterbewusstsein als Verbündeten zu gewinnen für die zukünftigen Pläne, Wünsche, Ideen und Vorsätze.

Du kannst es zusätzlich unterstützen, indem dir bewusst wird, wie es gerne und gut arbeitet.

1. Es liebt Bilder! Also visualisiere viel! Schenke ihm viele heilsame und wohlwollende Bilder.

2. Ideal ist ein Entspannungszustand des Gehirns im Alpha Bereich. Lass dazu deine Gedanken wie Wolken am Himmel vorüberziehen. Schau absichtslos in der Gegend herum. Versuche, in einen Zustand der Gedankenlosigkeit zu kommen. Gedanken bewirken oft Gefühle wie Angst und Sorge. Das bewirkt wiederum Stress.

3. Es gibt keine Verneinung. Das Wort „Nicht“ existiert für das Unterbewusstsein nicht. Wenn du denkst: „Ich möchte keinen Unfall bauen.“ Hört das Unterbewusstsein: „Bau einen Unfall!“ Formuliere deine Wünsche um. "Ich komme heil und gesund an mein Ziel!"

4. Es unterscheidet nicht zwischen „Vorstellung“ und „Realität“. Ob du dir einen Film anschaust, ein Buch liest,  oder ob dir ganz wirklich im realen Leben etwas geschieht, kann das Unterbewusstsein nicht unterscheiden. Da ist alles „wirklich“. Achte also darauf, welche Filme du dir anschaust!

5. Du kannst dein Unterbewusstsein unterstützen, indem du das Gefühl entwickelst, als hättest du dein Ziel schon erreicht. Dann läuft es wie von selbst.

Und zu guter Letzt. Das Umprogrammieren braucht 21 Tage Zeit.  Wenn du nicht mehr etwas aufschieben willst, dann musst du 21 Tage hintereinander immer eine von deinen „to do“ Aufgaben erledigen. Ohne Unterbrechung! 

Montag, 18. Januar 2016

Der siebte Vorsatz: „Ich bin geliebt!“ statt „Wenn ich das mache, mag mich keiner mehr!“



„Bist du mein liebes Kind?“ Wie gerne möchten Kinder von ihren Eltern geliebt werden! Welche Frage! Doch – was ist der Preis der Liebe? Bin ich geliebt nur weil ich da bin? Oder werde ich geliebt, wenn ich die Wünsche meiner Eltern erfülle. Liebe als Belohnung von gutem Betragen, Fleiß und Artigkeit!
Wenn die Liebe in deiner Kindheit nicht vorbehaltlos war, dann wird sich das bis heute auswirken. „Mag mich mein Mann noch, wenn ich dieses Kleid kaufe?“ „Wird mein Freund noch mit mir sprechen wenn er erfährt, dass ihn versetzt habe!“ „Habe ich mich gut genug benommen um gemocht zu werden?“
Bestimmte Dinge wirst du heute einfach nicht machen, weil du es dir nicht verscherzen möchtest mit deiner Familie, deinen Freunden, Nachbarn oder Arbeitskollegen. Du versuchst vielleicht, es immer allen recht zu machen. Du möchtest die Freundschaft nicht verlieren und siehst deine Beziehungen in permanenter Gefahr. Dir kann es bewusst sein, es kann aber auch ganz unbewusst so ablaufen. Du merkst gar nicht, dass du Dinge tust, nur um anderen zu gefallen.
Mit folgender Übung kannst du einen Ausgleich schaffen. Wieder nimmst du die rechte Hand und umfasst jetzt den Ringfinger. Nicht umsonst steckt an diesem Finger der Ehering. Der Finger steht für Beziehungen, Verluste und die Trauer. Halte diesen Finger, bis du wieder das Pulsieren spürst. Zugleich sagst du laut deinem Unterbewusstsein: „Auch wenn mich keiner mehr mag, wenn ich dieses oder jenes tue, bin ich ganz in Ordnung so, wie ich bin.“
Schließe deine Augen. Lade im inneren Bild und Gedanken alle Menschen, die du kennst, zu dir ein. Nicke ihnen freundlich zu und versammle sie in einem Kreis um dich herum. Es werden mehr da sein als du angenommen hast. Welche Menschen kommen ganz überraschend zu dir? Sag ihnen, dass du bist, wer du bist und wie du bist. Lade sie ein, dich einfach in dieser Art anzunehmen. Du wirst überrascht sein, wie selbstverständlich alle mit dir verbunden sind.

Samstag, 16. Januar 2016

Der sechste Vorsatz: „Ich kann das!“ statt „Ich werde es nicht schaffen!“



Glaubst du an deine Fähigkeiten? Traust du dir etwas zu? Traust du dir viel zu? Wie zuversichtlich bist du, wenn du an deine Talente denkst? Klingen auch noch Sätze deiner Eltern im Ohr wie: „Das kannst du nicht! Dazu bist du noch zu klein!“ „Das schaffst du nicht! Du bist nicht klug genug dafür!“
Wie viele Tests und Arbeiten haben dich in der Schule bis an den Rand der Verzweiflung gebracht? Wie hat sich das in deinem Berufsleben fortgesetzt? Dir wird eine neue und bislang unbekannte Aufgabe gestellt. Wie ist deine erste Reaktion? „Gerne! Mit Freude! Das schaffe ich!“ Oder reagierst du eher so: „Hilfe! Warum ich? Lass diesen Kelch an mir vorübergehen!“
Wenn du als kleines Kind nicht probieren durftest hast du es vielleicht heute schwer. Durftest du Fehler machen? Wurdest du so lange gefüttert, bis du schlabberfrei selber essen konntest? Wurde dir immer wieder etwas aus der Hand genommen, weil deine Eltern so ungeduldig mit dir waren?
Du wirst dich nicht mehr an die Details deiner frühen Kindheit erinnern. Aber glaube mir, diese Erfahrungen haben dich geprägt! In dieser frühen Phase konntest du Selbstsicherheit lernen. Du brauchtest ein wohlwollendes und fehlerfreundliches Umfeld, damit du dich ausprobieren konntest. Fallen und wieder aufstehen! Herumsauen, bis du das Essen zuerst auf dem Löffel und dann auf der Gabel mühelos in den Mund hineinbalancieren konntest. Und heute?
Du magst dir sagen: „Heute bin ich erwachsen und ich kann das! Das ist ja auch ganz einfach. Ich bin erfahren und werde die neue Aufgabe gut bewältigen.“ Wenn kein Widerstand kommt und du gelassen bleibst, dann "Herzlichen Glückwunsch!" Sollte es aber in deinem Magen grummeln dann merkst du die Anzeichen, dass du dir nicht ganz glauben kannst.
Ich lade dich wieder zu einer Übung ein. Umfasse mit der rechten Hand den kleinen Finger der linken Hand. Nimm wahr, was in dieser Hand geschieht und lass es dort pulsieren. Der kleine Finger steht für die Bemühung und Anstrengung. Während du den Finger hältst, sagst du drei Mal laut hörbar für dein Unterbewusstsein: „Auch wenn ich es nicht kann, bin ich völlig in Ordnung so, wie ich bin!“
Schließe die Augen und lasse Bilder in dir entstehen, wo du etwas geschafft hast. Jede noch so kleine Erinnerung ist hilfreich. Du hast schon einmal erfolgreich Nudeln gekocht, dir die Schuhe zugeschnürt, einen Knopf angenäht. Einen Brief geschrieben und den Führerschein gemacht. Du kannst anknüpfen an viele Dinge, die du inzwischen geschafft hast. Du bist eine Schöpferin und ein Schöpfer! Du kannst viel mehr als du ahnst1

Freitag, 15. Januar 2016

Der fünfte Vorsatz: „Ich will das!“ statt „Ich will das nicht!“



Eine Entscheidung oder eine Sache kann ganz gut für dich sein. Du fühlst dich auch sehr sicher dabei. Es ist erlaubt und du hast es verdient. Dennoch machst du es nicht. Die Sperren in deinem Unterbewusstsein zeigen dir an, dass du etwas noch nicht bedacht hast.
Da ist ein junges Ehepaar. Beide bleiben kinderlos obwohl sie sich ein Kind wünschen. Sie gehen zum Arzt. Körperlich ist alles gesund. Mit einem kinesiologischen Muskeltest wird festgestellt, dass ein Partner nicht wirklich will. Er will nur so ungefähr. Es reicht manchmal nicht aus, dass der Kopf will. Das Herz und der Bauch müssen auch wollen. Du kannst dir also denken, dass du willst, aber beim aufmerksamen Hinspüren willst du nicht wirklich! Fatal dabei, dass du es nicht merkst. Vom Kopf her gesehen bist du dir ja ganz sicher!
Geh einmal in Gedanken vergangene Situationen durch, wo du scheinbar etwas wirklich wolltest, es aber doch nicht gemacht hast. Dir fehlte einfach die Bauch- oder die Herzensenergie dazu, deinen Wunsch tatsächlich umzusetzen.
Ich lade dich zu folgender Übung ein: Umfasse mit deiner rechten Hand jetzt den Mittelfinger und halte ihn so für eine Zeit. Spüre, bis dort ein Pulsieren entsteht. Der Mittelfinger steht für Wut und Aggression, aber auch für die Durchsetzungskraft. Parallel sagst du den Satz: „Auch wenn ich es nicht wirklich will, bin ich ganz in Ordnung, so wie ich bin.“ Wiederhole den Satz laut, damit es dein Unterbewusstsein hört. Beobachte dann deine Gedanken und beobachte Herz und dann den Bauch. Meldet sich da etwas? Kommen Bedenken? Gibt es ein Bauchgrummeln? Stell dir vor, wie der Strom durch Kopf, Herz und Bauch fließ tund alle Anteile in Übereinstimmung bringt. Warte geduldig, bis du deinen Willen auf allen Ebenen wahrnehmen kannst. „Ja, ich will!“

Donnerstag, 14. Januar 2016

Der vierte Vorsatz: „Es ist gut für mich!“ statt „Es ist nicht gut für mich!“



Wie geschickt manche Eltern doch sind! Kannst du dich an folgende Sätze erinnern? „Klar kannst du ein Eis haben wenn du möchtest. Aber das ist nicht wirklich gut für dich! Du bekommst davon Bauchschmerzen und die willst du doch nicht haben, oder?“ Eltern wissen, was gut für Kinder ist und als Kind lernst du von ihnen, was gut für dich ist. Du vertraust deinen klugen Eltern, weil sie viel wissen. Sie sind ja schließlich erwachsen und du bist von ihnen abhängig. Sie trauen dir auch nicht zu, dass du selber weißt, was für dich gut ist.
Der Arzt weiß, was gut für deine Gesundheit ist. Der Priester weiß, was gut für deine Seele ist und der Lehrer weiß, was gut für deine berufliche Zukunft ist. Die Eltern wissen, was sonst im Leben gut für dich ist. Und alle wissen, was nicht gut für dich ist. Nur du selber weißt es nicht.
Dann wirst du erwachsen. Die äußeren Autoritäten verlieren zwar an Bedeutung, aber sie haben in dir einen Stempel hinterlassen. „Überprüfe, ob etwas gut für dich ist.“ Du wirst dir nie ganz sicher sein. Wie kannst du deiner eigenen Stimme vertrauen, wo du es nie gelernt hast. Wenn du deine Eltern gefragt hättest: „Ist das gut für mich?“ Was wäre die passende Antwort. „Ja“ oder „Nein“? Wäre nicht vielleicht passender damals gewesen: „Was meinst du denn selbst?“
Wenn deine eigene Stimme in dir nicht gut ausgeprägt ist, dann wirkt der Satz der Autoritäten manchmal mächtig und zugleich unbewusst: „Das ist nicht gut für dich!“ Wenn du dir nicht sicher bist, ob etwas für dich gut ist, wirst du bestimmte Dinge einfach nicht tun und Hemmungen entwickeln. Du möchtest ein Stück Torte. Die innere Stimme sagt: „Das ist nicht gut für dich. Die Kalorien bringen dich um!“ Wirst du dann essen? Die Torte ist vielleicht ein zu sterotypes Beispiel. Suche dir einach deine eigenen, wo es für dich stimmt.
Stärken wir also das Bewusstsein dafür, dass du selber weißt, was gut für dich ist. Umfasse mit deinem Daumen wieder den kleinen Finger und spüre hinein, bis es dort pulsiert. Sage dabei den Satz: „Auch wenn es nicht gut für mich ist, was ich jetzt vorhabe, bin ich total in Ordnung, so wie ich bin!“  Sage diesen Satz drei Mal. Sage ihn laut, damit dein Unterbewusstsein den Satz hören kann.
Bringe zugleich dein inneres System durcheinander. Kein Mensch kann zu hundert Prozent wissen, was gut ist und was nicht gut ist. Gut ist immer relativ. Torte essen kann gesund machen, weil es dein Herz erfreut. Torte essen kann krank machen, weil dein Körper die Kalorien nicht möchte. Lass den Satz mal in dir wirken: „Es ist gut für mich!“ Sage diesen Satz ganz wohlwollend und nicke dabei mit dem Kopf. Lächle dir dabei zu! „Ja, es ist gerade echt gut für mich!“ Steigere dich in eine Euphorie hinein! Vielleicht wird dein Unterbewusstsein für einen Moment die Fassung verlieren. Ist ganz gut für dich! 

Mittwoch, 13. Januar 2016

Der dritte Vorsatz: „Es ist erlaubt!“ statt „Es ist verboten!“



Ich kann mich noch gut an alle die Verbotssätze aus meiner Kindheit erinnern. Es war nicht erlaubt während des Essens aufzustehen. Zanken war verboten und mit Schuhen durch das Haus zu gehen. Naschen war strengstens verboten. Lügen auch! "Lege ja nicht mehr als eine Scheibe Wurst auf das Brot!" Die Eltern schauen zu. Den ganzen Tag! An jedem Ort. Streiten auf der Straße mit den Nachbarskindern war auch verboten. Wir ließen uns trotzdem hinreißen. Dann kam aber der Moment, wo die drohende Hand des Vaters vor dem geistigen Auge erschien. Bloß nicht erwischen lassen.
Die Einhaltung der Verbote wurde lückenlos beobachtet. Lückenlos? Da, wo das Auge der Eltern nicht hinreichte, reichte Gottes Auge allemal hin. Lehrer und Priester unterstützten das Verbotsgeschehen.
Wie stark mag dieser Satz dein Unterbewusstsein prägen? Es ist nicht erlaubt! Du denkst vielleicht. „Jetzt bin ich erwachsen! Mir kann niemand etwas verbieten!“  Da gibt es aber die leise Stimme des schlechten Gewissens. „Du weißt es doch besser! Bist du sicher, dass Gott dir das erlaubt? Du kannst es so machen, dann ist es aber Sünde! Kannst du mit einem schlechten Gewissen leben? Dann mache es. Aber beschwer dich hinterher nicht. Ich habe dich gewarnt!“
Dein Tiefenprogramm läuft immer mit. Folgende Übung wird dir heute helfen. Umfasse mit deinem rechten Daumen den linken Zeigefinger. Nach der Lehre des japanischen Heilströmens liegt dort die Angst. Nimm wahr, was beim Halten des Fingers geschieht und warte, bis es dort mit ein wenig Geduld regelmäßig pulsiert. Denke dabei an deine Angst, erwischt zu werden bei etwas „Verbotenem“.  Dann sagst du: „Auch wenn ich manchmal etwas Verbotenes mache, bin ich ganz in Ordnung so wie ich bin.“ Spiele mit dem Wort Erlaubnis. „Ich erlaube mir, heute unpünktlich zu sein!“ „Ich erlaube mir, heute total schlechte Laune zu haben.“ Spüre dem nach, ob es einen Widerstand gibt. Taucht da ein Verbotsschild auf? Visualisiere das Verbotsschild in rot und verwandle es in ein Smiley in leuchtendem Gold. 

Dienstag, 12. Januar 2016

Der zweite Vorsatz: „Ich verdiene es!“ statt „Ich habe es nicht verdient!“



Vielleicht Bist du nach dem Grundsatz erzogen worden: "Das Glück wird dir nicht geschenkt! Du musst es verdienen!" Stell dir vor, dass du abnehmen möchtest. Bisher hast du viel zu viel gegessen. Du hast dich komplett falsch ernährt. Und nun hast du den „Salat“ – oder eher eben nicht. Du fühlst dich schuldig und betrachtest deine vielen katastrophalen Ernährungsgewohnheiten. Du erlebst die Körperfülle jetzt als gerechte Strafe deines Fehlverhaltens. Du hast es eben nicht verdient, dass du abnimmst. Du zahlst für dein bisheriges Versagen.
Vielleicht kommen dir Sätze von deinen Eltern in den Sinn: "Kind, dir wird nichts geschenkt, du musst es dir hart erarbeiten." - "Ohne Fleiß keinen Preis!" Du wolltest ein Eis und warst leider unartig. „Das hast du dir jetzt nicht verdient! Erst, wenn du lieb bist!“ Dann bist du eine ganze Zeit lang lieb und weißt, wann du dir das Eis verdient hast. Manche Kinder mussten eine Stunde lieb sein, andere viele Wochen. Jedes Eis hatte seinen Preis und die Währung hieß "lieb sein".
Wenn der folgende Satz in deiner unterbewussten Eisberghöhle haust, dann entfaltet er dort gnadenlos seine Macht. „Ich habe es nicht verdient!“ Und die böse Fee im Hintergrund bestätigt dich. „Ja, du hast es nicht verdient!“ Dieser Satz wird dich immer wieder blockieren in der Umsetzung deiner Pläne. Gnadenlos zeigt dieser Finger auf dich und lässt dich nicht hochkommen und wachsen. 
Könntest du den Satz locker und leicht umwandeln in: „Ich habe es verdient!“ Du kannst es versuchen. Du kannst aufzählen, wo du überall auch toll warst. Wie oft hast du dich beim Essen gezügelt! Wie oft hast du „Nein!“ gesagt. Du hast es dir wirklich verdient. Vielleicht! Wenn du ein inneres „Ja!“ bekommst, gibt es nichts weiter dazu zu sagen. Wenn du aber einen Widerstand spürst, dann arbeitet dein Unterbewusstsein.
Geh doch mal einfach in dieses Gefühl der Niederlage hinein. „Du hast es nicht verdient!“ Rufe dir die Gesichter deiner Eltern herbei, die das gesagt haben. Schau ihnen in die Augen – so lange, bis deine Eltern deinen Blick nicht mehr aushalten können. So lange, bis der Blick deiner Eltern sich vielleicht in ein Smiley verwandelt.
Umfasse mit der rechten Hand deinen kleinen Finger, atme tief und spüre, wie der Puls dort anfängt, immer regelmäßiger zu schlagen. Bleibe bei dem Gefühl des „Nichtverdienens“. Sage: „Auch wenn ich es nicht verdient habe, bin ich völlig in Ordnung so, wie ich bin.“ Spüre dabei, wie die Last langsam geringer wird. Kannst du etwas mehr Frieden spüren? Erleichterung? Du kannst am Ende auch zu der Erkenntnis kommen. „Ich habe es zwar nicht verdient, dass ich abnehme, aber ich mache es trotzdem. Ich nehme es als Geschenk. Und wenn ich es nicht schaffe bin trotzdem ganz wertvoll.“ 

Montag, 11. Januar 2016

Der erste Vorsatz: „Es ist sicher!“ statt „Es ist nicht sicher!“



Manchmal triffst du eine Entscheidung und kannst sie nicht umsetzen, weil dein Bedürfnis nach Sicherheit nicht erfüllt wird. Es existieren zu viele Unsicherheitsfaktoren. Du möchtest abnehmen aber du weißt nicht zu hundert Prozent, ob deine Maßnahmen sinnvoll und richtig sind. Du hast so viele unterschiedliche Meinungen gelesen. Der Eine sagt dieses, der Andere sagt etwas ganz anderes. Bei dir bleibt in Gefühl der Unsicherheit zurück. Dabei kann der Kopf das Terrain abklopfen und behaupten, dass alles abgesichert sei. Der Arzt gibt sein Einverständnis, die Krankenkasse bezahlt, ein halbes Duzend Bücher sprechen eine Empfehlung aus. In dir ertönt eine Stimme: „Es ist nicht sicher!“ Diese Stimme ist nicht mit 99 % Sicherheit zufrieden. Es möchte wirklich 100 %. Und weil diese Stimme es für unmöglich hält, je auf hundert Prozent überhaupt zu kommen bleibt die Unsicherheit egal wie sehr du dich auch abmühst.
Du kannst zwar den ersten Vorsatz umwandeln in „Es ist sicher!“ weil du alles geprüft hast. Aber dein inneres System glaubt dir nicht. Welche Alternativen gibt es? Aus der energetischen Psychotherapie, der „Klopftherapie“ gibt es den wertvollen Hinweis, mit diesen unsichtbaren Faktoren aktiv zu arbeiten. Du nimmst den Satz: „Auch wenn es nicht sicher ist bin ich in Ordnung so wie ich bin.“ Damit schickst du deinem Unterbewusstsein eine Botschaft. Mach dich nicht selbst fertig, wenn es sich unsicher anfühlt. Das ist jetzt so. Das heißt aber nicht, dass etwas mit dir nicht stimmt. Im Gegenteil! Du bist in Ordnung! Du musst nichts!
Meine Übung für dich: Umfasse mit der rechten Hand deinen linken Daumen und spüre nach, bis dort ein Puls zu fühlen ist. Es fühlt sich an als ob es strömt. Fühle das Gefühl der Unsicherheit und schenke dem, was du fühlst, deine Aufmerksamkeit. Mache dabei nichts! Vertraue darauf, dass dein Unterbewusstsein jetzt für dich arbeitet und „Sicherheitsimpulse“ tankt. Beobachte, wo du bei einer inneren Skala von 1 bis 10 dich hinbewegst. Von „Es ist nicht sicher“ hin zu „ Es wird immer sicherer!“

Samstag, 9. Januar 2016

Leben mit den ungahnten Möglichkeiten des Unterbewusstseins - eine andere Art der Vorsätze für das neue Jahr!



Manche Menschen beginnen das neue Jahr mit Vorsätzen. Dabei geht es häufig um Beschlüsse, etwas in Zukunft besser zu machen. Laster aufgeben. Geduldiger werden. Abnehmen. Nach wenigen Tagen bis Wochen lässt der Eifer nach und man fällt zurück in die alten Gewohnheiten. Die Vorsätze werden eingemottet für das nächste Jahr. Zurück bleibt ein Gefühl der Unzulänglichkeit.

Ich möchte dich einladen zu einer ganz anderen Art von „Vorsatz“. Ich lade dich ein zu einem Satz, der vor allen anderen Sätzen steht. Deine üblichen Vorsätze scheitern schließlich oft daran, dass du nicht mit deinem Unterbewusstsein rechnest. Dein Kopf sagt: „Nimm ab!“ Dein Unterbewusstsein macht dir einen Strich durch die Rechnung und sagt etwas, dass am Ende in ein „Nein!“ mündet. Wenn du diese Sätze, diese Botschaften deines Unterbewusstseins mit einkalkulierst, werden viele Vorhaben in Zukunft besser gelingen.

Die „Vorsätze“, von denen ich spreche, sind Sätze, die vor allen Sätzen kommen. Diese Sätze berücksichtigst du, bevor du etwas in die Tat umsetzt. Du wirst feststellen, welche Macht in ihnen steckt. Sie schwingen bei jedem Gedanken mit! Mehr oder weniger. Bei manchen Sätzen wirst du immun sein. Bei anderen Sätzen wirst du sagen: „Erwischt! Das bin ja ich!“

Der erste Vorsatz heißt: „Es ist sicher!“ statt „Es ist nicht sicher!“

Was es damit auf sich hat, werde ich im nächsten Beitrag erklären. 

Freitag, 8. Januar 2016

Immer auf der falschen Party!


Du bist zu einer Party eingeladen. Und noch zu einer anderen Party. Dann hast du noch eine Alternative. Du entscheidest dich für die erste Party. Du kommst an und denkst: Ich habe einen Fehler gemacht! Die andere Party wäre viel besser gewesen.
Ich kenne diese Erfahrung noch aus meinen Jugendzeiten. Das Leben ist kurz. Ich habe so viele Möglichkeiten. Ich will mich nicht für eine entscheiden. Ich könnte doch in kurzer Zeit ganz viel machen. Zugleich stelle ich fest, dass ich immer auf der falschen Party bin. Ich stehe in der falschen Schlange am Supermarkt. Ich entscheide mich beim Lotto für die falschen Zahlen. Ich buche zu früh und überteuert meinen nächsten Urlaub. Die andere Ferienwohnung wäre viel besser gewesen.
Da führe ich nun ein Leben und wollte viel lieber ein ganz anderes haben. Immer auf der falschen Party! Da kommst du schnell in einen Mangel. Der falsche Beruf, das falsche Auto, die falschen Freunde!
Ja, es wird immer eine noch bessere Möglichkeit geben. Für alles! Aber könntest du die bessere Möglichkeit genießen wenn du sie hättest oder würdest du beim Besseren wieder zu etwas noch Besserem hinstreben?
Du kannst nichts falsch machen! Du bist auf der richtigen Party! Immer! Mach die Augen auf und genieße, nimm wahr, beobachte, sage Ja! Du hast die richtigen Freunde, denn du hast sie gewählt. Es ist dein Leben und es findet heute und es findet jetzt statt. Du bist immer auf der richtigen Party!

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Donnerstag, 7. Januar 2016

Der wahre Lohn eines guten Werkes liegt stets in diesem selbst. (Ägypten)



Die erste Einseitigkeit: Tue Gutes und rede darüber. Erst das darüber Reden macht die gute Tat wertvoll.

Die zweite Einseitigkeit: Erst wenn mein Werk gewürdigt wird, vielleicht sogar auch mit dem entsprechenden Lohn, erhält es seinen Wert.



Die erste Grundaussage: Ja, es ist wichtig, gute Taten ins Wort zu bringen, sie zu würdigen und entsprechend zu entlohnen.

Die zweite Grundaussage: Ja, im guten Werk selbst liegt der wahre Lohn.


Schlussfolgerung: Wenn du gute Werke schaffst mit dem „Lohn“ der inneren Freude, bist du nicht mehr abhängig vom „Lohn“, der von außen kommt. Der „Lohn“ von außen wird dann zu einer freiwilligen und zusätzlichen Gabe. Das ist dann das Tüpfelchen auf dem I und das Sahnehäubchen für deine Seele. 
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