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Freitag, 22. Februar 2019

Ein wenig Chaos ins Leben bringen?!

Wir lieben unsere festen Gewohnheiten. Die Tasse Kaffee am Morgen aus einer bestimmten Tasse. Die spezielle Sorte Brot mit der immer gleichen Menge an verteilter Butter. Die Uhrzeit, der Zeitraum, der Ort des Frühstücks. Die Art, die Autotür aufzuschließen und sich in sein Fahrzeug zu setzen. Die Uhr am linken Arm und den Kamm in der hinteren rechten Hosentasche. Den Lieblingsbäcker und das Lieblingskino, den Lieblingsitaliener und die Lieblingsdöner. Die Worte zur Begrüßung und die Worte zum Abschied. Die Art die Zähne zu putzen von links oben bis rechts oben außen, dann links unten bis rechts unten außen. Kaffee nie mit Zucker aber immer mit Milch, ein bestimmtes Quantum. Kleidung von einer bestimmten Marke in einer zum Typ passenden Farbe. Das Maß an Höflichkeit bis Freundlichkeit ja nach Grad der Bekanntschaft oder Freundschaft. Der Besuch bei den Eltern am ersten Weihnachtstag zum Kaffee. Abfahrt vor dem Abendessen. Das Gläschen französischen Rotwein zum Ausklang des Abends. Mit dem Po zuerst aufs Bett, dann das linke und dann das rechte Bein. Einlschafposition auf dem Bauch mit dem Kopf nach links gedreht. Der Winkel zwischen Kinn und Brust beträgt 68,5 °.
Sicherheit, Wohlfühleffekt, Stabilität, Zuverlässigkeit,...

Es kann jedoch sein, dass sich das manchmal wie schon gestorben anfühlt bevor du aufwachst!



Besuch deine Eltern mal nicht am ersten Weihnachtstag, sondern an Silvester oder am Valentinstag. Putz deine Zähne und trink deinen Kaffee mit der dir ungewohnten Hand. Wähle bewusst eine andere Einschlafposition. Fahre im Urlaub da hin, wo du eigentlich nie hinfahren würdest. Befreunde dich mit dem Italiener, von dem die Leute sagen, dass seine Pizza nicht schmeckt. Kaufe einen Markenpullover und schneide direkt nach dem Einkauf ein kleines Loch hinein. Zieh diesen Pullover an und beobachte, ob die Leute das merken. Entscheide dich, wenn du total pünktlich bist, wenigstens einen Tag in der Woche zum Unpünktlichkeitstag zu deklarieren. Na, welches ist DEIN Beitrag zum Wachwerden!


Mach es einfach mal anders! Beobachte dich dabei! Na, wie fühlt es sich an, wenn du aufgewacht bist?

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Dienstag, 19. Februar 2019

Im Sein sein!

                                                                                              
Das Kind bekommt ein schlechtes Zeugnis und wird nicht versetzt in die nächste Klasse. Da kann man nichts machen!
Das Paar hat sich heillos zerstritten und reicht die Scheidung ein. Da kann man nichts machen.
Der Kranke liegt im Sterben und der Tod wartet vor der Tür. Da kann man nichts machen.

Klingt wie Resignation, nicht wahr. Manchmal müssen wir uns dem "Schicksal" ergeben. Das Kind hat sich alle Mühe gegeben und dennoch die erforderlichen Noten nicht geschafft. Das Ehepaar war sogar in einer Beratung und der Kranke hat lange gekämpft. Da kann man nichts machen. Es mag sein, dass das Kind nicht versetzt wird, das Paar sich trennt und der Kranke stirbt. In jeder Situation "kann man dann dennoch etwas machen".
Das Kind kann daraus eine Lektion für die Zukunft lernen und andere Wege gehen. Das Paar findet in der Krise vielleicht einen neuen Anfang. Der Kranke kann noch vor dem Tod seinen Angehörigen seine Liebe zeigen.
Die Situationen können wir manchmal nicht verändern, aber unsere innere Einstellungen. Jedes Ereignis, das uns herausfordert, gibt uns die Gelegenheit zum inneren Wachsen.

Du kannst dein Leben bejahen mit allen Facetten. Es gibt nichts zu tun.
Du kannst Ja sagen auch  zu deinen Fehlern. Dann gibt es nichts zu tun.
Du kannst dich mit dir selber aussöhnen. Dann gibt es nichts zu tun.

Da kann man nichts machen - Resignation.
Es gibt nichts zu tun - einfach im Sein sein!

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Montag, 18. Februar 2019

Ab dem dritten Weg beginnt die Freiheit





Gehe ich am Samstag zur Hochzeit oder fahre ich am Wochenende nach Hamburg?

Esse ich heute die Reste von gestern oder koche etwas Frisches?
Bleibe ich am Wochenende zu hause oder verreise ich?
Wähle ich A oder wähle ich B?

Virginia Satir sagt:
Ein Weg führt in die Sackgasse.
Zwei Wege führen in ein Dilemma.
Ab dem dritten Weg beginnt die Freiheit.

Also entscheide ich so:
Ich gehe zur Hochzeit und mache vorher mit den Freunden in Hamburg eine skype-Konferenz.
Ich gebe die Reste in das Frische und gestalte eine originelle Neukomposition
Ich verreise am Wochenende und nehme mein Wohfühlkuschelkissen von  zu hause mit.
Ich entscheide mich für den oberen Teil vom A und für den unteren Teil von B und erfinde den Buchstaben, den man nicht aussprechen kann und der eine neue Welt öffnet.

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Donnerstag, 14. Februar 2019

Für die Liebe - ein Valentine!



Wie schön, dass du mit mir hier bist!

Ich schaue dich so gerne an!

Ich genieße diesen Augenblick gemeinsam mit dir.

Ich mag dich sehr!

Ich bin so vertraut mit dir!

Bei dir kann ich einfach so da sein!

Ich bin so gerne mit dir zusammen!

Mein Herz hüpft voller Freude wenn ich dich sehe!

Keinen Tag mit dir möchte ich missen!

Du bist so einzigartig und wundervoll!

Samstag, 9. Februar 2019

Wo fängt der Friede an?

In Dortmund kam ich an einem Haus vorbei, wo im Fenster ein Bild angebracht war. Zwei Frauen reichen sich die Hand und spannen damit den Rahmen für die Darstellung auf. Ein Tor aus Gitterstäben öffnet sich. Hände sind zum Friedenszeichen erhoben. Einige davon in dunkler Hautfarbe. Ein Wort in großen Schriftzeichen deutet die Botschaft an: Friede.
Interessanterweise hängt das Bild selbst an einem Gitter. Dieses Gitter ist fest im Mauerwerk verankert. Ich kann zwar das Fenster öffnen, aber niemand kann dort einbrechen. Das Bild selsbst verstärkt sozusagen noch das Gitter. Hier kann niemand mehr durch. Verriegelt und verrammelt. Direkt hinter dem Gitter sieht man noch ein zusätzliches Brett. Sichtschutz, damit niemand hineinschauen kann.
Ich sehe also ein Bild mit einer Botschaft von einem Wunsch nach Frieden. Ich sehe das Bild mit dem Wunsch nach mehr Offenheit an einer Stelle, die sehr verschlossen wirkt. Da gibt es die großen Worte im Leben: Friede, Liebe, Hoffnung, Menschenrechte. Damit lassen sich großartige Reden schwingen.
Überprüfe die Wörter, Sätze und Bilder. Magst du sie glauben? Was steckt dahinter? Manchmal musst du genauer hinsehen! Ach ja! Da redet so ein Verschlossener über Offenheit. Da spricht ein Politiker mit der geschlossenen Faust über den Frieden.
Eine Konsequenz? Einfach nur mehr Aufmerksamkeit. Hinterfrage, was du hörst und siehst. Manchmal gibt es mehr Wunsch und Schein als Realität.
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Freitag, 8. Februar 2019

Das Leben ist eine Reise


Auf dem Bild steht: "Life is a journey".  Ja das stimmt, ist mir vertraut. Ich sehe das Netz, das mich an die Gepäckablage in einem Zugabteil erinnert. Dahinter oder darüber befindet sich ein Koffer mit dieser Aufschrift vom Leben, das einer Reise gleicht.
Dann entdecke ich den Stempel in der linken Ecke: "First Class". In welcher Klasse reist du mit deinem Leben? Erste, zweite oder Holzklasse? Oder bist noch gar nicht aufgebrochen, weil du kein Geld für eine Fahrkarte hast?
In mir taucht der Wunsch auf, dass jeder Mensch in der ersten Klasse fahren darf. Ohne Ausweis. Ohne Aufpreis. Erste Klasse weil jeder Mensch ein Mensch ist. Weil unsere Welt das möglich macht. Es ist Fülle da. Für jedes Wesen!
Im realen Leben fahre ich oft und gerne Zug. Während sich die Leute in der zweiten Klasse quetschen, können die in der ersten Klasse die Füße hochlegen. Zwei Plätze für jeden. Das ist doch ungerecht, oder?
In meinem Herzen und in meinen Begegnungen mache ich keinen Unterschied. Jeder Mensch ist für mich einfach nur "Erste Klasse"!
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Montag, 4. Februar 2019

Wenn das Leben eine Tür schließt, dann öffne sie wieder. Es ist eine Tür. Türen kann man öffnen.

Stell dir vor, dass du dich beworben hast. Du bist eingeladen zu einem Vorstellungsgespräch und bekommst hinterher eine Absage. Dann schließt sich in diesem Augenblick eine Tür für dich. Diese Stelle hat jetzt jemand anders bekommen und du nicht. Mein Postkartenspruch sagt jetzt: "Wenn das Leben eine Tür schließt, dann öffne sie wieder. Es ist eine Tür. Türen kann man öffnen."
Kann ich jetzt einfach die Stelle antreten, obwohl ich abgelehnt wurde? Ich kann die Tür ja einfach öffnen. Ist ja nur eine Tür! Ich denke, so ist das nicht gemeint. Wenn ich eine Möglichkeit verpasst habe, dann kann sich schnell Resignation in mir ausbreiten. Ich kann so hoffnungslos werden, dass ich nicht einmal mehr eine Türklinke drücke nach dem Motto: Ist eh verschlossen! Für mich! Keine Chance!
Wie könnte der Umgang mit einer Absage anders ausgehen? Wie kann ich die Chance für mich nutzen und die Türklinke drücken, so dass sich etwas für mich öffnet? Ich kann aus der Absage lernen. Ich kann schauen, was war denn der genaue Grund. Wo kann ich mich verbessern. Die Absage kann meine Widerstandskraft stärken nach dem Motto: Jetzt erst recht! Ich kann trotzdem mit dem Arbeitgeber in Verbindung bleiben und mich für das nette Vorstellungsgespräch bedanken.
Es geht also darum, dass ich die Türen nicht als etwas Absolutes betrachte. Türen sind nur relativ verschlossen. Wenn sie sich absolut verschließen, dann muss man sie zumauern.
Solange eine Tür eine Tür ist, kann ich sie öffnen. Wenn ich in Möglichkeiten denke, öffnet sich ein Weg. Sonst gibt es eine Sackgasse. Der Spruch möchte dir helfen, aus einem Sackgassendenken auszusteigen.
Und das erlebe ich in meinem Umfeld häufig: So eine Art Sackgassenbewusstsein. "Da ist nichts mehr zu machen!" "Da geht nichts mehr!" Ja, das stimmt, manche Türen kann ich nicht mehr öffnen, wenn sie sich schließen, aber ich finde trotzdem noch eine Möglichkeit, so lange ich lebe. Es geht schließlich auch nicht um die Tür, sondern um den Raum hinter der Tür und meine Absicht, irgendwo hin zu gelangen. Der nächste kleine Schritt, der mir einfällt, ist die nächste Tür, die ich öffne.
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