Immer wieder kommt es vor, dass ich mit Menschen zusammenbin und plötzlich wird gelästert. Es lässt sich ja wunderbar lästern über Menschen, die gerade nicht da sind. Indem ich andere heruntermache, stelle ich indirekt heraus, dass ich ja irgendwie doch besser bin. Lästern erleichtert das Herz - aber mit einem schalen Beigeschmack.
Es verbessert nicht die Situation. Ich komme in eine negative Idee. Ich mache jemanden fertig, der sich nicht verteidigen kann. Irgendwann kommt die Selbsterkenntnis: So viel besser bin ich auch nicht. Ich könnte jetzt das Lästern schönreden. So wie auf der Spruchkarte. Ich beobachte ja nur, ich analysiere und gebe eine Wertung ab. Wenn ich das mache, dann nehme ich die Gefühle heraus und tue so, als bewege ich mich auf eine sachliche Ebene. Ich glaube nicht, dass das funktioniert.
Wenn ich lästere, dann bin ich wahrscheinlich in einem Gefühl der Kränkung. Meine Bedürfnisse wurden nicht gesehen oder ich habe nicht gut für mich gesorgt. Ich finde es hilfreicher, die eigenen Bedürfnisse wieder in den Blick zu nehmen und besser für sich zu sorgen. Du änderst nichts, wenn du lästerst. Du schaffst aber eine Grundlage für die nächsten Lästerungen. Wenn du gut für dich sorgst wird es keinen Grund mehr dafür geben.
Das Lästern funktioniert ja übrigens nur dort, wo mindestens zwei Personen da sind. Für sich selbst lästern macht keinen Sinn. Lästern geschieht im "wir". Es braucht einen Raum der Resonanz. Du bist gekränkt und suchst eine Bestätigung. Du bekommst eine für dich positive Rückmeldung und du fühlst dich besser. Und darum geht es dir ja eigentlich. Du möchtest dich besser fühlen. Probier es mal mit dem Einstehen für deine eigenen Bedürfnisse!
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Mittwoch, 6. November 2024
Dienstag, 5. November 2024
Schräge Gedanken von Marilyn Monroe
Manche Sätze und Gedanken hören sich für mich einfach schräg an. Auch, wenn sie von einem berühmten Menschen stammen. Sie enthalten einen Teil, den ich nachvollziehen kann und einen Teil, bei dem ich zum Fragezeichen werde.
Auf meiner Postkarte finde ich einen Spruch von Marilyn Monroe: "Unvollkommenheit ist Schönheit. Verrücktheit ist Genialität. Und es ist besser, sich völlig lächerlich zu machen, als total langweilig zu sein."
Ich kann nachvollziehen, dass Unvollkommenes schöne Anteile hat und das Schönes unvollkommen sein darf. Aber warum eine Gleichsetzung? Schönheit ist Schönheit und Unvollkommenheit ist was anderes. Birne ist Birne und Apfel ist Apfel. Die Grenzen von Genialität und Verrücktheit sind bestimmt fließend, aber auch hier eine Gleichsetzung? Verrückte Menschen sind genial? Oder geniale Menschen sind verrückt? Marilyn erzählt uns von zwei Polen. Ich kann auf der einen Seite unvollkommen und verrückt sein und auf der anderen Seite schön und genial. Besser ist vermutlich schön und genial. Aber - nicht um den Preis, langweilig zu sein. Lieber bin ich also interessant! Immer muss ich interessant sein!
Kennst du solche Menschen, die immer interessant sein möchten? Ausgefallene Kleidung, verrückte Ideen, "besonderes" Verhalten, immer wieder Veränderungen und immer wieder im Mittelpunkt stehen?
Vielleicht ist es wirklich so: Wenn ich es schaffen möchte, im Mittelpunkt zu stehen, dann schaffe ich es nur, wenn ich auch bereit bin, unvollkommen und verrückt zu sein. Ein Aspekt daran gefällt mir. Es gibt ja Menschen die nie im Mittelpunkt stehen möchten. Sie wollen sich auf keinen Fall blamieren. Der Auftritt muss perfekt und genial sein. Aber wann ist das mal so? Manche trauen sich nur in die Öffentlichkeit, wenn sie wissen, dass ihre Gedanken super durchdacht sind. Hieb- und stichfest. Nicht hinterfragbar. Sonst schweigen sie - und wirken vielleicht dadurch langweilig oder unsichtbar.
Ich glaube schon, dass es gut ist, sichtbar zu sein. Sich auszudrücken. Seine Meinung zu sagen. In den Kontakt zu gehen. Auch wenn die Gefahr droht, sich mal zu blamieren. So schräg ist der Gedanke von Marilyn also nicht. Und? Wo traust du dich? Und wann bleibst du unsichtbar?
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Auf meiner Postkarte finde ich einen Spruch von Marilyn Monroe: "Unvollkommenheit ist Schönheit. Verrücktheit ist Genialität. Und es ist besser, sich völlig lächerlich zu machen, als total langweilig zu sein."
Ich kann nachvollziehen, dass Unvollkommenes schöne Anteile hat und das Schönes unvollkommen sein darf. Aber warum eine Gleichsetzung? Schönheit ist Schönheit und Unvollkommenheit ist was anderes. Birne ist Birne und Apfel ist Apfel. Die Grenzen von Genialität und Verrücktheit sind bestimmt fließend, aber auch hier eine Gleichsetzung? Verrückte Menschen sind genial? Oder geniale Menschen sind verrückt? Marilyn erzählt uns von zwei Polen. Ich kann auf der einen Seite unvollkommen und verrückt sein und auf der anderen Seite schön und genial. Besser ist vermutlich schön und genial. Aber - nicht um den Preis, langweilig zu sein. Lieber bin ich also interessant! Immer muss ich interessant sein!
Kennst du solche Menschen, die immer interessant sein möchten? Ausgefallene Kleidung, verrückte Ideen, "besonderes" Verhalten, immer wieder Veränderungen und immer wieder im Mittelpunkt stehen?
Vielleicht ist es wirklich so: Wenn ich es schaffen möchte, im Mittelpunkt zu stehen, dann schaffe ich es nur, wenn ich auch bereit bin, unvollkommen und verrückt zu sein. Ein Aspekt daran gefällt mir. Es gibt ja Menschen die nie im Mittelpunkt stehen möchten. Sie wollen sich auf keinen Fall blamieren. Der Auftritt muss perfekt und genial sein. Aber wann ist das mal so? Manche trauen sich nur in die Öffentlichkeit, wenn sie wissen, dass ihre Gedanken super durchdacht sind. Hieb- und stichfest. Nicht hinterfragbar. Sonst schweigen sie - und wirken vielleicht dadurch langweilig oder unsichtbar.
Ich glaube schon, dass es gut ist, sichtbar zu sein. Sich auszudrücken. Seine Meinung zu sagen. In den Kontakt zu gehen. Auch wenn die Gefahr droht, sich mal zu blamieren. So schräg ist der Gedanke von Marilyn also nicht. Und? Wo traust du dich? Und wann bleibst du unsichtbar?
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Montag, 4. November 2024
Ich kann. Ich will. Ich werde.
Manchmal habe ich ein Projekt vor der Nase oder ich bekomme eine Aufgabe gestellt. Dazu gibt es ein erstes Gefühl. Das kann positiv sein und es gibt ein klares Ja. Es kann aber auch so eine Mischung entstehen. So ein "eigentlich". Eigentlich bekomme ich es hin.
Dann stellt sich mir das erste Hindernis in den Weg. Die Zeit reicht nicht aus. Ich brauche länger. Ich habe zu viele andere Aufgaben. Na gut. Ich sortiere und schiebe und finde die Zeit. Dann taucht das nächste Hindernis auf. Ich kann das gar nicht. Nicht wirklich. Mir fehlen die Bausteine, es richtig gut zu machen. Na gut. Dann mache ich mich schlau und schiebe am Zeithindernis noch mal herum.
Dann taucht das dritte Hindernis auf. Ein Familienmitglied wird krank. Na gut. Das Projekt wird verschoben und die Zeit wird noch mal eingeteilt. Es tauchen noch mehr Hindernisse auf mit den Überschriften: "Ich kann nicht mehr - mir fehlt die Kraft!" "Ich will nicht mehr - das sind zu viele Hindernisse" "Ich werde es nicht machen - wie viele Hindernisse kommen da noch?"
Dann merke ich, dass ich in einem "Unmöglichkeitskarussell" feststecke. Da kann es helfen, sich einfach mal zu schütteln und einen "Jetzt erst recht!" oder ein "Nichts hält mich auf!" - Satz zu finden. Jetzt spüre ich meine Aufgaben und lese den Spruch: "Ich kann. Ich will. Ich werde." Ich schaue auf die Punkte am Ende der kurzen Sätze. Kein Fragezeichen. Auch kein übertriebenes Ausrufezeichen. Aber eine Klarheit. Und in einem Team, in einer Gruppe freue ich mich immer, wenn bei einer Lethargie sich ein Mitglied aufrichtet. Alle anschaut und klar sagt: "Ich mache!"
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Dann stellt sich mir das erste Hindernis in den Weg. Die Zeit reicht nicht aus. Ich brauche länger. Ich habe zu viele andere Aufgaben. Na gut. Ich sortiere und schiebe und finde die Zeit. Dann taucht das nächste Hindernis auf. Ich kann das gar nicht. Nicht wirklich. Mir fehlen die Bausteine, es richtig gut zu machen. Na gut. Dann mache ich mich schlau und schiebe am Zeithindernis noch mal herum.
Dann taucht das dritte Hindernis auf. Ein Familienmitglied wird krank. Na gut. Das Projekt wird verschoben und die Zeit wird noch mal eingeteilt. Es tauchen noch mehr Hindernisse auf mit den Überschriften: "Ich kann nicht mehr - mir fehlt die Kraft!" "Ich will nicht mehr - das sind zu viele Hindernisse" "Ich werde es nicht machen - wie viele Hindernisse kommen da noch?"
Dann merke ich, dass ich in einem "Unmöglichkeitskarussell" feststecke. Da kann es helfen, sich einfach mal zu schütteln und einen "Jetzt erst recht!" oder ein "Nichts hält mich auf!" - Satz zu finden. Jetzt spüre ich meine Aufgaben und lese den Spruch: "Ich kann. Ich will. Ich werde." Ich schaue auf die Punkte am Ende der kurzen Sätze. Kein Fragezeichen. Auch kein übertriebenes Ausrufezeichen. Aber eine Klarheit. Und in einem Team, in einer Gruppe freue ich mich immer, wenn bei einer Lethargie sich ein Mitglied aufrichtet. Alle anschaut und klar sagt: "Ich mache!"
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Samstag, 2. November 2024
Nicht suchen, sondern finden!
Das Geheimnis der Kunst liegt darin, dass man nicht sucht, sondern findet. So sagt es Pablo Picasso. Ein wunderbarer Satz. Nicht nur für die Kunst, sondern für das Leben überhaupt.
Wenn ich etwas suche, dann bin ich im Mangel. Ich benötige Zeit. Ich mache mich auf den Weg. Ich schaue hier und schaue dort. Ich bin genau fokussiert auf etwas. Ich suche vielleicht für mein Bild ein Motiv und schaue so lange, bis ich es gefunden habe. Der Schwerpunkt liegt beim Suchen. Ich suche Unterlagen, Rezepte, Ideen... Das ist sehr zeitaufwendig. Das ist meine Lebenszeit. Wenn ich suche, dann kann schon mal ein ganzer Tag dabei draufgehen. Ich kann an nichts anderes mehr denken, als ein bestimmtes Objekt zu suchen.
Es geht dabei um den Prozess des Suchens und den Gedanken und den Gefühlen, die sich dabei einstellen. Ich denke, dass ich es nicht finde. Ich mache mir Sorgen, ich bekomme Angst, ich verzweifle. Ich entferne mich immer mehr von meinem inneren kraftvollen und lebensbejahenden Kern.
Worin liegt der Unterschied, wenn ich finde und nicht mehr suche? Wenn ich finde, dann freue ich mich. Es geht eine Welt auf! Ich staune! Wenn ich finde, dann lehne ich mich entspannt zurück und denke, die Welt kommt zu mir. Ich werde dem begegnen, was ich brauche. Einfach so! Ohne diesen inneren Druck von Anstrengung und Verzweiflung. Ohne diesen Aspekt von "Hoffentlich!" Wer beim Suchen hofft, es zu finden ist eben bei der Hoffnung. Hoffnung kann sich erfüllen oder auch nicht. Beim Finden bin ich auf einer ganz anderen Straße. Ich habe die "Hoffnung" als Konzept hinter mich gelassen. Ich werde aufmerksam für das, was ist.
Als Künster "suche" ich vielleicht ein Motiv, dass ich malen kann. Ich suche einen Baum und finde keinen, der meinen Vorstellungen entspricht. Ich kann als Künstler aber auch den Blick auf das Ganze richten und dann sehe ich am Boden einen Stein, der meine ganze Aufmkersamkeit bekommt. Da ist etwas, das mich völlig anspricht - und wird zu meinem nächsten Motiv. Dieser Stein zeigt sich mir dann als das eigetliche Motiv, dass genau dem entspricht, was ich durch "Suchen" nicht gefunden hätte.
Wie erlebst du dein Leben? Suchst du oder findest du? Suchst du zum Beispiel Kleidung beim Einkaufen oder findest du einfach? Wie geht bei dir der Vorgang des Findens? Wie machst du das? Hast du die Liebe deines Lebens gesucht oder war das eher ein Finden? Wie fühlt sich für dich der Unterschied an?
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Wenn ich etwas suche, dann bin ich im Mangel. Ich benötige Zeit. Ich mache mich auf den Weg. Ich schaue hier und schaue dort. Ich bin genau fokussiert auf etwas. Ich suche vielleicht für mein Bild ein Motiv und schaue so lange, bis ich es gefunden habe. Der Schwerpunkt liegt beim Suchen. Ich suche Unterlagen, Rezepte, Ideen... Das ist sehr zeitaufwendig. Das ist meine Lebenszeit. Wenn ich suche, dann kann schon mal ein ganzer Tag dabei draufgehen. Ich kann an nichts anderes mehr denken, als ein bestimmtes Objekt zu suchen.
Es geht dabei um den Prozess des Suchens und den Gedanken und den Gefühlen, die sich dabei einstellen. Ich denke, dass ich es nicht finde. Ich mache mir Sorgen, ich bekomme Angst, ich verzweifle. Ich entferne mich immer mehr von meinem inneren kraftvollen und lebensbejahenden Kern.
Worin liegt der Unterschied, wenn ich finde und nicht mehr suche? Wenn ich finde, dann freue ich mich. Es geht eine Welt auf! Ich staune! Wenn ich finde, dann lehne ich mich entspannt zurück und denke, die Welt kommt zu mir. Ich werde dem begegnen, was ich brauche. Einfach so! Ohne diesen inneren Druck von Anstrengung und Verzweiflung. Ohne diesen Aspekt von "Hoffentlich!" Wer beim Suchen hofft, es zu finden ist eben bei der Hoffnung. Hoffnung kann sich erfüllen oder auch nicht. Beim Finden bin ich auf einer ganz anderen Straße. Ich habe die "Hoffnung" als Konzept hinter mich gelassen. Ich werde aufmerksam für das, was ist.
Als Künster "suche" ich vielleicht ein Motiv, dass ich malen kann. Ich suche einen Baum und finde keinen, der meinen Vorstellungen entspricht. Ich kann als Künstler aber auch den Blick auf das Ganze richten und dann sehe ich am Boden einen Stein, der meine ganze Aufmkersamkeit bekommt. Da ist etwas, das mich völlig anspricht - und wird zu meinem nächsten Motiv. Dieser Stein zeigt sich mir dann als das eigetliche Motiv, dass genau dem entspricht, was ich durch "Suchen" nicht gefunden hätte.
Wie erlebst du dein Leben? Suchst du oder findest du? Suchst du zum Beispiel Kleidung beim Einkaufen oder findest du einfach? Wie geht bei dir der Vorgang des Findens? Wie machst du das? Hast du die Liebe deines Lebens gesucht oder war das eher ein Finden? Wie fühlt sich für dich der Unterschied an?
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Freitag, 1. November 2024
Hallo Leben, ich komme!
Du
stehst am Morgen auf und wagst einen Blick in den Tag. Du siehst deine
Termine im Kalender. Du stellst dir vor, wie du deine Aufgaben anpackst
und bewältigen wirst. Du bist voller Zuversicht und Kraft.
Dann tauchen Bilder auf von Einschränkungen und Widerständen. Da ist doch dieser Kollege, der immer meckert. Da gibt es doch das Hindernis, das du gestern schon nicht überwunden hast. So nach und nach entwickelst du eine Kampfhaltung und bevor du die erste Aktion anpackst fühlst du dich schon im Stress. Du bist vollgepumpt mit Adrenalin und Cortisol. Vielleicht notwendig, damit du deine Dinge auch schaffst.
Mir gefällt die Vorstellung, dass ich nach dem Aufstehen, nach dem Blick in den Kalender, nach den Vorstellungen von allen möglichen und unmöglichen Hindernissen und nach der adrenalingestärkten Kämpferhaltung ich mir das Geschenk gönne, mich noch einmal zu sammeln. Ich setze mich hin und trinke in Ruhe meinen Kaffee. Während die Schlacht gedanklich schon um mich herum begonnen hat, mache ich noch nicht mit. Ich sammle mich und stehe auf, wenn ich wirklich so weit bin. Aber dann: "Good morning. Let the stress beginn!"
In der Sammlung wird es mir nichts ausmachen. Ich bin zentriert und ganz bei mir. Hallo Leben, ich komme!
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Dann tauchen Bilder auf von Einschränkungen und Widerständen. Da ist doch dieser Kollege, der immer meckert. Da gibt es doch das Hindernis, das du gestern schon nicht überwunden hast. So nach und nach entwickelst du eine Kampfhaltung und bevor du die erste Aktion anpackst fühlst du dich schon im Stress. Du bist vollgepumpt mit Adrenalin und Cortisol. Vielleicht notwendig, damit du deine Dinge auch schaffst.
Mir gefällt die Vorstellung, dass ich nach dem Aufstehen, nach dem Blick in den Kalender, nach den Vorstellungen von allen möglichen und unmöglichen Hindernissen und nach der adrenalingestärkten Kämpferhaltung ich mir das Geschenk gönne, mich noch einmal zu sammeln. Ich setze mich hin und trinke in Ruhe meinen Kaffee. Während die Schlacht gedanklich schon um mich herum begonnen hat, mache ich noch nicht mit. Ich sammle mich und stehe auf, wenn ich wirklich so weit bin. Aber dann: "Good morning. Let the stress beginn!"
In der Sammlung wird es mir nichts ausmachen. Ich bin zentriert und ganz bei mir. Hallo Leben, ich komme!
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