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Dienstag, 7. Juli 2015

Zähneputzen für die Seele - Leben und Arbeiten in Balance - Der letzte Teil


Mit diesem Artikel möchte ich dich einladen zu einem kleinen Onlinekurs mit dem Thema: Leben und Arbeiten in Balance. Manche Menschen fahren zu Einkehrtagen ins Kloster oder nehmen sich eine Auszeit in der südlichen Sonne. 
Das ist sehr hilfreich und gut, wenn das Leben dir eine solche Möglichkeit gibt. Ich möchte dich aber einladen, deinen Alltag zu überprüfen und je nach Umständen, die Weichen wieder neu zu stellen. Es wird also in den kommenden Tagen einen Gedanken geben, den ich weiterspinnen werde wie das Netz einer Spinne. Du wirst dann den ganzen Tag Zeit haben, den jeweiligen Abschnitt auf dich einwirken zu lassen. In diesem Sinne wünsch ich dir eine stärkenden Begegnung mit dir selbst und viel Erfolg beim Finden deiner Balance.

Mit diesen Gedanken beende ich diesen kleinen Onlinekurs: Leben und Arbeiten in Balance. Wenn ich während dieser zwei Wochen dich "gesiezt" habe, dann liegt das daran, dass der Text in einem anderen Zusammenhang entstanden ist. Morgen wird es eine Zusammenfassung des gesamten Textes geben - noch einmal zum Nachlesen und Nacharbeiten.


Zum Schluss

Sie haben zwei verschieden Sätze gehört, die ich noch einmal wiederhole.
"Wenn ich alle meine Probleme gelöst habe, geht es mir gut!"
"Wenn es mir gut geht, kann ich viele meiner Probleme lösen!"
Diesen letzten Satz möchte ich noch einmal verstärken. "Wenn es mir gut geht, werden mir viele Aufgaben nicht mehr wie ein Problem erscheinen!"
Sie haben Ideen gehört, wie Sie noch einmal anders mit sich selber umgehen können.
Sie haben mit der Netzwerkkarte gearbeitet.
Sie haben vielleicht eine Idee davon bekommen, dass die Balance nicht irgendwann kommt, sondern dass sie in der Prioritätenliste an oberster Stelle steht.
Wie werden Sie es erfolgreich schaffen, in Ihr altes gewohntes Muster zurückzufallen, wenn Sie an die nächsten Aufgaben denken?
Wie werden Sie es schaffen, in kurzer Zeit und ohne Schwierigkeiten ein Burnout zu erreichen?
Wie werden Sie es erfolgreich hinbekommen, die Verantwortung für Ihr Leben an die Umstände, das Schicksal oder andere Menschen hinzuschieben?
Werden Sie zum Experten Ihrer eigenen Balance. Es ist Ihre! Sie tragen die Verantwortung dafür! Es kann sein, dass Sie sich dabei ertappen, dass Ihr Leben auf einmal zufriedener abläuft, ohne dass Sie viel dafür tun müssen. Da gibt es einen Schalter in Ihrem Herzen oder in Ihrem Kopf, den Sie umgelegt haben. 

Montag, 6. Juli 2015

Zähneputzen für die Seele - Leben und Arbeiten in Balance - Der dreizehnte Teil


Mit diesem Artikel möchte ich dich einladen zu einem kleinen Onlinekurs mit dem Thema: Leben und Arbeiten in Balance. Manche Menschen fahren zu Einkehrtagen ins Kloster oder nehmen sich eine Auszeit in der südlichen Sonne. 
Das ist sehr hilfreich und gut, wenn das Leben dir eine solche Möglichkeit gibt. Ich möchte dich aber einladen, deinen Alltag zu überprüfen und je nach Umständen, die Weichen wieder neu zu stellen. Es wird also in den kommenden Tagen einen Gedanken geben, den ich weiterspinnen werde wie das Netz einer Spinne. Du wirst dann den ganzen Tag Zeit haben, den jeweiligen Abschnitt auf dich einwirken zu lassen. In diesem Sinne wünsch ich dir eine stärkenden Begegnung mit dir selbst und viel Erfolg beim Finden deiner Balance.


Heute möchte ich nach den Einzelübungen eine Blick auf die Beziehungen werfen. Ich kann mit mir selber in einer Balance sein durch Übungen der Achtsamkeit und Aufmerksamkeit

Der Blick nach außen

Neben der Perspektive, was Sie für sich selbst tun können kommt noch der Blick nach außen. Sie sind nicht allein. Kein Mensch ist eine Insel. Sie sind eingewoben in ein soziales Netz. Ich möchte mit Ihnen jetzt dieses Netzwerk betrachten. Dafür gibt es eine Netzwerkkarte und mit dieser Karte möchte ich jetzt mit Ihnen arbeiten. Sie haben die Möglichkeit, wie beim TÜV einmal zu schauen und zu überprüfen, wie es Ihnen geht mit all Ihren Beziehungen.

Die Karte und die Erläuterungen dazu können Sie an dieser Stelle downloaden. Viel Freude mit der Arbeit!

Samstag, 4. Juli 2015

Zähneputzen für die Seele - Leben und Arbeiten in Balance - Der zwölfte Teil


Mit diesem Artikel möchte ich dich einladen zu einem kleinen Onlinekurs mit dem Thema: Leben und Arbeiten in Balance. Manche Menschen fahren zu Einkehrtagen ins Kloster oder nehmen sich eine Auszeit in der südlichen Sonne. 
Das ist sehr hilfreich und gut, wenn das Leben dir eine solche Möglichkeit gibt. Ich möchte dich aber einladen, deinen Alltag zu überprüfen und je nach Umständen, die Weichen wieder neu zu stellen. Es wird also in den kommenden Tagen einen Gedanken geben, den ich weiterspinnen werde wie das Netz einer Spinne. Du wirst dann den ganzen Tag Zeit haben, den jeweiligen Abschnitt auf dich einwirken zu lassen. In diesem Sinne wünsch ich dir eine stärkenden Begegnung mit dir selbst und viel Erfolg beim Finden deiner Balance.



 

Ich lasse los...


Wir tendieren dazu, alles festzuhalten. Wir halten Freundschaften fest, Besitz, Gesundheit, Geld. Wir haben Angst vor Verlusten. Verluste schaffen uns, machen uns fertig, lähmen uns. Wenn Sie sich im täglichen Loslassen üben müssen Sie weniger Lasten mit durchs Leben schleppen.

Hören Sie auf zu bewerten und zu beurteilen. Nehmen Sie die Dinge so, wie Sie kommen

Dazu keine Erklärungen, sondern eine Geschichte.

Der chinesische Bauer


In einem Dorf in China, nicht ganz klein, aber auch nicht groß, lebte ein Bauer – nicht arm, aber auch nicht reich, nicht sehr alt, aber auch nicht mehr jung, der hatte ein Pferd. Und weil er der einzige Bauer im Dorf war, der ein Pferd hatte, sagten die Leute im Dorf: „oh, so ein schönes Pferd, hat der ein Glück!“
Und der Bauer antwortete: „Wer weiß?!“

Eines Tages, eines ganz normalen Tages, keiner weiß weshalb, brach das Pferd des Bauern aus seiner Koppel aus und lief weg. Der Bauer sah es noch davongaloppieren, aber er konnte es nicht mehr einfangen. Am Abend standen die Leute des Dorfes am Zaun der leeren Koppel, manche grinsten ein bisschen schadenfreudig, und sagten: "Oh der arme Bauer, jetzt ist sein einziges Pferd weggelaufen. Jetzt hat er kein Pferd mehr, der Arme!" Der Bauer hörte das wohl und murmelte nur: "Wer weiß?!"

Ein paar Tage später, sah man morgens auf der Koppel des Bauern das schöne Pferd, wie es mit einer wilden Stute im Spiel hin und herjagte: sie war ihm aus den Bergen gefolgt. Groß war der Neid der Nachbarn, die sagten: "Oh, was hat der doch für ein Glück, der Bauer!" Aber der Bauer sagte nur: "Wer weiß?!"

Eines schönen Tages im Sommer dann stieg der einzige Sohn des Bauer auf das Pferd, um es zu reiten. Schnell war er nicht mehr alleine, das halbe Dorf schaute zu, wie er stolz auf dem schönen Pferd ritt. "Aah, wie hat der es gut!" Aber plötzlich schreckte das Pferd, bäumte sich auf und der Sohn, der einzige Sohn des Bauern fiel hinunter und brach sich das Bein, in viele kleine Stücke, bis zur Hüfte. Und die Nachbarn schrien auf und sagten: "Oh, der arme Bauer: Sein einziger Sohn!  Ob er jemals wieder wird richtig gehen können? So ein Pech!" Aber der Bauer sagte nur: "Wer weiß?!"

Einige Zeit später schreckte das ganze Dorf aus dem Schlaf, als gegen Morgen ein wildes Getrappel durch die Straßen lief. Die Soldaten des Herrschers kamen in das Dorf geritten und holten alle Jungen und Männer aus dem Bett, um sie mitzunehmen in den Krieg. Der Sohn des Bauern konnte nicht mitgehen. Und so mancher saß daheim und sagte: "Was hat der für ein Glück!" Aber der Bauer murmelte nur: "Wer weiß?!"
Und die Moral von der Geschichte ... "Wer weiß?!"
(Quelle unbekannt)

www.matthias-koenning.de 

Freitag, 3. Juli 2015

Zähneputzen für die Seele - Leben und Arbeiten in Balance - Der elfte Teil


Mit diesem Artikel möchte ich dich einladen zu einem kleinen Onlinekurs mit dem Thema: Leben und Arbeiten in Balance. Manche Menschen fahren zu Einkehrtagen ins Kloster oder nehmen sich eine Auszeit in der südlichen Sonne. 
Das ist sehr hilfreich und gut, wenn das Leben dir eine solche Möglichkeit gibt. Ich möchte dich aber einladen, deinen Alltag zu überprüfen und je nach Umständen, die Weichen wieder neu zu stellen. Es wird also in den kommenden Tagen einen Gedanken geben, den ich weiterspinnen werde wie das Netz einer Spinne. Du wirst dann den ganzen Tag Zeit haben, den jeweiligen Abschnitt auf dich einwirken zu lassen. In diesem Sinne wünsch ich dir eine stärkenden Begegnung mit dir selbst und viel Erfolg beim Finden deiner Balance.


Ich heiße alles willkommen, was mir begegnet

Wenn Sie alles willkommen heißen, was Ihnen begegnet, brauchen Sie nichts mehr abwehren. Sie heißen Ihren Schatten willkommen. Sie begrüßen jede Eigenschaft, die Sie haben. Sie bejahen Ihre Ängste, Ihre Aggressivität, Ihre Bedürfnisse... Was verändert sich, wenn in Ihrem Inneren alles da sein darf? Vielleicht müssen Sie weniger kämpfen, sich weniger anstrengen.... 

Donnerstag, 2. Juli 2015

Zähneputzen für die Seele - Leben und Arbeiten in Balance - Der zehnte Teil


Mit diesem Artikel möchte ich dich einladen zu einem kleinen Onlinekurs mit dem Thema: Leben und Arbeiten in Balance. Manche Menschen fahren zu Einkehrtagen ins Kloster oder nehmen sich eine Auszeit in der südlichen Sonne. 
Das ist sehr hilfreich und gut, wenn das Leben dir eine solche Möglichkeit gibt. Ich möchte dich aber einladen, deinen Alltag zu überprüfen und je nach Umständen, die Weichen wieder neu zu stellen. Es wird also in den kommenden Tagen einen Gedanken geben, den ich weiterspinnen werde wie das Netz einer Spinne. Du wirst dann den ganzen Tag Zeit haben, den jeweiligen Abschnitt auf dich einwirken zu lassen. In diesem Sinne wünsch ich dir eine stärkenden Begegnung mit dir selbst und viel Erfolg beim Finden deiner Balance.


Ich schaffe mir einen Freiraum

Es kommt vor, dass da viele Sorgen, Gedanken, Aufgaben und Dinge auf Sie einströmen. Da kann man sich nicht gegen wehren. Aus der therapeutischen Arbeit des Focussing kommt die Idee des Freiraumes. Wenn es eng wird dann müssen Sie sich erst einen Freiraum schaffen. Sie machen eine Pause, Sie atmen tief durch. Sie ziehen sich zurück. Sie visualisieren diesen Raum. Sie gehen einmal um den Block. Die Idee heißt: Ich schaffe mir erst einmal einen Freiraum. Trainieren Sie den, damit er Ihnen auch zur Verfügung steht. Probieren Sie aus, wie sie Freiräume schaffen können. Was braucht der Körper (Sport, Nahrung, Yoga, etc. ), was braucht der Geist (eine gedankenfreie Zeit), was braucht das Herz (ein netter und zugewandter Mensch)
Stellen Sie sich Ihren Chef vor. Der gibt Ihnen einen neuen dicken Auftrag und Sie haben den alten noch gar nicht bewältigt. Bisher haben Sie vielleicht geschluckt und etwas dazu gepackt. Jetzt sagen Sie ihm: „Ich muss mal eben kurz auf die Toilette.“ Da atmen Sie tief durch! Sie öffnen das Fenster! Sie schaffen sich einen Freiraum! Erst dann reagieren Sie überhaupt erst auf die Frage des Chefs.