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Samstag, 17. April 2021

Dein innerer Schatzhüter!




Der Held eines Märchens macht sich auf den Weg, um einen Schatz zu finden. Nach der Bewältigung zahlreicher Aufgaben stößt er irgendwann auf den Schatzhüter. Außermenschliche Wesenheiten wie Drachen, Zwerge, Gnome oder Feen sind in der Regel für diese Aufgabe zuständig. Sie halten die kostbaren Dinge zusammen und passen auf, dass kein Unberechtigter sich diese Schätze aneignet.
Welche Qualitäten braucht ein Schatzhüter? Nun, er kennt sich bestimmt aus mit den menschlichen Schwächen wie Gier und Neid. Er ist mutig und stellt sich entschlossen jedem Eindring entgegen. Auch sein Leben setzt er dabei aufs Spiel. Er weiß um die Qualität und Bedeutung seines Schatzes und kennt hoffentlich jedes noch so kleine Teil. Er weiß von zahlreichen Sicherungstechniken und ist immer wachsam.
So weit zum Schatzhüter im Märchen und jetzt zu dir und mir. Auch du trägst einen Schatz in dir. Du bist so kostbar und wertvoll. Du bist so liebenswert! So einmalig! Kannst du vor dem Spiegel stehen und dich anschauen und alle Qualitäten sehen, die in dir schlummern? Oder findest du das peinlich? Du siehst eher deine Defizite? Die Körperteile, die du nicht magst? Du denkst oft, dass du etwas nicht richtig gemacht hast? Es hat nicht ausgereicht?
Manchmal bewegst du dich im Bewertungsmaßstab der Schulnoten von befriedigend über ausreichend bis mangelhaft und ungenügend. Leider sind wir von diesem Notensystem sehr geprägt. Solche Noten findest du nie: hervorragend, super, toll, klasse, außerirdisch. Da fehlt außerdem ein Satz, der vor und über allen Bewertungssätzen steht. „Bevor ich dir eine Note gebe sage ich dir, dass ich dich liebe! Und das ist mir wichtiger als jede Bewertung.“ Stell dir doch einmal vor, dass als erster Satz auf jedem deiner Schulzeugnisse stehen würde: „Du bist ein wertvoller Schatz unserer Schulgemeinschaft. Wir freuen uns, dass du da bist und wünschen uns, dass du dich hier bei uns wohlfühlst. Was wir dafür tun können, wollen wir dir gerne anbieten. Und wenn du etwas vermisst, dann sprich uns gerne an. Es ist uns eine Ehre, dass du diese Schule ausgewählt hast.“
Stell dir vor, dass du einen solchen Satz auf deinem Zeugnis lesen würdest. Welche Bedeutung hätten dann noch die klassischen Noten? So sehen unsere Zeugnisse leider bis heute noch nicht aus. Dein Leben wurde geprägt von Noten sehr gut bis ungenügend - ohne den wertschätzenden Vorsatz.
Im Wort Wertschätzung verbergen sich „Wert“ und „Schatz“. Kannst du dich selber gut wertschätzen? Wenn ja, dann bist du in deiner Kindheit gut genährt worden oder du hast dich prächtig entwickelt trotz schlechter Noten. Herzlichen Glückwunsch!
Vielleicht gehst du aber eher kritisch mit dir um. Ständig finden in dir Gerichtsverhandlungen statt mit dem Urteil: „Schuldig!“ Ich lade dich ein, dass du dich von diesem selbstzerstörerischen Spiel verabschiedest. Es hat genug Schaden angerichtet. Und es ist ungesund für Körper, Geist und Seele und hilft dir nicht bei deiner Weiterentwicklung.
Ich lade dich ein, dass du jetzt einmal Kontakt aufnimmst mit deinem Schatzhüter, deiner Schatzhüterin in dir. In dir gibt es eine Instanz, die genau weiß, worin deine Qualitäten bestehen. Sie passt auf dich auf, dass dich niemand kränkt oder verletzt. Sie verhindert aber auch manchmal, dass du auf deine Schätze zugreifen kannst. Du brauchst eine gute Verbindung zu ihr, damit du nicht ständig vor verschlossenen Türen stehst.
Bist du schon mal einem Schatzmeister oder Kassierer in einem Verein begegnet oder sogar selber einer gewesen? Wie gehen diese mit dem Geld um? Verteilen sie großzügig den Bestand bis nichts mehr da ist? Oder halten sie alles zusammen und feilschen um jeden Euro, den sie herausrücken sollen?
Ihr Job besteht darin, das Eigentum eines Vereins zu verwalten und zu beschützen. Aufpassen, dass nichts einfach so wegkommt. Nicht ohne Erlaubnis, ohne Sinn oder ohne Erklärung. Dabei kann ein Schatzmeister übertreiben in die eine oder andere Richtung. Er muss ja schließlich am Ende der Periode dafür Rechenschaft ablegen.
In dir gibt es auch so einen Schatzhüter, einen Schatzmeister, der aufpasst und abwägt. Ich möchte dir empfehlen, dass du dich mit ihm gut stellst. Wenn er dich mag, dann kann er sehr großzügig sein. In den Märchen werden Schatzhüter manchmal mit Brot oder Schmeicheleien gefüttert, damit sie ihre Achtsamkeit verlieren. Ein Schatzhüter kann zum Türöffner werden, wenn du ihn freundlich behandelst. Du möchtest ja schließlich einen Zugang erhalten zu deinen inneren Schätzen, oder?
Hast du schon einmal Kontakt zu dieser inneren Instanz aufgenommen? Ist sie bei dir männlich oder weiblich? Wo wohnt sie in deinem Körper und wie fühlt sie sich an? Was mag sie und was mag sie überhaupt nicht? Mit welchen Sätzen und Angeboten könntest du einen Zugang finden? Wirst du einen Drachen treffen oder doch eher einen Gnom oder eine gute Fee?
Wenn du dich vor einen Spiegel stellst, dich anschaust und dich so überhaupt nicht magst, dann macht dein Hüter einen tollen Job. Er hält dich fern von allen inneren Schätzen der Wertschätzung deiner selbst. Möchtest du, dass es so bleibt, oder hättest du lieber eine kleine Änderung? Wenn du magst, dann spreche ich jetzt mal mit ihm.
„Hallo Schatzhüter von (hier setzt du deinen Namen ein). Du machst einen tollen Job. Danke, dass du so gut auf alle diese Schätze im Inneren deines Menschleins aufpasst. So kann nichts verlorengehen. Und du bist ein wundervolles Wesen. Wie lange schon achtest du darauf, dass nichts passiert, was deinem Menschlein schaden könnte. Ohne dich wäre es da drinnen bestimmt ganz leer. Du bist ja schließlich extra gekommen, weil dein Menschlein oft beschimpft wurde mit solchen oder ähnlichen Sätzen wie: ‚Sei vorsichtig! Mach das richtig! Kannst du nicht aufpassen!’ Solche Kränkungen kann auf die Dauer niemand ertragen. Da ist es besser, die innere Tür sicher zu verschließen.
Lieber Schatzhüter von ... Jetzt ist dein Menschlein im Laufe der Jahre ein erwachsener Mensch geworden. Kannst du wahrnehmen, wie er vor dem Spiegel steht und ständig Zweifel an sich hat und sich in Frage stellt? ‚Bin ich in Ordnung, so wie ich bin? Muss ich etwas verändern?’ Wenn du dann immer die Tür zum Schatz zuhältst kann dein Mensch wirklich verzweifeln. Er glaubt tatsächlich, dass da gar nichts vorhanden ist. Nur, weil du deinen Job so gut machst, fühlt sich dein Mensch irgendwie klein und unbedeutend. Ich möchte dich einladen, die Tür einfach mal zu öffnen. Schau, wie dein Mensch sich auf einmal freut, wenn er die vielen Schätze sieht. Hol doch mal die eine oder andere Kostbarkeit heraus!“
Und jetzt möchte ich dich einladen lieber Lesemensch, dass du die Stimme deines inneren Schatzes hörst. „Hallo du ...! Du ... bist so kostbar und wertvoll. Wie schön, dass du da bist auf dieser Welt. Du ... bist mein Baby und mein Engel. Ich bin so gerne mit dir zusammen. In deiner Nähe fühle ich mich frei und geborgen zugleich. So lange wollte ich dir das schon sagen, aber der Schatzhüter hat mich nicht gelassen. Er dachte, es sei besser, die Türe zu schließen, damit eine eventuelle Verurteilung oder Bewertung nicht so weh tut. Leider hat er damit auch verhindert, dass ich dir Liebe schenken konnte. Aber jetzt darf ich ein wenig nachholen und nachnähren. Siehst du, wie der Schatzhüter staunt! Siehst du, wie er sich mit dir freut? Er darf mal Pause machen von seinem anstrengenden Job. Du bist ja auch inzwischen erwachsen. Du kannst es verkraften, wenn dich mal jemand nicht so liebevoll ansieht. Was hältst du davon, diesen Kanal offener zu halten? Das würde mich freuen. Ich hätte es viel leichter und ich könnte dir immer wieder etwas Nettes ins Ohr flüstern. Dein Schatzhüter könnte mich dabei unterstützen. Vielleicht als Übersetzer? Oder Postbote? Du könntest dir dann sagen, wie gerne du dich selber hast. Ist das ungewöhnlich? Neu für dich? Genieße es einfach! Du mein Baby und mein Schatz und mein Engel. Schön, dass ich bei dir sein darf!“
Wenn du Zugang bekommst zu deinen inneren Schätzen, kannst du mit deinem Schatzhüter besprechen, wie er seine Aufgabe verändern kann. Eigentlich geht es mir ja um den Schatz in dir und nicht um den Hüter. So ist das auch in den Märchen. Am Ende soll der Schatz gehoben werden. Aber der Weg dahin führt über den Schatzhüter. Eigentlich bist du ja selber dieser Schatz in dir. Du kannst zu diesem Anteil sprechen und dieser Anteil kann zugleich mit dir reden. Oder du sprichst einfach mit dir selbst.
So nebenbei fällt mir ein, dass die Natur auch den Schatzhüter kennt. Die Kastanie wird beschützt durch einen stacheligen Mantel. Die Erbsen haben ihre Schoten und die Nüsse ihre Schale. Das Innere will behütet sein. Zugleich liegt es als Geschenk für dich bereit. Du musst nur den Schatzhüter beachten und es auspacken.
Jesus sagt im Thomasevangelium: „Das Reich Gottes ist inwendig in euch.“ In dir gibt es also eine ganze Welt voller Liebe und Wertschätzung. Ich wünsche mir, dass du diesen Schatz entdeckst und für dein Leben nutzt. Als kleines Baby hast du diese Wahrheit noch wie selbstverständlich verkörpert aber durch die abweisenden Erlebnisse in der Kindheit verloren. Als erwachsener Mensch darfst du nun diese wunderbare Wahrheit wieder entdecken.
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Freitag, 16. April 2021

Jenseits von richtig und falsch!

Nach der Trennung von einem Lebenspartner kommt irgendwann so ein Punkt der Akzeptanz oder sogar der Versöhnung. "Es war nicht der Richtige!" Wenn ich diesen Satz höre spüre ich so einen Schauer und ein inneres "Halt! Stopp!" Stimmt das wirklich?

Ich fahre in den Urlaub und stelle fest, dass es nicht die richtige Ferienwohnung war. Es war nicht das richtige Restaurant und ich habe nicht das richtige Essen ausgewählt. Ständig kann ich etwas nicht richtig machen. Ich entscheide mich für die Straße, die in den Stau führt. Ich gehe in den Supermarkt, der ein bestimmtes Produkt, das ich möchte, nicht führt. Ich wähle ein Kleidungsstück aus, dass eine Nummer zu klein oder zu groß ist. Eine falsche Straße ist vielleicht noch zu verkraften. Aber der "falsche" Lebenspartner?
Richtig und falsch erlebe ich als Wertung. Und oft als eine Abwertung. Meine Alternative dazu heßt, dass ich lieber sage: "Ich habe mich entschieden!" Ohne eine Bewertung, ob es richtig oder falsch ist. Und auch ohne Angst vor den Kategorien richtig oder falsch. In dem Augenblick, wo ich die Entscheidung treffe, fühlt es sich stimmig an und ist einigermaßen durchdacht. Mir reicht es auch aus, wenn es so ungefähr ist.
Beobachte dich doch einmal selbst. Wann stellt sich bei dir ein Zufriedenheitsgefühl ein? Reicht es dir aus, wenn eine Ferienwohnung so ungefähr passt? Wenn zwei oder drei wichtige Kriterien erfüllt sind? Oder suchst du immer nach der perfekten Lösung und bist dann enttäuscht, wenn sich dein ganzer Aufwand nicht gelohnt hat. Wenn es noch eine bessere Lösung gegeben hätte. Wenn sich bei dir der Eindruck einschleicht: "Es war nicht der Richtige! Oder - es war nicht die richtige Entscheidung!" Wann also stellt sich bei der der Punkt ein, wo du einfach JA sagen kannst und es ist in Ordnung für dich.
Suchst du den perfekten Ehemann, die perfekte Ehefrau? Die perfekten Kinder? Das perfekte Produkt? Stehst du am Ende vor einer Alternative A oder B? Du entscheidest dich irgendwann für A und bist doch nicht so zufrieden damit. Du trauerst dem B hinterher?
Mir hilft die Vorstellung und die Absicht, immer mehr auf den Richtigen und Falschen zu verzichten. Ich entscheide mich für meine Entscheidung. Punkt! Richtig und falsch schafft im Kopf Blockaden und Hindernisse. Mir hilft die Erkenntnis: Es ist, was es ist. Alles hilft und jede Entscheidung dient meiner Weiterentwicklung. Ich achte darauf, gut mit mir und den anderen umzugehen.
Und wenn ich auf richtig und falsch noch nicht völlig verzichten kann, dann erinnere ich mich daran, dass es im Augenblick der Entscheidung für mich sich richtig angefühlt hat. Und dazu kann ich stehen
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Donnerstag, 15. April 2021

Wenn ihr mich sucht ihr findet mich im Zwiespalt

Manchmal begegne ich einer Freundin.
Ich grüße ganz freundlich und bin zugewandt.
Dann bin ich ganz da und das fühlt sich ganz schön an.

Manchmal begegne ich einer Freundin.
Ich grüße ganz freundlich und merke eine Mühe.
Ich bemühe mich, ganz da zu sein.
Und schaffe es nicht, weil ein Teil von mir woanders ist.

Ich bin bei der Arbeit, die vor mir liegt.
Ich klebe an einem Problem, das ich nicht lösen kann.
Ich bin gerade in einer Kränkung.
Ich fühle mich einfach so nicht wohl - ohne Grund.

Dann befindet sich wohl ein Teil von mir in einer Spalte.
Ich bin abgetaucht und nicht so ganz da.
Wenn ich so in einem "Zwiespalt" bin.
Dann freue ich mich, wenn mich jemand sucht und dort besucht.

Das ist dann leichter, diesen "Zwiespalt" zu verlassen.
Den Weg aus der Spalte zu finden und wieder festen Boden unter den Füßen zu haben.
Wieder handlungsfähig zu sein und die Verantwortung zu übernehmen.

In der "Zwiespalte" stecke ich fest, wenn ich mich zwischen zwei Dingen entscheiden muss.
Mache ich A oder doch besser B.
Je länger ich dort stehe, desto mehr tut sich der Spalt auf.

Und? Wie lange brauchst du an der Stelle zwischen A und B bis sich der Spalt auftut?
Oder bekommst du immer noch früh genug die Kurve und bleibst handlungsfähig?

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Dienstag, 13. April 2021

Bald ist alles wieder gut!

Wirst du als Erwachsener noch genug getröstet? Oder hast du es dir im Laufe deiner Jahre angewöhnt, mit deinem Traurig sein alleine klarzukommen.
Als Kinder sind wir zu unseren Eltern gerannt oder zu den netten Erzieherinnen im Kindergarten. Jemand hat uns verletzt. Wir haben geweint und wurden getröstet. Einmal auf den Arm und gestreichelt werden. Tränen abtrocken und sich schneuzen in ein großes Papataschentuch und "alles ist wieder gut". Als Kinder waren wir Profis in diesem herrlichen Selbstreinigungsprozess.
Doch dann wirst du älter und du gehst nirgendwo mehr hin. Vielleicht noch zur Freundin, zum Freund und der sagt dir dann in Erwachsenensprache: "Bald ist alles wieder gut!" Manche trauen sich auch noch zu, sich dabei in den Arm zu nehmen. Aber später? Als Erwachsener? Also so richtig Erwachsener? Wo kannst du da hingehen und einfach mal so richtig losheulen, bei einem Gegenüber, der das aushält und einfach nur hält!
In jedem von uns wohnt die Seele eines Kindes mit alten und neuen Kränkungen und Verletzungen. Du schaffst es nicht, ungekränkt durchs Leben zu gehen! Ich wünsche dir und mir, dass der innere Ozean der Tränen gute Abflüsse findet sprich - die Traute und einen guten Halt!
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Dienstag, 16. März 2021

Wir alle brauchen jemanden, der uns keine Vorwürfe macht


Stell dir vor, dass du am Morgen aufwachst. In der Nacht ist ein Wunder geschehen. Eine Fee kam und hat dieses Wunder bewirkt. Die Fee hat das Wunder bewirkt, dass niemand in deiner Familie dir mehr Vorwürfe macht. Es gibt keine Sätze wie: "Du hättest aber..." "Du solltest..." "Du müsstest..." "Hast du noch nicht..." Woran würdest du merken, dass dieses Wunder eingetreten ist? Was würden deine Familienmitglieder stattdessen sagen. Wie würden sie aussehen? Wie auf dich wirken?

Vielleicht kommt dir dein Heim freundlicher vor. Zugewandter? Wohlmeinender? Und wenn dir niemand einen Vorwurf mehr macht und alle sich gegenseitig ermutigen und bestätigen - wie würdest du dann reagieren? Was würde sich bei dir ändern? Welche Sätze würdest du sagen? Wie würdest du dich fühlen?

Jetzt stell dir vor: Du gehst morgen ins Bett und wachst am nächsten Morgen auf. Du stellst fest, dass die Fee tatsächlich in der Nacht dieses Wunder bewirkt. Du wirst am Morgen aufwachen und dieses Wunder an dir bemerken. Du wirst keine Vorwürfe mehr machen. Es ist geradezu unmöglich für dich, einen Vorwurf zu formulieren. Du bist voller Verständnis und Mitgefühl. "Wir alle brauchen jemanden, der uns keine Vorwürfe macht!" las ich auf einer Spruchkarte. Zunächst dachte ich an einen anderen Menschen, der uns so annimmt wie wir sind. Und einer, der uns keine Vorwürfe macht. Diesen Menschen zu finden ist nicht leicht. Ist eher ein Geschenk! Und wenn du keinen Menschen mit dieser Qualität hast? Gehst du in den Mangel?

Wenn die Fee kommt und das Wunder bewirkt, dass du morgen in dir keine Vorwürfe mehr hörst dann hast du einen Menschen gefunden, der dir keine Vorwürfe mehr macht. Du selbst! Du machst dir keine Vorwürfe mehr! Fängt nicht alles damit an, dass wir gnädig mit unserem inneren Kritiker umgehen? Wenn wir aufhören mit unseren Selbstvorwürfen wird das etwas verändern. Die anderen werden auch aufhören, uns Vorwürfe zu machen. Wir alle brauchen jemanden, der uns keine Vorwürfe macht! Fang doch einfach mit dir selber an!
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