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Sonntag, 24. Dezember 2017

Adventliches Abenteuer Nr. 24 Wenn du jenseits aller deiner Ziele bist...


Einige Tage vor dem Beginn der Adventszeit fiel mir ein, dass Advent und Adventure doch sehr ähnlich klingen. Advent heißt Ankunft und Adventure Abenteuer. Hat Advent etwas mit Abenteuer zu tun? Die meisten Menschen wünschen sich eher eine beschauliche Zeit mit Kerzenschein und Kaminwärme. Mal nicht hetzen. Zeit für sich haben. Nachdenken. Zur Ruhe kommen.

All das verspricht der Advent nicht. Er verspricht das Abenteuer. Er lädt dich ein, die Herausforderung anzunehmen und die Komfortzone zu verlassen. Hast du Lust auf ein Abenteuer? Ich lade dich ein!

Abenteuer Nr. 24: Wenn du jenseits aller deiner Ziele bist...

Wenn du ein Ziel vor Augen hast gibt es einen Impuls zu laufen. Dich zu bewegen. Du möchtest da hin. Du möchtest das Ziel erreichen und du hast eine Erwartung am Ziel. Du möchtest zum Beispiel nach Bethlehem um Liebe zu erfahren. Du möchtest harmonisch Weihnachten mit deiner Familie erleben und trägst in dir Wünsche, Hoffnungen und Befürchtungen. Mit den Zielen verknüpft sich der Wunsch von Erreichen, etwas finden, etwas bekommen. Und das macht dich abhängig. Dir fehlt ja etwas und du machst dich auf den Weg, um das Fehlende zu bekommen. Du bist also unterwegs mit einem Mangel. Mit einem „Fehlenden“, einem „Fehler“. Was ist, wenn deine Hoffnung sich nicht erfüllt? Wenn du enttäuscht wirst! Wenn alles anders kommt? Wenn das Ziel nicht das hergibt, was du dir gewünscht hast?

Du kannst dich jenseits aller deiner Ziele bewegen. Was liegt wohl hinter deinem Ziel? Der Ort hinter deinem Ziel ist selbst kein Ziel mehr. Es ist nur noch ein Ort. Ohne Namen. Ohne Bedeutung. Ohne Wunsch und Wille. Ohne Mangel und Bedürfnis. Lediglich ein Ort wie jeder andere Ort auf dieser Welt.
Jenseits aller Ziele gibt es nur noch den Ort. Wenn es nicht mehr auf den Ort ankommt, dann kannst du jeden Ort der Welt benutzen für das, was dich ausmacht. Der Ort, an dem du dich jetzt gerade aufhältst, ist der Ort. Ist damit auch das Ziel. Du entleerst dich aller Wünsche und Bedürfnisse. Allen Wollens und der Anstrengung. Du nimmst wahr, was jetzt ist in diesem Augenblick. Und wenn der 24. Dezember da ist, wie heute, dann bist du nicht an einem Ziel angekommen, der dich befriedigt oder enttäuscht. Du bist da und nimmst wahr. Du erlebst und spürst und bist da – mit ganzer Aufmerksamkeit, mit allen Sinnen. Mit totaler Präsenz. Jenseits aller Ziele hören die Anstrengung und das unbedingte Wollen auf. Und der Schmerz in der eigenen Weihnachtsfamilie, wenn etwas nicht so ist, wie es sein sollte. Nenne mir eine einzige total heile Familie auf dieser Welt! Du wirst keine finden. Es wird immer etwas fehlen. Etwas Kleines oder etwas Großes. Und auch das Kleine kann sich übermächtig anfühlen. Jenseits aller Ziele muss es nicht mehr heil sein. Dort gibt es die Akzeptanz, dass die Unvollkommenheit ein Bestandteil dieser Existenz ist. Und es gibt die Möglichkeit, diesen Mangel zu erforschen. Neugierig damit zu sein. „Abenteuerlustig.“
Die Christen erinnern sich ja gerade daran, dass Gott ein solcher Abenteuerlustiger ist. Wenn er es macht, warum nicht auch du und ich?

Samstag, 23. Dezember 2017

Adventliches Abenteuer Nr. 23 Wenn Bethlehem in dir stattfindet


Einige Tage vor dem Beginn der Adventszeit fiel mir ein, dass Advent und Adventure doch sehr ähnlich klingen. Advent heißt Ankunft und Adventure Abenteuer. Hat Advent etwas mit Abenteuer zu tun? Die meisten Menschen wünschen sich eher eine beschauliche Zeit mit Kerzenschein und Kaminwärme. Mal nicht hetzen. Zeit für sich haben. Nachdenken. Zur Ruhe kommen.

All das verspricht der Advent nicht. Er verspricht das Abenteuer. Er lädt dich ein, die Herausforderung anzunehmen und die Komfortzone zu verlassen. Hast du Lust auf ein Abenteuer? Ich lade dich ein!


Abenteuer Nr. 23 Wenn Bethlehem in dir stattfindet  

Gestern haben wir schon den Stall besucht und den Duft von Tieren und Menschen geschnuppert. Wir meinen ja oft, dass wir irgendwo hin müssten. Von Außen bekommen wir etwas. Beim Bäcker meine Brötchen. An der Tankstelle mein Benzin. Im Supermarkt meine Lebensmittel. Von der Geliebten die Zuwendung. Von der Mutter die Milch. Wir besuchen den Stall und sehen vor uns die göttliche Familie im Stall und hoffen auf etwas Licht für uns. Und um dieses Licht für uns zu bekommen machen wir uns auf den Weg. Das Licht kommt vom Stall. Und du glaubst, dass du diesen Stall besuchen musst, damit du das Licht bekommst. Du schaffst einen kausalen Zusammenhang. Du bekommst Weihnachten auch nur vom 24. bis 25. Dezember, oder?

Du kannst aber auch deine Augen schließen und mit deiner Aufmerksamkeit deinen Herzensraum besuchen. In dir findet Bethlehem statt. In jeder Sekunde deines Lebens. Es wird etwas geboren und es leuchtet etwas auf. Es pulsiert das Leben im Körper, im Geist und in der Seele. In dir gibt es einen riesigen Kosmos und den armen-reichen Stall von Bethlehem. In deinem inneren Bethlehem des Herzensraumes geschieht Verwandlung. Dort nimmst du auf und gibst weiter. Eine Quelle, die nie versiegt. Die mit deinem Atem pulsiert. Du kannst es in dir beobachten und zugleich sein. In dir leben Mutter, Vater und Kind. Du bist in Beziehung mit allem, was ist.  Du bist mütterlich, väterlich und kindlich zugleich. Du fühlst dich verbunden. Du wirst getragen und du trägst. In dir musst du kein Bethlehem besuchen. Du bist es selbst. Du bist Haus des Brotes. Du wirst genährt und du nährst. Bethlehem findet in dir statt – jetzt – und mit jedem neuen Atemzug.

Freitag, 22. Dezember 2017

Adventliches Abenteuer Nr. 22 Wenn der Stallgeruch dich belebt


Einige Tage vor dem Beginn der Adventszeit fiel mir ein, dass Advent und Adventure doch sehr ähnlich klingen. Advent heißt Ankunft und Adventure Abenteuer. Hat Advent etwas mit Abenteuer zu tun? Die meisten Menschen wünschen sich eher eine beschauliche Zeit mit Kerzenschein und Kaminwärme. Mal nicht hetzen. Zeit für sich haben. Nachdenken. Zur Ruhe kommen.

All das verspricht der Advent nicht. Er verspricht das Abenteuer. Er lädt dich ein, die Herausforderung anzunehmen und die Komfortzone zu verlassen. Hast du Lust auf ein Abenteuer? Ich lade dich ein!

Abenteuer Nr. 22: Wenn der Stallgeruch dich belebt


Wir kommen dem Weihnachtsfest schnell näher. Das Ziel ist schon im Visier. Der Stall zu Bethlehem. Im Stall wird es körperlich. Du riechst die Tiere. Ob Schweine, Pferde, Hühner oder Ziegen. Sie riechen alle unterschiedlich. Und sie erfüllen mit ihrem Geruch den ganzen Raum. Wenn du an einem Bauernhof vorbeifährst weißt du, welche Tiere dort leben. Wenn du dich in einem Stall aufhältst wird es absolut körperlich. Animalisch!

Und das bringt mich zur Frage, ob du in deinem eigenen Körper zu Hause bist. Fühlst du dich mit dir selber wohl? Kannst du dich riechen? Auch dann noch, wenn du verschwitzt bist? Wenn du mit schmutzigen Händen aus dem Garten kommst? Nimmst du dich wahr als Kind der Erde, des Lehmes? Oder doch eher als Kind des Himmels, als Engel? Am liebsten körperlos? Den Körper los?

Betritt den Stall von Bethlehem mit dem Geruch von Ochs und Esel und den Windeln des Kindes. Den Ausdünstungen von Maria, Josef, den Hirten und den Schafen. Tiere und Menschen dort sind ein total körperlicher Teil dieser Welt. Hier kannst du gut im eigenen Körper ankommen. Ja  zu dir sagen mit allem, was zu dir gehört. Dein schmales, spitzes oder breites und gutmütiges Gesicht. Deine Körperfülle und deine Schmächtigkeit. Deine Gebrechen und Zipperlein. Dein Schnupfen und deine Robustheit. Deine Hypersensibilität und Feinfühligkeit und deine groben und holzschnittartigen Bewegungen. Du betrittst den Stall und nimmst diesen Geruch in dich auf. Du sagst total Ja zu deinem körperlichen Leben hier und jetzt. Dein Körper ist das „Material“, mit dem du das Abenteuer leben angehst. Du hast kein anderes. Aber genau das, was du hast, steht dir zur Verfügung. Spürst du die Grenzen oder nutzt du deine Chancen? 

Donnerstag, 21. Dezember 2017

Adventliches Abenteuer Nr. 21: Wenn du wieder in der echten Wirklichkeit ankommst


Einige Tage vor dem Beginn der Adventszeit fiel mir ein, dass Advent und Adventure doch sehr ähnlich klingen. Advent heißt Ankunft und Adventure Abenteuer. Hat Advent etwas mit Abenteuer zu tun? Die meisten Menschen wünschen sich eher eine beschauliche Zeit mit Kerzenschein und Kaminwärme. Mal nicht hetzen. Zeit für sich haben. Nachdenken. Zur Ruhe kommen.

All das verspricht der Advent nicht. Er verspricht das Abenteuer. Er lädt dich ein, die Herausforderung anzunehmen und die Komfortzone zu verlassen. Hast du Lust auf ein Abenteuer? Ich lade dich ein!

Abenteuer Nr. 21: Wenn du wieder in der echten Wirklichkeit ankommst

Ich finde mich ein bei einer Tagung in einem Seminarhaus. Alle Räume sind unterschiedlich gestaltet und versprechen Inspiration. Meine Kleingruppe trifft sich in der Bibliothek. Bücher inspirieren! Wenn mir eine Idee fehlt, lese ich mich schlau. Ein Raum, angefüllt mit Wissen und Weisheit. Mit meiner Gruppe sitze ich in der Bibliothek, im Raum der Weisheit!
Leider entpuppt sich der Raum als Illusion. Die Bücher entpuppen sich als Tapetenmuster. Das realistische Regal verstärkt den Eindruck einer Bücherwand. Ein paar wenige ausrangierte Alibibücher machen mir deutlich: Hier ist alles fake! Kein Wissen im Raum vorhanden. Jetzt sitze ich in meinem Büro und schaue auf eine echte Bücherwand mit ganz echten Büchern und ich weiß, dass ich dort zu verschiedenen Themen etwas nachlesen kann. Meine Bücherwand hält, was sie verspricht. "Hier kannst du lesen und dein Wissen erweitern!"
Echte Bücher vermitteln echtes Wissen, wenn ich darin lese. Die virtuelle Bibliothek vermittelt mir ein virtuelles Gefühl einer virtuellen Weisheitsmöglichkeit. Mir läuft ein Schauder über den Rücken, dass wir uns immer mehr entfremden von ursprünglichen Dingen. Du kaufst Brot in einem Laden, wo viruelle Backdüfte verbreitet werden. Du sitzt in einem Raum mit Waldtapete und hast keine Ahnung mehr davon, wie es in einem echten Wald aussieht. Die Welt durchzieht sich mehr und mehr von Andeutung und Virtualität. Dein System kann irgendwann nicht mehr unterscheiden zwischen Schein und Wirklichkeit.
Aber ich kann eine Entscheidung treffen. Ich kann mich entscheiden für echte Bücher aus Papier und für Brot aus einem traditionellen Backofen. Ich kann in der Natur spazieren gehen und Körper, Geist und Seele auftanken. Zwischen Virtualität und Wirklichkeit liegt oft nur eine Tür, die ich öffnen muss.
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Mittwoch, 20. Dezember 2017

Adventliches Abenteuer Nr. 20: Wenn das Leben dich verlockt


Einige Tage vor dem Beginn der Adventszeit fiel mir ein, dass Advent und Adventure doch sehr ähnlich klingen. Advent heißt Ankunft und Adventure Abenteuer. Hat Advent etwas mit Abenteuer zu tun? Die meisten Menschen wünschen sich eher eine beschauliche Zeit mit Kerzenschein und Kaminwärme. Mal nicht hetzen. Zeit für sich haben. Nachdenken. Zur Ruhe kommen.

All das verspricht der Advent nicht. Er verspricht das Abenteuer. Er lädt dich ein, die Herausforderung anzunehmen und die Komfortzone zu verlassen. Hast du Lust auf ein Abenteuer? Ich lade dich ein!

Abenteuer Nr. 20: Wenn das Leben dich verlockt

In einem Bekleidungsgeschäft in Wien gab es einen riesigen Andrang. Ich schaute hinein und wunderte mich über all die vielen Menschen auf engem Raum. Das machte mich neugierig und ich betrat den Laden. Die Kleidung fand ich weder außergewöhnlich noch günstig.
Aber mir fiel der Spruch an der Wand auf: "Wenn Sie mögen was Sie hier sehen, werden Sie lieben was Sie oben erwartet." Vielleicht sollte ich motiviert werden, auch in das obere Stockwerk zu gehen. Ich soll auf keinen Fall das Geschäft verlassen ohne alles gesehen zu haben. Außerdem wird es eine Steigerung geben. Wie bei einer Fernseh-Show. Das Leben läuft auf einen Höhepunkt zu. Die Karten werden erst nach und nach offengelegt. Ich zeige nicht sofort alles, was ich habe. Im ersten Stock werde ich mögen was ich sehe. Aber im zweiten Stock wird das Mögen zum Lieben. Das ist ein Versprechen. Da gibt es eine Verheißung! Ich werde verlockt!
Ich bin natürlich nach oben gegangen. Ich wollte wissen, was sich dort befand. Leider wurde ich ernüchtert. Gleiches Konzept, ähnliche Kleidung! Für bestimmte Kundinnen aber bestimmt das Paradies.
Eigentlich ging es mir nur um das Muster. Das kommt mir so vertraut vor. Ich komme als Mensch auf diese Welt und staune. Ich mag, was ich sehe! Die Sonne, die Berge, das Meer, die Tiere und die Menschen! Ich mag wirklich ganz viel von dem, was ich sehe! Ich bin ganz oft sogar begeistert! Jetzt stelle ich mir ein Spruchband vor das am Himmel erscheint. Drauf steht: "Wenn Sie mögen, was Sie hier sehen, werden Sie lieben was Sie oben erwartet!" Das könnte mir doch große Lust auf den Himmel machen oder auf das Leben nach diesem Leben. Ich mag das Leben auf dieser Welt. Wenn ich das Leben hier und jetzt mag, dann werde ich das Leben nach dem Leben auch mögen. Das Leben jetzt scheint nur ein Vorgeschmack zu sein auf die Zukunft!
Der Koch bringt mir eine kleine Kostprobe seiner Kunst. "Nur mal zum probieren!" Ich weiß schon! Wenn mir diese kleine Probe schmeckt, wie wird mir dann das ganze Menü schmecken? Paradiesisch!
Der Spruch an der Wand sagt mir: Das Leben ist eine einzige Verlockung. Immer gibt es etwas, das dich einlädt! Es gibt immer etwas Interessantes zu sehen, zu hören, zu fühlen und zu spüren. Was wird mich noch heute erwarten?!
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Dienstag, 19. Dezember 2017

Adventliches Abenteuer Nr. 19 Wenn es nur noch himmlische Schwestern und Brüder gibt


Einige Tage vor dem Beginn der Adventszeit fiel mir ein, dass Advent und Adventure doch sehr ähnlich klingen. Advent heißt Ankunft und Adventure Abenteuer. Hat Advent etwas mit Abenteuer zu tun? Die meisten Menschen wünschen sich eher eine beschauliche Zeit mit Kerzenschein und Kaminwärme. Mal nicht hetzen. Zeit für sich haben. Nachdenken. Zur Ruhe kommen.

All das verspricht der Advent nicht. Er verspricht das Abenteuer. Er lädt dich ein, die Herausforderung anzunehmen und die Komfortzone zu verlassen. Hast du Lust auf ein Abenteuer? Ich lade dich ein!

Abenteuer Nr. 19: Wenn es nur noch himmlische Schwestern und Brüder gibt

In einer Buchhandlung sehe ich ein paar "Engel" stehen. Eine "Schwester" sitzt entspannt auf ihrem Stuhl und schaut sich freundlich um. Eine andere andere "Schwester" zeigt in den Himmel nach dem Motto: "Von da komme ich her!" oder "Schau, da geht es hin!" oder "Schau mal da hoch!"
Ich schaue die "himmlischen Schwestern" an und ich freue mich. Herrlich! Wie sie so einfach nur da sind. Freu dich einfach! Die Flügel weisen darauf hin, dass da an der Tradition der Engel angeknüpft wird. Immerhin sind die Flügel aus Gold. Der Rest jedoch ist bunt und die Wangen leuchten rot.
Vielleicht sind diese Figuren die "himmlischen Schwestern" der Engel und der Menschen zugleich.
Ich wünsche dir eine "himmlische Schwester" an deiner Seite, die strahlt, die mit den Füßen wippt und die Leichtigkeit in dein Leben bringt. Eine himmlisch-irdische Schwester mit dem Herzen am richtigen Platz, mit hoher Sternenqualität im Sinne von Anbindung an die "obere Welt".
So eine Pippi Langstrumpf a la widde widde wit! Ein wenig Nonsens! Ein wenig Ausbrechen und Querdenken! Ein wenig so, dass nichts zusammenpasst, aber total stimmig ist. In dir selber steckt ein kleines Kind, ein Junge oder/und ein Mädchen, das diese Qualitäten besitzt.
Dieses Kind wurde dir im Laufe der Entwicklung zum Erwachsenen abtrainiert.  Oder springst du heute noch in Pfützen, isst Eis bis du Bauchweh bekommst. Grinst fremde Menschen auf der Straße an und bohrst in der Nase, wenn dir danach ist... Welche dieser Qualitäten schlummern noch in dir.
Ich stelle mich vor diesen "himmlischen Schwestern" hin und spüre den Schalk im Nacken. Diese Engel stehen in einer Buchhandlung und flüstern mir ins Ohr: "Nimm ein Buch aus dem Regal und mach einfach ein Eselsohr dran! Nimm ein Notitzblatt und schreibe darauf: Du bist ein Schatz. Dann legst du diesen Zettel in irgendein Buch und freust dich einen Ast ab, wenn er von einem Leser entdeckt wird." Diese himmlischen Schwestern! Wenn ich jetzt nicht gehe, dann mache ich das doch tatsächlich! Es soll übrigens auch himmlische Brüder geben!
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Montag, 18. Dezember 2017

Adventliches Abenteuer Nr. 18: Wenn im Gefühl der Dankbarkeit Worte überflüssig werden


Einige Tage vor dem Beginn der Adventszeit fiel mir ein, dass Advent und Adventure doch sehr ähnlich klingen. Advent heißt Ankunft und Adventure Abenteuer. Hat Advent etwas mit Abenteuer zu tun? Die meisten Menschen wünschen sich eher eine beschauliche Zeit mit Kerzenschein und Kaminwärme. Mal nicht hetzen. Zeit für sich haben. Nachdenken. Zur Ruhe kommen.

All das verspricht der Advent nicht. Er verspricht das Abenteuer. Er lädt dich ein, die Herausforderung anzunehmen und die Komfortzone zu verlassen. Hast du Lust auf ein Abenteuer? Ich lade dich ein!

Abenteuer Nr. 18: Wenn im Gefühl der Dankbarkeit Worte überflüssig werden

Nicht dafür!
War doch selbstverständlich!
War doch nur eine Kleinigkeit!

Eine Hand wäscht die andere!
Wofür?
Lass gut sein!

Hätte ich auch für dich gemacht!
Du musst mir nicht danken!
Ist schon in Ordnung!
Mach keine große Sache daraus!

Gerne!

Diese Sätze sind dir bestimmt geläufig, oder? Wie reagierst du in der Regel, wenn sich jemand bei dir bedankt? Welchen Satz bevorzugst du?
Oder gehörst du vielleicht zu denen, die geschickt Situationen vermeiden, in denen man sich bedanken  müsste? Darum tust du im Vorfeld alles für deine Unabhängigkeit. Du kannst alles, kaufst dir alles vom eigenen Geld und kannst dir inzwischen alles leisten und brauchst niemanden mehr zu fragen! Beim Wort „Danken“ schwingt eine Fülle von nicht immer angenehmen Ge-„danken“ mit.
Zugleich ist der Oktober mit den Erntefesten dem Danken gewidmet. Mit dem Danken verbindet jeder so seine eigene manchmal auch traumatische Kindheitsgeschichte. Ich erinnere mich ungern an frühere Besuche der Verwandtschaft. Die Tante brachte uns fünf Kindern eine Tafel Schokolade mit. Meine Gedanken fingen sofort an zu kreisen. Diese Schokolade mag keiner von uns! Und außerdem - wie soll man 24 Stücke auf fünf Kinder verteilen? Wer verzichtet heute? Während ich mit diesen Überlegungen beschäftigt war, kam garantiert von den Eltern der Erziehungs- und Killerspruch: „Und?! Was sagt man, wenn man etwas geschenkt bekommt?!“ Ohne weiteres Nachdenken kam der Dank dann pro forma und anerzogen.
Doch der Dank ist kein Wort und entsteht nicht im Kopf. Der Dank kommt aus dem Herzen. Zum Danke sagen gehört unbedingt das dazugehörige Empfinden. Sonst wirkt der Dank schal und gezwungen.
Ich möchte mit dir noch einen Schritt weitergehen. Wenn du etwas von jemandem bekommst, entsteht schnell der Eindruck, dass du damit etwas schuldest, etwas wieder gutmachen und etwas zurückgeben musst. Nicht umsonst entstehen so die Kreisläufe von Besuchen und Gegenbesuchen, von Weihnachts- und Geburtstagsgeschenken im Modus: Da komm ich nie wieder raus! Auch die Wirtschaft arbeitet mit diesen Gesetzen. Am Käsestand darfst du ein Stück Käse probieren (geschenkt!). Dafür kaufst du dann zum Ausgleich irgendetwas ein. Die Eltern schenken dir das Leben und du musst im Laufe der Zeit für den Ausgleich sorgen, indem du im Alter für sie sorgst.
Wenn du „Danke“ sagst, dann nimmst du von jemandem etwas als unverdientes Geschenk an, das dir bislang nicht gehörte. Quasi automatisch entsteht in dir das Gefühl: Ich muss es wieder gut machen. Ich muss für den Ausgleich sorgen. Ich bringe mich in eine Schuld. Dieses Gefühl möchte ich auf jeden Fall verhindern. Ich reduziere es auf ein Minimum, dass mir jemand etwas schenkt. Lieber schenke ich selber und sorge dafür, dass andere mir etwas schuldig sind.
Vielleicht findest du meine Gedanken geschraubt und du gehörst eher zu den Menschen, die sich ganz einfach nur freuen. Du gehörst zu denen, die gerne etwas annehmen und verschenken. Du machst das alles ohne Hintergedanken oder Befürchtungen. Herzlichen Glückwunsch! Du bist schon an der Schwelle des Paradieses angekommen!
Ich glaube, dass wir Menschen uns immer im Kreislauf befinden von „Geben“ und „Nehmen“. Wir können es gar nicht verhindern. Niemand ist eine Insel und kann für sich allein existieren. Es wäre gut, wenn wir das „Geben und Nehmen“ herauskatapultieren aus dem Schuldgedankenkreislauf. Stattdessen möchte ich dich einladen, es auf die Beziehungsebene zu heben. Du beschenkst mich und ich beschenke dich als Ausdruck unserer Verbindung und als Bekräftigung unserer Freundschaft.
Zugleich ist es hilfreich, sich vorzustellen, dass wir als Menschen alle  ausnahmslos abhängig sind. Wir brauchten Eltern, um auf diese Welt zu gelangen. Wir benötigen Nahrungsmittel, Wärme und Zuwendung. Wir sind durch und durch bedürftig, mal mehr, mal weniger. Erkenne es und stehe dazu! Gott sei Dank sind wir in unserer Bedürftigkeit an eine unerschöpfliche und geschenkte Quelle angebunden, die wir Gott nennen. Sein Geschenk des Lebens ist der Ausdruck seiner Liebe. Im Psalm 100 wird dies deutlich.

Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde! / Dient dem Herrn mit Freude! Kommt vor sein Antlitz mit Jubel!
Erkennt: Der Herr allein ist Gott. / Er hat uns geschaffen, wir sind sein Eigentum, sein Volk und die Herde seiner Weide.
Tretet mit Dank durch seine Tore ein! / Kommt mit Lobgesang in die Vorhöfe seines Tempels! Dankt ihm, preist seinen Namen!
Denn der Herr ist gütig, / ewig währt seine Huld, von Geschlecht zu Geschlecht seine Treue.
Nicht zuletzt geht es darum, in das Mitschwingen mit der gesamten Schöpfung zu gelangen. Wenn dein Herz schwingt im Glücksgefühl, wenn dein Körper tanzt, wenn deine Seele „Ja!“ jubiliert, dann ist das die „gelebte Dankbarkeit“ jenseits von jedem moralischen Druck des Danke sagen müssen. 
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Sonntag, 17. Dezember 2017

Adventliches Abenteuer Nr. 17: Wenn du einfach loslassen kannst


Einige Tage vor dem Beginn der Adventszeit fiel mir ein, dass Advent und Adventure doch sehr ähnlich klingen. Advent heißt Ankunft und Adventure Abenteuer. Hat Advent etwas mit Abenteuer zu tun? Die meisten Menschen wünschen sich eher eine beschauliche Zeit mit Kerzenschein und Kaminwärme. Mal nicht hetzen. Zeit für sich haben. Nachdenken. Zur Ruhe kommen.

All das verspricht der Advent nicht. Er verspricht das Abenteuer. Er lädt dich ein, die Herausforderung anzunehmen und die Komfortzone zu verlassen. Hast du Lust auf ein Abenteuer? Ich lade dich ein!

Abenteuer Nr. 17: Wenn du einfach loslassen kannst
Gehörst du auch zu den Sammlern? Du kannst materielle Gegenstände sammeln wie DVD's, Porzellan oder Briefmarken. Du hast Freude daran und die Dinge sind für dich wertvoll, meistens jedenfalls. Du kannst aber auch im innere Werte sammeln wie Gedanken, Erkenntnisse, Vorwürfe oder unzufrieden stimmende Erinnerungen. Manches bereichert dich und manches wird dich belasten. Hast du einmal daran gedacht, dass du auch etwas loslassen könntest? Nicht jede belastende Erinnerung musst du festhalten. Nicht jede Kränkung muss ständig dein Bewusstsein besetzen. Manchmal merkst du gar nicht, wie das Festhalten dich verkrampfen lässt. Dann sagt dir auf einmal deine Familie: "Hey, was ist mit dir los? Du bist so komisch! Du meckerst den ganzen Tag nur herum und nichts kann man dir richtig machen."  Spätestens dann könnte dir klar werden, dass du da eine Last mit dir herumschleppst. Spür einmal nach, wo du gerade jetzt in diesem Augenblick verkrampfst und festhältst. Ich wünsche dir, dass du heute mit einem großen Gefühl der Erleichterung etwas von deinen inneren und äußeren Sammlungen los lassen kannst und Platz findest für das Neue!
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Samstag, 16. Dezember 2017

Adventliches Abenteuer Nr. 16: Wenn du von innen leuchtest


Einige Tage vor dem Beginn der Adventszeit fiel mir ein, dass Advent und Adventure doch sehr ähnlich klingen. Advent heißt Ankunft und Adventure Abenteuer. Hat Advent etwas mit Abenteuer zu tun? Die meisten Menschen wünschen sich eher eine beschauliche Zeit mit Kerzenschein und Kaminwärme. Mal nicht hetzen. Zeit für sich haben. Nachdenken. Zur Ruhe kommen.

All das verspricht der Advent nicht. Er verspricht das Abenteuer. Er lädt dich ein, die Herausforderung anzunehmen und die Komfortzone zu verlassen. Hast du Lust auf ein Abenteuer? Ich lade dich ein!

Abenteuer Nr. 1: Wenn du von innen leuchtest

Im Advent zünden wir häufiger als sonst Kerzen an und machen es uns gemütlich mit dem flackernden Licht. Das Licht erleuchtet die dunkle Nacht. Oft achten wir nur auf das Licht im Außen. Wir nehmen die Sonne, den Mond, die Sterne wahr. Wir verlassen uns auf das von Menschen geschaffene Licht für die Stunden der Nacht.
Du selbst kannst aber auch von innen her leuchten. Wenn du dich über etwas freust, dann strahlt es durch dich hindurch nach außen. Dieses innere Licht wirkt heilsam für dich und für die Menschen in deinem Umfeld. Schau nach innen und nimm wahr, was da leuchtet oder ins Licht kommen möchte. Ich wünsche dir einen Tag voller Licht und Wärme!
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Freitag, 15. Dezember 2017

Adventliches Abenteuer Nr. 15: Wenn du in das Betriebssystem Lebensfreude wechselst


Einige Tage vor dem Beginn der Adventszeit fiel mir ein, dass Advent und Adventure doch sehr ähnlich klingen. Advent heißt Ankunft und Adventure Abenteuer. Hat Advent etwas mit Abenteuer zu tun? Die meisten Menschen wünschen sich eher eine beschauliche Zeit mit Kerzenschein und Kaminwärme. Mal nicht hetzen. Zeit für sich haben. Nachdenken. Zur Ruhe kommen.

All das verspricht der Advent nicht. Er verspricht das Abenteuer. Er lädt dich ein, die Herausforderung anzunehmen und die Komfortzone zu verlassen. Hast du Lust auf ein Abenteuer? Ich lade dich ein!

Abenteuer Nr. 15:  Wenn du in das Betriebssystem Lebensfreude wechselst


Wie tiefenentspannt und vertrauensvoll erfährst du deinen Alltag? Stehst du am Morgen auf und begrüßt den Tag mit unbändiger kindlicher Vorfreude und Neugier? Wie viele Stunden hält dann dieses Lebensgefühl an? Befindest du dich dauerhaft im Betriebssystem Lebensfreude? Wenn du aus vollem Herzen ja sagen würdest käme dieses einem Wunder gleich. Wahrscheinlich bist du wie ich geprägt von einem älteren Betriebssystem.
Meine Eltern und Großeltern erlebten ein oder zwei Weltkriege. Sie waren tief traumatisiert und hatten nie die Möglichkeit, ihre Erlebnisse therapeutisch aufzuarbeiten. Aufräumen, aufbauen, Arbeit suchen, Familie gründen. Keine Zeit zum trauern und verarbeiten von alten Geschichten.
Um weiterleben zu können mussten sie ihre Erlebnisse irgendwie verdrängen. Ich erinnere mich noch daran, dass meine Mutter zusammenzuckte, wenn die Tiefflieger ihre Manöver probten oder wenn Fremde an der Tür klingelten. Sofort wie auf Knopfdruck aktivierten sich ihre Kriegsbilder. Das mit dem Verdrängen funktionierte nur dann, wenn es keinen Stress gab.   
In der Atmosphäre der Nachkriegsangst wurden wir gezeugt und ins Leben „geworfen“. Die Botschaft hieß: „Das Leben ist immer gefährdet. Der Feind lauert vor der Tür. Schon morgen kannst du tot sein. Der Mensch ist dem Menschen ein Feind!“ Nach außen war alles in Ordnung! Es gab genug zu essen, ein Dach über dem Kopf. Weit und breit kein Feind in Sicht. Das ganze Land im Aufbau. Zwischen meiner Geburt und dem Krieg lagen immerhin schon 16 Aufbaujahre.
Aber was sind 16 Jahre für eine ganze traumatisierte Gesellschaft? Trotz äußerer Sicherheit lief im Inneren meistens unbewusst das Betriebssystem Angst. Unsere Generation hat die Angst der Eltern mit der Muttermilch aufgenommen ohne dass wir es bewusst erkennen konnten.
Unsere Elterngeneration stirbt jetzt aus. So nach und nach ist keiner mehr von den Traumatisierten da. Richtig? Unsere Elterngeneration stirbt und hinterlässt uns das Betriebssystem Angst. Und wir haben es unbewusst übernommen. Unser Körpersystem ist auf Angriff und Gefahr ausgerichtet.
Wir lesen die Zeitung und schauen die Nachrichten in der Hoffnung, dass die Welt auch morgen noch steht. Gibt es Anzeichen für Terror? Wirtschaftskrise? Untergang? Verschwörung? Können wir es aushalten, dass es jetzt mal eben keine Regierung gibt?
Wenn ich die Nachrichten höre, läuft im Hintergrund das Betriebssystem Angst. Ein Terrorangriff wurde geplant, aber die Polizei konnte es verhindern! Die Welt rast der Klimakatastrophe entgegen! Wie gebannt schauen wir hypnotisiert auf den Präsidenten der USA, welchen Dominostein er jetzt wieder umstößt und ob irgendjemand ihn noch bremsen kann.
Wenn wir in einem Angstszenario jeden Tag leben, dann macht das was mit uns. Mit unserem Körper, mit unserem Geist, mit unserer Seele. Wir sind vollgepumpt mit Adrenalin und Kortisol und verlernen mehr und mehr, uns zu entspannen. Wir versuchen es, ab und zu mal runter zu kommen. Aber das ändert nicht unser Betriebssystem. Ständig wittere ich eine nächste Gefahr.
Natürlich ist die Erde kein Paradies! Es gibt Vulkanausbrüche, Überschwemmungen, Krankheiten und Gewalt. Es gehört zum Dasein dazu. Auch die Unsicherheit, ob ich morgen noch leben werde. Darum ist es gut, dass uns für diese Zwecke das Betriebssystem Angst zur Verfügung steht.
Mir geht es eher darum, dass wir automatisiert reagieren und dafür keine Bewusstheit haben. Es ist uns in Fleisch und Blut übergegangen. Es ist unser bevorzugtes und fast ausschließliches Betriebssystem. Es pulsiert wie selbstverständlich in unseren Adern und wird täglich geschürt durch die Medien.
Ich möchte dich einladen, dass du dich im Advent einmal besuchst. Überprüfe mal dein Betriebssystem. Lebst du mit einer latent vorhandenen ganz diffusen und tief sitzenden Angst? Du stehst am Morgen vor deinem Auto und hoffst, dass es noch anspringt? Du schlägst die Zeitung auf und überfliegst die Seiten, ob eine Bedrohung in der Luft liegt? Du kommst am Arbeitsplatz an und wartest auf irgendeine Hiobsbotschaft? Dich begleitet ein immer wiederkehrender Gedanke wie: „Hoffentlich ist nichts schlimmes passiert!“?
Vielleicht gibt es in deinem Verstand nicht einmal Gründe, die du benennen kannst, sondern eher ein Gefühl, eine Art „zelluläres Unwohlsein“. Eine schleichende chronische Ahnung.
Herzlichen Glückwunsch, wenn dir dieses Gefühl völlig fremd ist. Wenn du beim Lesen meiner Zeilen den Kopf schüttelst und dich nicht angesprochen fühlst. Dann lebst du vielleicht schon in der neuen Wirklichkeit oder in dem Betriebssystem, das ich dir empfehlen möchte. Das Betriebssystem der Lebensfreude.
Stell dir mal im Geist eine Skala vor von 1 bis 10. Die Zahl 10 wäre die pure Lebensfreude, kurz vor der Explosion und 1 wäre kurz vor dem Abrutschen in die Angst. Wo schätzt du dich selbst ein? Wie viele Stunden am Tag oder Wochen im Jahr lebst du in welchem Modus?
Wenn ich mein Leben der letzten fünfzig Jahre betrachte dann stelle ich fest: Ich hatte jeden Tag mehr als genug zu essen. Ich hatte immer ein Dach über dem Kopf. Es gab immer Menschen an meiner Seite, die mich mochten und denen ich vertraute. Es war nie wirklich knapp. Es gab immer genug! Eigentlich müsste mein Köpersystem voller lebensbejahender Hormone sein. Ein Überfluss an Serotonin, Oxytocin und Dopamin. Infolgedessen müsste ich kerngesund sein.
Mein Verstand sagt mir, dass alles in Ordnung ist. Mein Gefühl sagt mir: „Trau dem Braten nicht!“ Wenn ich tief in mir hineinschaue, dann nehme ich wahr, dass ich in beiden Betriebssystemen lebe. Das Angstsystem wirkt aber stärker und automatisierter. Das Grundgefühl von Lebensfreude und Vertrauen ist das Ergebnis von Bewusstwerdung, Entwicklung und Arbeit.
Wie mag es sich wohl anfühlen, wenn das Verhältnis umgekehrt wäre? Ich schaue mir Berichte von Völkern an, die noch im Einklang mit der Natur leben und sehe den Unterschied zu mir. Ich schaue in deren Gesichtern und entdecke unbändige kindliche Freude. Wie machen die das bloß? Was machen die anders als ich? Unverdientes Geschenk? Gnade? Wurden sie hineingeboren in eine heilere Welt ohne zerstörerische Medien und krank machender Zivilisation?
Es ist müßig, darüber zu spekulieren. Ich plädiere einfach für eine Intensivierung des Betriebssystems Lebensfreude. Ich gehe mit meiner Aufmerksamkeit weg vom Mangel und hin zu dem, was mich stärkt. Und dazu lade ich dich ein in den Wochen des Adventes. Und darüber hinaus. Ich finde, es ist ein Lebensprogramm.
Ich denke jetzt gerade an dich und fühle mich verbunden mit dir, wenn ich diese Zeilen schreibe. Ich sitze hier und neben mir steht eine Tasse mit duftendem Kaffee. Es ist hell genug, dass ich alles sehen kann. Meine Finger bewegen sich über die Tastatur und betanzen die Buchstaben. Auf der Straße pulsiert der Verkehr und meine Gedanken gehen hin zu einem Rezept von selbstgebackenem Elisenlebkuchen. Mein Herz hüpft voller Freude und ruft: „Ja!“ „Mehr davon!“ „Nicht damit aufhören!“ In meiner Phantasie sehe ich mich als kleinen Jungen mit meinem Vater, der mit mir Flugzeug spielt und mich durch die Gegend schleudert. Seine starken Hände halten mich fest.
Mehr von diesen Gedanken. Mehr von diesem Lebensgefühl. Was kann ich gut? Wen und was liebe ich? Wofür danke ich? Welche Menschen mögen mich? Und welche mag ich? Und wenn meine Phantasien zu den dunklen Ereignissen des Tages gehen dann merke ich, wie ich wieder das Betriebssystem wechsle. Zurück zur vertrauten Angst. Aber ich treffe eine Entscheidung. Ich kann wechseln von dem einen hin zum anderen Betriebssystem. Der Automatismus hört auf!
Die Worte von Jesus klingen in meinem Ohr: „Hab keine Angst! Vertraue auf Gott und vertraue mir!“ Ich wünsche dir reiche Erfahrungen mit dem Betriebssystem Lebensfreude!
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Donnerstag, 14. Dezember 2017

Adventliches Abenteuer Nr. 14 Wenn du einfach nur bist


Einige Tage vor dem Beginn der Adventszeit fiel mir ein, dass Advent und Adventure doch sehr ähnlich klingen. Advent heißt Ankunft und Adventure Abenteuer. Hat Advent etwas mit Abenteuer zu tun? Die meisten Menschen wünschen sich eher eine beschauliche Zeit mit Kerzenschein und Kaminwärme. Mal nicht hetzen. Zeit für sich haben. Nachdenken. Zur Ruhe kommen.

All das verspricht der Advent nicht. Er verspricht das Abenteuer. Er lädt dich ein, die Herausforderung anzunehmen und die Komfortzone zu verlassen. Hast du Lust auf ein Abenteuer? Ich lade dich ein!

Abenteuer Nr. 14: Wenn du einfach nur bist

Wenn du etwas haben möchtest bist du abhängig von dieser Habe. Diese Habe existiert ja außerhalb deiner selbst. Du siehst einen Pullover und möchtest ihn haben. Im Moment gehört er dir noch nicht. Du kaufst ihn und dann besitzt und ihn und du verbindest mit diesem Moment das Entstehen von Glück. Dann stellst du nach wenigen Tagen fest, dass dieser Glückszustand kleiner wird. Du brauchst wieder ein neues Teil um Freude zu erleben.
Wenn du aber etwas findest, was zu dir gehört und was in dir ist, bist du nicht mehr abhängig. Du bist kein Bettler mehr. Du suchst nicht mehr im Außen. Wenn dein Herz voller Liebe ist muss es keine „Liebe“ mehr von außen zuführen. Wenn du im Sein bist, dann kannst du die „Außendinge“ genießen ohne sie haben zu müssen. Wenn du dir „herzensreich“ vorkommst und erlebst, wirst du unabhängig.
Darin besteht die Kunst, immer „herzensreicher“ zu werden. Und wie wird ein Mensch herzensreich? Indem er lernt, dass er eingebunden ist im Meer der Liebe. Wie ein Fisch im Wasser das Wasser nicht als Wasser wahrnimmt und dennoch darin zu Hause ist. So ist es für den Menschen wichtig, das Bewusstsein zu entwickeln, im Meer der Liebe zu schwimmen, die immer und unendlich Nachschub bekommt. Das Haben versiegt irgendwann, die Liebe dagegen wächst. Du kaufst nicht Liebe, du bist Liebe. Lieben ist deine natürliche Wesensbestimmung.
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Mittwoch, 13. Dezember 2017

Adventliches Abenteuer Nr. 13: Wenn du die Stille hören kannst


Einige Tage vor dem Beginn der Adventszeit fiel mir ein, dass Advent und Adventure doch sehr ähnlich klingen. Advent heißt Ankunft und Adventure Abenteuer. Hat Advent etwas mit Abenteuer zu tun? Die meisten Menschen wünschen sich eher eine beschauliche Zeit mit Kerzenschein und Kaminwärme. Mal nicht hetzen. Zeit für sich haben. Nachdenken. Zur Ruhe kommen.

All das verspricht der Advent nicht. Er verspricht das Abenteuer. Er lädt dich ein, die Herausforderung anzunehmen und die Komfortzone zu verlassen. Hast du Lust auf ein Abenteuer? Ich lade dich ein!

Abenteuer Nr. 13: Wenn du die Stille hören kannst

Wenn du laut sprichst, dann hörst du nur deine eigenen Laute im Ohr und die Umgebungsgeräusche treten zurück. Wenn du schreist, kannst du alle anderen übertönen. Wenn du dich auf einen Wettkampf einlassen würdest, wärest du wahrscheinlich dennoch häufig der Verlierer. Der Presslufthammer, das Flugzeug, Sirenengeheul...
Was geschieht jedoch, wenn du nicht sprichst, wenn du schweigst. Dann nimmst du die Geräusche um dich herum viel deutlicher wahr. Und jetzt kannst du eine interessante Beobachtung machen. Wenn du in Gedanken versunken bist, also „laut“ denkst, kannst du auch nicht viel vom Außen her mitbekommen. Es gibt zwar Geräusche, aber die rauschen an dir vorbei. Jemand spricht dich an und erlebt dich abwesend wie in Trance. Dann gibt es noch einen weiteren qualitativen Schritt. Auch die Gedanken können aufhören. Und erst, wenn die Gedanken still werden, hörst du plötzlich etwas ganz unerwartet und ungewohnt Neues.
Es gibt die äußere Stille und das Erleben der inneren Stille. Die innere Stille hat eine besondere Qualität. Diese innere Stille ist die Quelle der Intuition. Da werden die neuen und unverbrauchten Ideen geboren. Im „Nichts“ ist das „Alles“ enthalten. Um in diese Erfahrung zu kommen musst du einen wichtigen Schritt machen: Halt an! Geh von der Aufmerksamkeit des Außen in die Aufmerksamkeit nach Innen. Geh heraus aus all deinen Gedanken und erlerne die Kunst des „Nichtdenkens“, „der Achtsamkeit“ und des „nichts Erwarten.“ Und - je stiller du innerlich wirst, desto mehr wirst du hören.  
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Dienstag, 12. Dezember 2017

Adventliches Abenteuer Nr. 12: Wenn du ein Kind Gottes bist


Einige Tage vor dem Beginn der Adventszeit fiel mir ein, dass Advent und Adventure doch sehr ähnlich klingen. Advent heißt Ankunft und Adventure Abenteuer. Hat Advent etwas mit Abenteuer zu tun? Die meisten Menschen wünschen sich eher eine beschauliche Zeit mit Kerzenschein und Kaminwärme. Mal nicht hetzen. Zeit für sich haben. Nachdenken. Zur Ruhe kommen.

All das verspricht der Advent nicht. Er verspricht das Abenteuer. Er lädt dich ein, die Herausforderung anzunehmen und die Komfortzone zu verlassen. Hast du Lust auf ein Abenteuer? Ich lade dich ein!

Abenteuer Nr. 12: Wenn du im Advent keine Kerzen mehr brauchst

Hast du das auch einmal gedacht: Ich bin ein Findelkind? Ich bin gar nicht der Sohn oder die Tochter meiner Eltern! Ich bin so anders als die! Ich bin bestimmt adoptiert. Das kann gar nicht anders sein. Solche Gedanken tauchen vor allem dann auf, wenn du dich so unverstanden fühlst. Du hast einen Wunsch oder ein Bedürfnis. Du möchtest länger aufbleiben, später nach Hause kommen, ein zusätzliches Eis oder irgendeinen anderen Wunsch. Deine Eltern wehren deine Wünsche unfreundlich ab: "Das geht so nicht!" "Was stellst du dir vor?" "Wer soll das alles bezahlen!" "Werde erst einmal groß!" Sie sagen lauter Dinge, die du als Kind überhaupt nicht verstehst.
Vielleicht lachen deine Eltern dich sogar aus. "Du bist doch schon groß!" "Du bist noch so klein!" Und wieder verstehst du nicht, was deine Eltern damit meinen. Du fühlst nur die Ablehnung und es kommen Ärger, Wut und Trauer hoch. Du möchtest weinen aber es lohnt sich nicht, weil es keine Schulter gibt an der du dich ausweinen kannst. Was machst du? Du kriechst unter deine Bettdecke und weinst still deine einsamen Tränen. Die Folgen? Du denkst, du seist ein Findelkind.
Echte Eltern würden nicht solche Sachen sagen und so schreckliche Dinge von dir erwarten. Das machen Fremde. Echte Eltern lieben dich ohne wenn und aber! In dir wächst die Überzeugung: Deine echten Eltern sind ganz andere Menschen. Du flüchtest dich in einen Traum von ganz lieben Eltern, die ganz viel Verständnis für dich haben. Das ist dann dein Trost!
Aber du wachst auf und das Leben geht weiter. Du siehst deine Eltern und sie sind wieder gut zu dir. Die Geschichte von gestern ist vergessen. Vergessen? Mitnichten! Bei deinen Eltern bestimmt! Aber bei dir nicht. Diese Erfahrung von Zurückweisung und Ablehnung brennt sich in deine Seele ein. Und du fasst einen Entschluss: "Wenn ich einmal erwachsen bin, dann werde ich meine Kinder lieben so wie sie sind." Oh je! Aus Erfahrung weiß ich, dass das auch nicht gut geht. Was kann da entlasten?
Giovanni Papini meint, dass wir Menschen keine Findelkinder sind, sondern einen Vater haben, der sich Gott nennt. Wir könnten genausogut oder besser auch Mutter sagen. Es existiert also eine "göttliche Elternschaft". Und das ist gut so!
Deine leiblichen Eltern werden dadurch entlastet. Sie können und wollen nicht alles für dich sein. Sie sind Menschen mit Fehlern und Schwächen. Und sie können sehr mittelmäßige Eltern sein. Zum Glück gibt es so etwas wie eine göttliche Rückversicherung. Deine Quelle und dein Ursprung liegt in Gott. Und das ist etwas völlig Heiles und Ganzes. Wenn du dich an diesen Ursprung zurückerinnerst kannst du deine leiblichen Eltern loslassen und deinen eigenen Weg gehen.
Der Impuls für den Tag: Erinnerst du dich an solche "Findelkinderphasen" in deinem Leben? Wie sind sie noch in dir wirksam und was hast du schon überwunden und verarbeitet?
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Montag, 11. Dezember 2017

Adventliches Abenteuer Nr. 11: Wenn du bei Schlagermusik und Straßenverkehr meditieren kannst


Einige Tage vor dem Beginn der Adventszeit fiel mir ein, dass Advent und Adventure doch sehr ähnlich klingen. Advent heißt Ankunft und Adventure Abenteuer. Hat Advent etwas mit Abenteuer zu tun? Die meisten Menschen wünschen sich eher eine beschauliche Zeit mit Kerzenschein und Kaminwärme. Mal nicht hetzen. Zeit für sich haben. Nachdenken. Zur Ruhe kommen.

All das verspricht der Advent nicht. Er verspricht das Abenteuer. Er lädt dich ein, die Herausforderung anzunehmen und die Komfortzone zu verlassen. Hast du Lust auf ein Abenteuer? Ich lade dich ein!

Abenteuer Nr. 11: Wenn du bei Schlagermusik und Straßenverkehr meditieren kannst
Wir brauchen jeden Tag eine Zeit, in der wir herunterfahren können wie bei einem Computer. Du hältst für einen Moment an, sagst Stopp und unterbrichst deinen Alltag.  Meditieren mag vielleicht nicht für jeden die richtige Methode sein. Für manche klingt es vielleicht zu fremd, antiquiert oder religiös. Wie mache ich das denn? Muss ich da möglicherweise beten?
Ich möchte die Meditation heute einfach mal austauschen mit "Zeit des Nicht-Tun". Du sitzt einfach bei einer Tasse Kaffee da, bist ohne jede Absicht, legst die Hände in den Schoß, schließt vielleicht zwischendurch die Augen und versuchst, einfach nicht zu denken. Wenn Gedanken kommen dann sagst du zu ihnen freundlich "Hallo" oder "Ah ja, ihr seid auch da" mit einer gewissen Gleichgültigkeit und Gelassenheit.
Wenn du das jeden Tag eine halbe Stunde machst wird sich dein Leben von Grund auf verändern. Du kommst in einen inneren Zustand von Stille und Frieden. Dieser Zustand fühlt sich an wie eine Basis und ein Grund, auf dem du ruhst. Zu dieser Basis kehrst du immer wieder zurück. Du hast ein z.B aufregendes Telefonat, danach hältst du inne und kehrst zu dem Basisgefühl der Gelassenheit zurück. Diese Übung machst du neben der halben Stunde Stille immer wieder am Tag. Du richtest den Blick nach innen statt nach außen. Du siehst nicht die Bäume und den Küchenschrank sondern nimmst wahr, was gerade in deinem Inneren auftaucht. Vielleicht ein Körpersymptom wie Drücken oder Ziehen oder Leichtigkeit im Brustraum. Du nimmst wahr, welche Emotionen auftauchen und welche Gedanken kommen. Du nimmst wahr und tust nichts weiter damit.
Wenn du den Weg nach innen gehst kann da ein Radio laufen oder der Straßenverkehr. Sie werden zu Hintergrundgeräuschen, die dich dabei unterstützen, noch mehr zu dir selbst zu finden.
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Sonntag, 10. Dezember 2017

Adventliches Abenteuer Nr. 10: Wenn du durch ein Nadelöhr reiten kannst


Einige Tage vor dem Beginn der Adventszeit fiel mir ein, dass Advent und Adventure doch sehr ähnlich klingen. Advent heißt Ankunft und Adventure Abenteuer. Hat Advent etwas mit Abenteuer zu tun? Die meisten Menschen wünschen sich eher eine beschauliche Zeit mit Kerzenschein und Kaminwärme. Mal nicht hetzen. Zeit für sich haben. Nachdenken. Zur Ruhe kommen.

All das verspricht der Advent nicht. Er verspricht das Abenteuer. Er lädt dich ein, die Herausforderung anzunehmen und die Komfortzone zu verlassen. Hast du Lust auf ein Abenteuer? Ich lade dich ein!

Abenteuer Nr. 10: Wenn du durch ein Nadelöhr reiten kannst

Jesus meinte einmal, dass eher ein Kamel durch ein Nadelöhr kommt, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt. Das Kamel ist viel zu groß für das winzig kleine Loch in der Nadel. Das ist unmöglich.
So gibt es im Leben Probleme, für die es keine Lösung gibt. Manchmal kommen Menschen zu mir in die Beratung nach dem Motto: "Ich habe schon alles ausprobiert. Es gibt für mich keine Lösung. Jetzt lasse ich mir dieses noch durch einen Experten bestätigen damit ich endlich aufhören kann mit meiner aussichtslosen Suche." Wenn ich dann frage ob sie schon dieses oder jenes probiert haben dann sehe ich manchmal den Triumph in den Augen. "Habe ich auch schon probiert. Hat nicht funktioniert."
Wenn etwas nicht funktioniert dann würde es auf jeden Fall Sinn machen, es nicht ständig neu zu probieren. Ich kann ein Nadelöhr nehmen und ein Kamel einladen, durch das Loch zu kriechen. Das Kamel wird es nicht schaffen. Auf keinen Fall! Oder?
Wenn etwas nicht geht, dann macht es Sinn, die Augen und das Herz zu öffnen für Lösungen jenseits aller üblichen Lösungen. Suchen wir doch mal nach ungewöhnlichen Lösungen und verstören das Kamelsystem.

- Das Kamel wendet sich von der Nadel ab und entscheidet sich für sinnvollere Wege.

- Das Kamel zupft sich ein Haar aus und führt es vorsichtig durch das Öhr. Das eine Haar steht symbolisch für das ganze Kamel. Wenn es das eine Haar schafft, wird es irgendwann auch das ganze Kamel schaffen. Es ist nur eine Frage der Zeit.

- Gedanklich ist es ganz leicht. Ich schrumpfe das Kamel oder dehne das Loch und schon passt es.

- Das Kamel verschenkt die Nadel an jemanden, der diese Aufgabe leichter bewältigen kann.

- Das Kamel beschäftigt sich mit Quantenphysik und kommt zur Erkenntnis, dass zwischen den festen Materieteilchen so viel Platz ist, dass man locker hindurchspazieren kann.

- Das Kamel fragt: Wer will eigentlich, dass ich durch das Nadelöhr gehen soll. Wollen das andere oder will ich das selbst.

- Das Kamel fragt: Wozu ist es gut, durch das Nadelöhr zu gehen? Erreiche ich mein Ziel auch auf einem anderen Weg?

- Das Kamel beschäftigt sich beim Anblick des Nadelöhrs mit der grundsätzlichen Frage von Türen und Öffnungen und freut sich an der Erkenntnis von neuen Einsichten.

- Das Kamel könnte den Entschluss fassen, abzunehmen und zu hoffen, dass es durchpasst, bevor es stirbt.

- Das Kamel könnte sich entschließen einfach um das Nadelöhr herumzugehen.

- Das Kamel könnte auch so tun als ob. Es könnte einfach die Geschichte erzählen, wie es Anlauf genommen hat und voller Freude da durchgeritten ist.

Du siehst, jenseits der Unmöglichkeit durch ein Nadelöhr zu kommen gibt es noch andere unmögliche Möglichkeiten. Und? In welchen Situationen bist du selbst manchmal das Kamel und was ist dein Nadelöhr?
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