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Montag, 5. Juli 2021

Nach dem Sinn meiner Lieder habe ich nie gefragt. Ich habe sie für mich selbst geschrieben. (Leonard Cohen)

Stell dir vor, dass du alles, was du machst, aus dir heraus machst. Weil es tief in dir verankert ist. Du machst einfach deine Dinge. Es fühlt sich richtig an. Du kannst es gedanklich nachvollziehen und du setzt es praktisch um.
Oft entsteht da eine Idee in dir. Du findest ein Rezept. Du hast einen interessanten Gedanken. Du möchtest ein Gedicht oder ein Lied schreiben und dann setzen die Gedanken ein. Mögen die anderen das auch? Ist es gut genug für die Öffentlichkeit? Blamiere ich mich damit? Wird es schmecken oder überhaupt gelingen?
Stell dir vor, dass du ein Gedicht schreibst und in einem Blog veröffentlichst. Du machst es einfach. Voller Glück und Zufriedenheit liest du dein eigenes Gedicht und bist stimmig mit dir. Du hast es für dich geschrieben. Die anderen dürfen teilhaben. Aber das ist nicht so wichtig. Du bist unabhängig von deren Urteil. Es ist deine Art, wie du dein Leben ausdrückst. Du bist darin Schöpferin und Schöpfer. Fragt das Gänseblümchen dich, ob es dir gefällt? Es ist da und wächst. Mehr nicht. Auch du bist als Mensch da und hast eine Berechtigung, da zu sein. Und dein Eigenes zu finden und in die Welt zu bringen. Manchmal ist es nicht gut, nach dem Sinn von etwas zu fragen. Wenn du keine Antwort findest, könnte es schnell sinnlos sein. Wenn du dir die Frage nach dem Sinn stellst, bist du schon weg von dem, was du machst. Fragen Kinder nach dem Sinn von Verstecken spielen? Sie spielen einfach und hören auf, wenn sie keine Lust mehr haben. Es regelt sich von selbst. Einfach von innen heraus. Diese Kompetenz, die du als Kind hattest, kannst du wieder zum Leben erwecken. Spiel doch mal in deiner Fantasie einfach wieder verstecken. Wie fühlt sich das Leben jetzt an? Nimm es mit für deine nächste schöpferische Aktion.
www.matthias-koenning.de

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