Freitag, 30. August 2013

Die geheime Löwenqualität


Wenn ich von der anderen Seite des Löwen spreche, wird jeder gleich sofort wissen, was ich meine. Aber ich beginne mal mit einem Brainstorming
Das Bild vom Menschen in Fragmenten: aktiv, lebendig, gestalterisch, Karriere, Geschäft, Individualität, Einzigartigkeit, selbstbewusst, mit Sinn, suchend ...

Der Löwe: König, majestätisch, kraftvoll, zupackend, reißend, unangreifbar, königlich, selbstbewusst ...

Genau betrachtet: den größten Teil des Tages liegt er einfach nur herum, der Löwe, allein oder im Rudel. Er liegt einfach nur da und döst. Und wir Mensch, die den Löwen oft so beeindruckend finden?

Kannst du das auch? Einfach nur so herumliegen, nicht nur im Urlaub, nicht nur mal für eine Stunde oder einen halben Sonntag! Sondern in einer SEINS Qualität. Mach es zu deinem Wesen, zu deiner neuen Qualität - liege einfach mal herum und räkel dich, ohne Begrenzung, ohne Hintergedanken (wie auftanken, ausgleichen, Kraft sammeln für den Alltag ..) 

Die geheime Löwenqualität ist die Absichtslosigkeit, das Beiseitetreten lassen der Gedanken, der Pläne, der Zukunfts- und Vergangenheitssorgen. Da Sein im Hier und Jetzt.

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p.s. verbunden mit einem Dank für die Mailinspiration von Frau Dr. B.

Donnerstag, 29. August 2013

Kinderliebheit

Google zeigt zu "Kinderliebheit" 150 Einträge an. Der erste Eintrag bei christ sucht christde fragt der Schreiber, ob es das Wort überhaupt gibt. Ich vermute mal, dass das Wort kein geläufiger Ausdruck in der deutschen Sprache ist. Kinderliebe oder kinderlieb ja, aber das andere Wort? 
Vor einiger Zeit besuchte ich einen Mann, der von seiner vertorbenen Ehefrau erzählte, dass ihr Leben von großer Kinderliebheit geprägt war. Ich stutzte. Welch merkwürdiger Ausdruck!  Kinderliebheit hatte ich nie zuvor gehört. Wie hört sich dieses Wort für dich an? Der Duden sagt zu kinderlieb: "Adjektiv, Kindern sehr zugetan, sich gern mit Kindern befassend" Das klingt doch ein wenig nüchtern, oder? Bei Kinderliebheit stelle ich mir jemanden vor, der sich wirklich über jedes Kind in der Welt freut. Das muss jemand sein, der oder die noch eine kindliche Seele besitzt und ganz im Hier und Jetzt lebt. Kinderliebheit lässt zumindest aufhorchen. Halt stopp, wie war das noch mal mit den Kindern? Egal, ob es das Wort gibt oder nicht. Wer Kinder oder das Kindliche liebt, trägt zu einer liebenswerteren Welt bei. Das finde ich wunderbar!

Mittwoch, 28. August 2013

Für einen Augenblick jenseits von Zeit und Raum

Während meiner Zeit als Pfarrer kam es zu folgender Situation. Meine Schwester besuchte mit ihren damals noch zwei kleinen Töchtern meinen Gottesdienst. Sie hatte sich vorher nicht angekündigt. Somit wusste ich nichts von ihren Plänen. 
Ich stand mit meinem Mikrofon und predigte frei mitten im Kirchenraum. Plötzlich nehme ich zwei kleine Kinder wahr, die vor mir stehen. Mit offenem Mund schauen die Zwei mich staunend an. Ich schaue sie an, sie schauen mich an. Ich breche meine Predigt ab und bin nur aufmerksam für diesen Augenblick. Ich nehme das Staunen der Mädchen wahr. Ich staune selbst. Was machen die denn hier, mitten im Gang? Alle Leute schauen gebannt hin. Warum hört der auf zu predigen? Wer sind die beiden Kinder, die den Pfarrer anstarren? Für einen Augenblick gab es keine Bewegung im Raum. Die Uhr stand still. Nur Staunen und Aufmerksamkeit. Und dann? Freude, große Freude! Ich begrüße die beiden Mädchen und erkläre der Gemeinde, wer sie sind. Der Bann allerdings ist gebrochen. Der Gottesdienst geht weiter. 
Da gibt es solche Momente, die sind jenseits von Raum und Zeit. Reine Präsenz, völliges Hier und Jetzt. Solche Erfahrungen ereignen sich einfach. Sie sind ein Geschenk und machen etwas deutlich. Das Leben ist nicht planbar. Es ist immer überraschend und überraschend anders. 

Dienstag, 20. August 2013

Relaxen mit Ocean-Drum


Herzliche Einladung zum Entspannen mit der Ocean-Drum und Vogelgesang.

Dasein im Hier und Jetzt!

Sich dem Ozean des Lebens anvertrauen!

Nichts wollen!

Jenseits der Grenzen spüren!

Donnerstag, 8. August 2013

Die Balance finden, 5. Teil

Erinnere dich noch an die ersten vier Schritte! Du gehst einen Schritt nach dem nächsten Schritt; immer einen Augenblick Pause machen. Sitze an deinem ruhigen Ort, lege die Hände auf deine Oberschenkel.

1. Schritt: Erde dich!
2. Schritt: Nimm deinen Atem wahr!
3. Schritt: Spüre deinen Herzschlag (körperlich und seelisch)
4. Schritt: Sei im Gleichgewicht!
5. Schritt: Verbinde dich!

Zum fünften Schritt. Manchmal fühlen wir uns unverbunden mit uns selbst, mit den Menschen, mit der Arbeit, mit der göttlichen Energie. Wir fühlen uns wie abgeschnitten. Dann fehlt uns schnell die Energie. Wenn dich die Arbeit nervt, wenn dir Ideen kommen müssten und es kommt keine. Wenn du bestimmte Menschen nicht mehr magst, wenn du dich vor einer stressigen Situation befindest gilt immer: verbinde dich besonders mit diesen Teilen, von denen du dich getrennt fühlst. Wie machst du das: innerlich dir zulächeln und freundlich zu dir sein. Mit Liebe und Freundschaft an alle Menschen denken und die göttliche Energie in deinem Herzraum spüren. Du wirst sofort wissen wie der Unterschied ist von Verbundensein und Getrenntsein. Die Verbundenheit spürst du vor allem in der Herzgegend. So jetzt kennst du das Geheimnis, wie du in eine Balance kommen kannst. Zu Beginn ist der Weg dahin noch ein wenig ungewöhnlich, aber schon bald wirst du dir diese Methode zu eigen machen. Es ist eigentlich ein zutiefst spiritueller Weg. Gehe Schritt für Schritt vor und nimm dann alle Dinge gleichzeitig wahr. Erdung, Atmung, Herzschlag, Gleichgewicht, Verbindung.

Ein frohes Einüben in diesem Weg zur inneren Balance.


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Dienstag, 6. August 2013

Die Balance finden, 4. Teil

Hier noch einmal eine kurze Zusammenfassung für die drei ersten Teile. Setze dich hin an einem ruhigen Ort und suche einen guten Platz für deine Hände.

1.Verbinde dich mit der Erde. Stell dir dabei vor, wie dir Wurzeln wachsen. Diese Wurzeln schenken dir Energie und Nahrung.

2. Nimm deinen Atem wahr, wie er kommt und geht. Einfach beobachten und wahrnehmen. Dadurch kommst du aus den Gedanken und dem Kopf.

3. Fühle deinen Herzschlag, sowohl das körperliche als auch das gefühlte oder spirituelle Herz.

4. Der vierte Schritt heute heißt: Sei im Gleichgewicht!

Du kannst dich ein wenig vor und zurück, nach links und nach rechts bewegen. Balance hat viel mit Gleichgewicht zu tun. Manchmal haben wir den Eindruck, dass uns da etwas umhaut. Wir verlieren unser äußeres und unser inneres Gleichgewicht. Wenn du im Gleichgewicht bist, bist du in einer guten Balance.

Jetzt kennst du die ersten vier Schritte. Du machst diese Schritte nacheinander; drückst quasi Knopf für Knopf. Je öfter du das praktizierst, desto schneller wird es dir gelingen. Du wirst feststellen, dass es manchmal nur Bruchteile einer Sekunde braucht. Morgen schreibe ich den fünften und letzten Schritt. Viel Erfolg beim Üben und gute Erfahrungen mit diesem Weg in die Balance!

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Montag, 5. August 2013

Die Balance finden, 3. Teil

Hier noch einmal eine kurze Zusammenfassung für die drei ersten Teile. Setze dich hin an einem ruhigen Ort und suche einen guten Platz für deine Hände.

1.Verbinde dich mit der Erde. Stell dir dabei vor, wie dir Wurzeln wachsen. Diese Wurzeln schenken dir Energie und Nahrung.

2. Nimm deinen Atem wahr, wie er kommt und geht. Einfach beobachten und wahrnehmen. Dadurch kommst du aus den Gedanken und dem Kopf.

3. Fühle deinen Herzschlag, sowohl das körperliche als auch das gefühlte oder spirituelle Herz.

4. Der vierte Schritt heute heißt: Sei im Gleichgewicht!

Du kannst dich ein wenig vor und zurück, nach links und nach rechts bewegen. Balance hat viel mit Gleichgewicht zu tun. Manchmal haben wir den Eindruck, dass uns da etwas umhaut. Wir verlieren unser äußeres und unser inneres Gleichgewicht. Wenn du im Gleichgewicht bist, bist du in einer guten Balance.

Jetzt kennst du die ersten vier Schritte. Du machst diese Schritte nacheinander; drückst quasi Knopf für Knopf. Je öfter du das praktizierst, desto schneller wird es dir gelingen. Du wirst feststellen, dass es manchmal nur Bruchteile einer Sekunde braucht. Morgen schreibe ich den fünften und letzten Schritt. Viel Erfolg beim Üben und gute Erfahrungen mit diesem Weg in die Balance!

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Samstag, 3. August 2013

Die Balance finden, 2. Teil

Der amerikanische Therapeut Shelby empfiehlt für die innere Balance fünf Schritte. Der erste Schritt heißt: Erde dich!
Der zweite Schritt heißt: Atem wahrnehmen!
Wir atmen wie selbstverständlich täglich ein und aus. Der Atem versorgt unseren ganzen Körper, unseren Geist und unsere Seele mit Energie. Neben dem Sauerstoff enthält die Luft das, was die Chinesen "Chi" oder die Yogis "Prana" nennen.
Beim Atem wahrnehmen geht es darum, aus dem Denken herauszukommen. Ständig ist unser Verstand beschäftigt und grübelt herum. Tausende Probleme zu lösen, dieses noch bedenken und jenes.
Wenn du den Atem beobachtest, visualisierst und wahrnimmst, kannst du nicht gleichzeitig denken. Der Verstand bekommt eine Pause verordnet und das schafft innere Balance. Also einfach nur den Atem wahrnehmen, mehr nicht!
Die Übung für heute heißt also: sich hinsetzen an einem ruhigen Ort, Hände locker auf die Oberschenkel gelegt, oder wie eine Schale nach oben geöffnet. Dann
1. Schritt: Erde dich! (näheres um unteren Post)
2. Schritt: Atem wahrnehmen!

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Freitag, 2. August 2013

Die Balance finden, 1. Teil

Du lebst ständig in Anforderungen, privat oder beruflich. Der Eine will was von dir und die Andere. Das kann schnell zur Überforderung werden.
Von dem amerikanischen Theologen und Therapeuten John Selby gibt es eine Übung, in die Mitte zu kommen und sich zu zentrieren. Diese Methode ist sehr effektiv und hilfreich und kann ich nur empfehlen. Zu Beginn ist es wichtig, sich regelmäßig Zeit dafür zu nehmen (fünf Minuten reichen schon!) Zu dieser Übung gehören fünf Schritte und ich werde euch diese Schritte nach und nach erklären.
Dazu suchst du dir einen Platz, wo du ungestört sitzen kannst. Du kannst überall sitzen, auf dem Boden oder auf dem Stuhl, die Hände legst du auf die Oberschenkel ab oder mit den Handflächen nach oben wie eine Schale. Du schließt die Augen, damit du dich besser wahrnehmen kannst. Heute kommt der erste Schritt. (Ich werde jeden Tag einen weiteren Schritt dazu fügen.)

1. Schritt: Erde dich!
In jeder Krise ist es wichtig, Kontakt zur Erde zu haben. Schnell ist der Abgrund da, und du hast das Gefühl, du rutscht weg. Wir gehören zur Erde. Die Erde trägt und ernährt uns.
Du sitzt auf deinem Stuhl und spürst die Verbundenheit mit der Erde. Du stellst dir bildlich vor, wie Wurzeln wachsen aus deinen Fußsohlen hinein in die Erde, so tief, dass du die Energie daraus ziehen kannst. Diese Energie durchströmt deinen ganzen Körper. Je öfter du diese Übung machst, desto schneller wirst du das damit verbundene Gefühl von "geerdet sein" erleben. Vor jeder Situation, die mit Stress verbunden ist, kannst du dieses Erdungsbild in dir hervorrufen.
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Donnerstag, 1. August 2013

Machst du Urlaub oder Ferien?

Eine merkwürdige Frage? Das ist doch das Gleiche auf dem ersten Blick, Urlaub oder Ferien!
Auf der Straße erzählte mir ein älterer Herr, dass ein Selbständiger Ferien macht und ein Abhängiger Urlaub. Das wäre interessant für meine Untersuchung. 
Sprachlich gesehen geht das Wort Urlaub auf das alt oder mittelhochdeutsche Wort Erlaubnis zurück. Urlaub und Erlaubnis hängen also zusammen. Der Ritter bekam die Erlaubnis, sich von der Dame entfernen zu dürfen.
Das Wort Ferien kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Festtage / Feste. Es geht also um den Freiraum, Feste feiern zu können. Ferien zeigen eher an, das ich ein selbstbestimmtes Leben führe. Urlaub beinhaltet: Die Erlaubnis, von der Arbeit fortbleiben zu dürfen. Der Ausgangspunkt ist jedoch die Arbeit. Der Ausganspunkt der Ferien ist nicht die Arbeit, sondern der Wert eines Festes.
Ich finde es wichtig, im Leben immer wieder Unterschiede zum machen. Wir definieren unser Leben oft von der Arbeit her. Das ist auch gut so, wenn wir Arbeit haben. Dennoch kann das nicht unser ganzes Leben bestimmen. Wir sind mehr als Arbeit und Urlaub. Wir sind Gestalter von Leben in Arbeit und Freizeit.
Um Ferien muss man nicht bitten, sie werden nicht "gnädig" gewährt. Ferien macht man einfach! So wünsche ich schöne Ferien.

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