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Mittwoch, 15. Januar 2020

Wir können jedes Mal etwas Neues lernen, wenn wir denken, dass wir es können. (Virginia Satir)

Wenn wir denken, dass wir es können, ist das der erste wichtige Schritt. Wenn ich denke, dass ich es nicht kann, werde ich es vermutlich auch nicht können. Ich benötige einen wichtigen ersten Gedanken, wenn ich etwas Neues lernen will. Ich benötigen einen offenen und zustimmenden Gedanken. Ich muss etwas zumindest erst einmal denken können.
Wenn ich etwas Neues lernen soll, gibt es manchmal den ersten Impuls: Hilfe, das geht ja überhaupt gar nicht! Ich fühle mich sofort überfordert und unter Druck gesetzt. Wenn das geschieht nehme ich da in mir drin eine Blockade wahr. Das fühlt sich so an, als ob für den Moment auch anderes nicht mehr geht. Blackout nennt man das!
Es gibt einen Unterschied, der einen Unterschied macht. Wenn ich den Gedanken zulasse, dass es vielleicht eine Möglichkeit gäbe, dann öffnet sich eine Tür in einen neuen Raum. Sonst bleibt die Tür zu. Wenn ich denke, dass ich etwas Neues grundsätzlich lernen könnte bewege ich mich im Möglichkeitsfeld. Das Gehirn schaltet auf Öffnung und Neugier. Darum ist es wichtig, für einen Moment aufmerksam zu sein. Oft macht die Angst dir einen Strich durch die Rechnung. "Hilfe, das überfordert mich!" "Hilfe, ich gehe unter!" Atme mal durch und vertraue, dass immer noch was geht!
www.matthias-koenning.de

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